Disneys Aladdin kehrt heute mit Will Smith ins Fernsehen zurück

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Mit fliegendem Teppich, Wunderlampe und einem Dschinni in Gestalt von Will Smith kehrt einer der erfolgreichsten Disney-Filme der vergangenen Jahre ins deutsche Fernsehen zurück. Kabel eins zeigt Aladdin heute im TV am Mittwoch, 30. September 2026, um 20.15 Uhr. Für den Film sind bis 22.55 Uhr insgesamt 160 Minuten im Programm eingeplant, einschließlich der Werbeunterbrechungen. Die eigentliche Kinofassung ist deutlich kürzer. Disney gibt eine Laufzeit von 128 Minuten an.

Bei der Ausstrahlung handelt es sich nicht um eine Erstausstrahlung. Die deutsche Free-TV-Premiere der Realverfilmung lief bereits am 27. November 2021 um 20.15 Uhr in Sat.1. Der Kinofilm selbst kam in Deutschland am 23. Mai 2019 auf die große Leinwand.

Aladdin trifft in Agrabah auf Prinzessin Jasmin

Im Mittelpunkt steht Aladdin, gespielt von Mena Massoud. Der junge Mann lebt gemeinsam mit dem Affen Abu auf den Straßen der fiktiven Stadt Agrabah und hält sich mit Diebstählen über Wasser. Bei einem seiner Streifzüge begegnet er einer jungen Frau, die sich außerhalb des Palastes als gewöhnliche Bürgerin ausgibt. Tatsächlich handelt es sich um Prinzessin Jasmin, dargestellt von Naomi Scott.

Während Aladdin versucht, Jasmin wiederzusehen, verfolgt Großwesir Jafar eigene Pläne. Er sucht nach einer geheimnisvollen Wunderlampe und braucht Aladdin, um sie aus einer Höhle zu holen. Dort stößt der junge Mann schließlich auf den Dschinni, der seinem Besitzer Wünsche erfüllen kann. Will Smith übernimmt damit jene Figur, die in Disneys Zeichentrickfilm von 1992 zu den prägenden Charakteren gehörte. Aus dem Straßenjungen wird mit Hilfe der Magie ein vermeintlicher Prinz. Gleichzeitig verschärft sich der Machtkampf um Agrabah.

Will Smith spielt den Dschinni

Neben Mena Massoud als Aladdin und Naomi Scott als Prinzessin Jasmin gehört Will Smith als Dschinni zu den zentralen Darstellern. Marwan Kenzari spielt Jafar, Navid Negahban den Sultan. Nasim Pedrad ist als Jasmins Freundin Dalia zu sehen. Billy Magnussen übernimmt die Rolle des Prinzen Anders, Numan Acar spielt Hakim, den Hauptmann der Palastwache.

Für die deutsche Fassung wurde Will Smith in den gesprochenen Passagen von Jan Odle synchronisiert, während Manuel Straube den Gesang des Dschinni übernahm. Mena Massoud erhielt mit Arne Stephan eine gemeinsame deutsche Sprech- und Gesangsstimme. Naomi Scott wird in den Dialogen von Maria Hönig gesprochen und bei den Liedern von Julia Scheeser gesungen.

Guy Ritchie inszenierte Disneys Realverfilmung

Regie führte Guy Ritchie, der zuvor vor allem mit Filmen wie Snatch, Sherlock Holmes und The Man from U.N.C.L.E. bekannt geworden war. Das Drehbuch für Aladdin schrieben Ritchie und John August. Produziert wurde der Film von Dan Lin und Jonathan Eirich. Die Musik stammt von Alan Menken, der bereits die Musik für den Zeichentrickfilm von 1992 komponiert hatte.

Die Neuverfilmung übernahm zahlreiche bekannte Lieder des Animationsfilms und ergänzte sie um neues Material. Dazu gehört der für Jasmin geschriebene Song Speechless. Alan Menken arbeitete dafür mit Benj Pasek und Justin Paul zusammen. Das Stück gelangte Ende 2019 auf die Vorauswahlliste für den Oscar in der Kategorie bester Filmsong, schaffte es anschließend jedoch nicht unter die endgültigen Nominierten.

Gedreht wurde in Großbritannien und Jordanien

Agrabah existiert nur in der Filmwelt. Für die aufwendige Produktion entstanden große Kulissen auf Studiogeländen in Großbritannien. Weitere Aufnahmen wurden in der jordanischen Wüstenlandschaft gedreht. Disney bestätigte bereits vor dem Kinostart, dass die Produktion sowohl auf Bühnen in London als auch an Originalschauplätzen in Jordanien arbeitete. Für das Erscheinungsbild der Fantasiestadt war unter anderem Produktionsdesignerin Gemma Jackson verantwortlich.

Die Realverfilmung orientiert sich erkennbar am Disney-Zeichentrickklassiker von 1992, erweitert einzelne Figuren und Handlungsstränge aber. Besonders Jasmins Rolle wurde ausgebaut. Gleichzeitig kombinierte die Produktion klassische Musicalelemente mit großen Tanzszenen, digitalen Effekten und Actionsequenzen. Die Choreografien entwickelten unter anderem Jamal Sims und Nicky Anderson.

Aladdin spielte weltweit mehr als eine Milliarde Dollar ein

An den Kinokassen entwickelte sich Aladdin 2019 zu einem der größten Erfolge des Jahres. Nach Angaben von Box Office Mojo erreichte der Film weltweit ein Einspielergebnis von 1.050.693.953 US-Dollar. Davon entfielen rund 355,6 Millionen Dollar auf den nordamerikanischen Markt und etwa 695,1 Millionen Dollar auf die internationalen Märkte. Das dort ausgewiesene Produktionsbudget lag bei rund 183 Millionen Dollar.

Damit überschritt die Realverfilmung wenige Wochen nach ihrem Kinostart die Marke von einer Milliarde Dollar. Disney meldete das Erreichen dieser Schwelle Ende Juli 2019. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Film besonders starke Ergebnisse unter anderem in Japan, Südkorea, China und Großbritannien erzielt.

Auch bei Filmpreisen fand die Produktion Beachtung. Besonders die Ausstattung, die Kostüme, die Musik und die visuellen Elemente tauchten bei verschiedenen Preisverleihungen auf. Der neue Song Speechless gehörte zudem zur Oscar-Shortlist für den besten Filmsong.

Aladdin läuft heute bis 22.55 Uhr bei kabel eins

Kabel eins beginnt mit Aladdin am heutigen Mittwoch um 20.15 Uhr. Das Programm sieht das Ende um 22.55 Uhr vor. Direkt danach folgt bei dem Sender der Science-Fiction-Film Men in Black, ebenfalls mit Will Smith. Eine weitere Ausstrahlung von Aladdin ist für Samstag, 3. Oktober, am Nachmittag angekündigt.

Wer den Film unabhängig vom linearen TV-Programm sehen möchte, findet ihn derzeit auch bei Disney+. Der Streamingdienst führt die Realverfilmung von 2019 in seinem deutschen Angebot. Disney+ nennt dort eine Laufzeit von rund zwei Stunden und 17 Minuten, während Disney für die Kinofassung 128 Minuten ausweist. Ein konkretes Enddatum für die Streaming-Verfügbarkeit ist nicht angegeben.

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