
Bei einem schweren Motorradunfall im Landkreis Eichstätt ist ein 53 Jahre alter Mann lebensgefährlich verletzt worden. Der Unfall ereignete sich bereits am Montagmittag, 21. September 2026, in Schamhaupten, einem Ortsteil des Marktes Altmannstein. Dort stieß das Motorrad des Mannes frontal mit einem entgegenkommenden Sattelzug zusammen. Der Verletzte musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden.
Nach den vorliegenden Polizeiangaben ereignete sich der Zusammenstoß gegen 13.15 Uhr auf der St.-Georg-Straße in Schamhaupten. Der 53-Jährige aus dem Gemeindebereich Altmannstein war mit seinem Motorrad von Pondorf in Richtung Sandersdorf unterwegs. In der entgegengesetzten Richtung fuhr ein 37 Jahre alter Mann mit einem Sattelzug.
Zu Beginn einer Rechtskurve geriet der Motorradfahrer nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit dem Lastwagen. Weshalb der 53-Jährige die eigene Fahrspur verließ, war zunächst nicht geklärt. Die Ermittlungen zur konkreten Unfallursache dauern an.
Die St.-Georg-Straße gehört in diesem Bereich zur Ortsdurchfahrt von Schamhaupten. Regionale Berichte bezeichnen den betroffenen Straßenabschnitt als B299.
Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Motorradfahrer von seiner Maschine geschleudert. Er erlitt nach Polizeiangaben lebensbedrohliche Verletzungen. Rettungskräfte versorgten den Mann zunächst an der Unfallstelle. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Weitere belastbare Angaben zu seinem aktuellen Gesundheitszustand lagen zunächst nicht vor. Insbesondere war zunächst nicht bekannt, ob sich sein Zustand nach der Einlieferung in die Klinik verändert hat.
Der 37 Jahre alte Fahrer des Sattelzuges blieb nach Polizeiangaben unverletzt. Weitere Personen waren nach dem bislang bekannten Stand nicht unmittelbar an der Kollision beteiligt.
Für die Versorgung des Schwerverletzten, die Unfallaufnahme und die anschließenden Arbeiten musste die Ortsdurchfahrt von Schamhaupten im Bereich der Unfallstelle vollständig gesperrt werden. Die Sperrung dauerte nach Polizeiangaben etwa zweieinhalb Stunden.
Die Straßenmeisterei Ingolstadt sowie Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Sandersdorf und Schamhaupten kümmerten sich um die Verkehrsmaßnahmen und leiteten Fahrzeuge an der Unfallstelle vorbei. Damit war die Verbindung durch den Ort während der Unfallaufnahme zeitweise nicht befahrbar.
An Motorrad und Sattelzug entstand nach ersten Schätzungen ein Gesamtschaden von rund 21.000 Euro.
Zur Klärung des genauen Ablaufs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter an die Unfallstelle geschickt. Solche Untersuchungen können unter anderem Spuren an der Fahrbahn und an den beteiligten Fahrzeugen dokumentieren und bei der Rekonstruktion der Fahrbewegungen helfen.
Warum das Motorrad am Beginn der Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet, blieb zunächst offen. Die Polizeiinspektion Beilngries führt die weiteren Ermittlungen. Sie sucht zudem nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum Geschehen unmittelbar davor machen können.
In einem regionalen Bericht war zusätzlich von einem Überholvorgang kurz vor dem Zusammenstoß die Rede. Dort wurde der Unfall zudem mit einer ungefähren Uhrzeit von 14 Uhr beschrieben. Die ausführliche Darstellung, die die Angaben der Polizeiinspektion Beilngries wiedergibt, nennt dagegen 13.15 Uhr und beschreibt lediglich, dass der Motorradfahrer am Beginn einer Rechtskurve nach links auf die Gegenfahrbahn geriet. Ein Überholmanöver wird dort nicht genannt.
Gesichert ist damit zunächst: Der 53-Jährige geriet mit seinem Motorrad in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit dem Sattelzug. Die genaue Ursache dafür ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Der schwere Unfall ereignete sich somit am 21. September 2026. Die Meldungen vom Dienstag, 22. September, beziehen sich auf den Unfall vom Vortag und dessen polizeiliche Aufarbeitung.






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