Feuer in Gera: Zwölf Bewohner verletzt, 25 verlassen Haus

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Bei einem Brand in Gera sind zwölf Bewohner eines Mehrfamilienhauses verletzt worden. Das Feuer brach am Dienstagabend, 22. September 2026, in einem Gebäude an der Oststraße aus. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten rund 25 Menschen das Haus verlassen. Acht Verletzte wurden zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht, zwei von ihnen blieben stationär. Die Kriminalpolizei untersucht die Ursache des Feuers. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand geht die Polizei von Brandstiftung aus.

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Feuer bricht am Dienstagabend in der Oststraße aus

Der Brand wurde am Dienstagabend gegen 19 Uhr bekannt. Eine Verkehrsmeldung der Landesmeldestelle dokumentierte kurz nach 19 Uhr eine Sperrung der Oststraße zwischen Nordstraße und Wiesestraße wegen eines Hausbrandes. Während des Einsatzes wurden auch umliegende Straßen zeitweise gesperrt. Nach Angaben aus dem Polizeiumfeld dauerten die Einschränkungen rund zwei Stunden.

Nach dem bisherigen Stand brach das Feuer im Erdgeschoss des Wohngebäudes aus. Als möglicher Ausgangspunkt wird eine zu diesem Zeitpunkt unbewohnte Gewerbeeinheit innerhalb des Hauses genannt. Wie das Feuer dort entstand, war am Mittwochmorgen noch Gegenstand der Ermittlungen.

Die Landespolizeiinspektion Gera bestätigte in ihrer ersten Mitteilung eine starke Rauchentwicklung und mehrere Verletzte. Die Kriminalpolizei übernahm die Untersuchung des Brandortes und des genauen Geschehensablaufs.

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Zwölf Bewohner erleiden Verletzungen durch Rauch

Insgesamt zwölf Bewohner atmeten nach Angaben eines Polizeisprechers Rauch ein. Acht von ihnen wurden anschließend in Krankenhäuser gebracht. Zwei mussten dort stationär aufgenommen werden.

In ersten Meldungen war teilweise von zwei Schwerverletzten die Rede. Die bislang konkretisierten Polizeiangaben bestätigen jedoch zunächst lediglich die stationäre Aufnahme von zwei Betroffenen. Eine genauere medizinische Einstufung ihrer Verletzungen wurde von der Landespolizeiinspektion Gera in ihrer veröffentlichten Mitteilung nicht vorgenommen.

Etwa 25 Menschen mussten das Gebäude während des Einsatzes verlassen. Angaben dazu, ob sie das Haus noch in der Nacht wieder betreten konnten oder anderweitig untergebracht werden mussten, lagen am frühen Mittwochmorgen nicht vor. Auch zur dauerhaften Bewohnbarkeit einzelner Wohnungen oder des gesamten Gebäudes gab es zunächst keine gesicherten Angaben.

Kriminalpolizei untersucht möglichen Ausgangspunkt

Die Kriminalpolizei Gera hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand wird von Brandstiftung ausgegangen. Damit handelt es sich bislang um eine Arbeitshypothese der Ermittler. Wie das Feuer konkret ausgelöst wurde und ob bereits Hinweise auf eine verantwortliche Person vorliegen, teilte die Polizei zunächst nicht mit.

Auch zum genauen Zustand der unbewohnten Gewerbeeinheit vor dem Feuer sowie zu möglichen Spuren am Brandort gab es zunächst keine behördlichen Angaben. Die Untersuchung des Brandortes und die Rekonstruktion des Geschehens dauern an.

Die Polizei bezifferte den entstandenen Sachschaden zunächst lediglich auf einen fünfstelligen Betrag. Eine genauere Summe wurde nicht genannt. Damit ist auch noch offen, wie stark neben der mutmaßlichen Brandausbruchsstelle weitere Teile des Hauses durch Feuer, Rauch oder Löschwasser beschädigt wurden.

Bewohnbarkeit des Hauses zunächst ungeklärt

Ob alle Wohnungen des Mehrfamilienhauses nach Abschluss des Feuerwehreinsatzes wieder genutzt werden konnten, war zunächst nicht bekannt. Die erste öffentliche Mitteilung der Polizei enthält dazu keine Angaben. Auch eine bestätigte Information darüber, dass das gesamte Gebäude unbewohnbar sei, lag am Mittwochmorgen nicht vor.

Damit unterscheiden sich die gesicherten Folgen des Feuers von Fällen, in denen Behörden unmittelbar eine vollständige Räumung für mehrere Tage oder eine Unbewohnbarkeit des Gebäudes feststellen. Für das Haus in der Oststraße war eine solche Einschätzung zunächst nicht veröffentlicht worden.

Fest steht dagegen, dass die starke Rauchentwicklung zahlreiche Bewohner betraf und einen größeren Rettungsdiensteinsatz erforderlich machte. Rund 25 Menschen verließen das Gebäude, zwölf erlitten gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Rauch.

Ermittlungen nach dem Brand dauern an

Die Landespolizeiinspektion Gera veröffentlichte ihre erste offizielle Mitteilung am Mittwoch um 4.05 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt liefen die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Ursache und zum Ablauf des Feuers weiter.

Der Brand selbst hatte sich bereits am Vorabend ereignet. Damit beziehen sich die am 23. September veröffentlichten Angaben auf den Einsatz vom Dienstagabend, 22. September 2026.

Offiziell bestätigt waren am Mittwochmorgen der Brand in der Oststraße, mehrere durch Rauch verletzte Bewohner, ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich sowie die kriminalpolizeilichen Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Zu einer möglichen verantwortlichen Person, zum konkreten Auslöser des Feuers und zur weiteren Nutzbarkeit des Gebäudes gab es zunächst keine gesicherten Angaben.

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