Will Smith jagt heute wieder Aliens: Men in Black im TV

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Fast drei Jahrzehnte nach seinem Kinostart kehrt einer der großen Science-Fiction-Erfolge der 1990er-Jahre ins deutsche Fernsehen zurück. Men in Black heute bei Kabel eins beginnt am Mittwoch, 30. September 2026, um 22.55 Uhr. Der Sender zeigt den Spielfilm von Regisseur Barry Sonnenfeld als Wiederholung. Im Mittelpunkt stehen Will Smith und Tommy Lee Jones als ungleiches Agentenduo J und K. Für die Fernsehausstrahlung sind einschließlich Werbeunterbrechungen rund 110 Minuten eingeplant, das Programm sieht das Ende gegen 00.45 Uhr vor.

Der eigentliche Kinofilm ist deutlich kürzer. Die internationale Fassung hat eine Laufzeit von 98 Minuten und ist in Deutschland ab zwölf Jahren freigegeben. In den USA kam „Men in Black“ am 2. Juli 1997 in die Kinos, in Deutschland folgte der Kinostart am 11. September 1997.

Darum geht es in „Men in Black“

New Yorks Polizist James Edwards erlebt bei einem Einsatz etwas, das sich mit normalen Polizeimethoden kaum erklären lässt. Kurz darauf begegnet er dem wortkargen Agenten K und erfährt von einer Organisation, deren Existenz vor der Öffentlichkeit verborgen wird. Die Men in Black überwachen außerirdische Lebensformen, die unerkannt auf der Erde leben, und greifen ein, wenn von ihnen eine Gefahr ausgeht.

Edwards wird für die Organisation rekrutiert und erhält als Agent J eine neue Identität. Gemeinsam mit dem erfahrenen K stößt er auf eine Bedrohung, die weit über einen gewöhnlichen Polizeifall hinausgeht. Ein aggressiver außerirdischer Eindringling hat einen Menschen als Tarnung übernommen und verfolgt einen Plan mit intergalaktischen Folgen. J muss sich gleichzeitig an seine neue Arbeitswelt gewöhnen, in der Außerirdische zum Alltag gehören und unerwünschte Erinnerungen mit dem sogenannten Neuralyzer gelöscht werden können.

Der Film verbindet diese Science-Fiction-Handlung mit Buddy-Komödie, Action und einer bewusst trockenen Inszenierung. Einen wesentlichen Teil des Kontrasts bilden dabei Smiths temperamentvoller Agent J und Jones als stoischer Agent K.

Will Smith und Tommy Lee Jones führen die Besetzung an

Tommy Lee Jones spielt den erfahrenen Agent K, Will Smith übernimmt die Rolle des zunächst als James Edwards auftretenden Agent J. Linda Fiorentino ist als Gerichtsmedizinerin Dr. Laurel Weaver zu sehen. Vincent D’Onofrio spielt Edgar, Rip Torn den MIB-Chef Zed. Zum weiteren Ensemble gehören Tony Shalhoub als Jeebs, Siobhan Fallon Hogan als Beatrice und Mike Nussbaum als Rosenberg.

In der deutschen Synchronfassung spricht Jan Odle Will Smith, während Ronald Nitschke Tommy Lee Jones seine Stimme leiht. Anke Reitzenstein ist als Laurel zu hören, Pierre Peters-Arnolds spricht Vincent D’Onofrios Edgar und Lambert Hamel Agent Zed. Peters-Arnolds verantwortete zudem Dialogbuch und Dialogregie der deutschen Fassung.

Barry Sonnenfeld machte New York zum Alien-Schauplatz

Regie führte Barry Sonnenfeld, das Drehbuch schrieb Ed Solomon. Grundlage war die Comicreihe „The Men in Black“ von Lowell Cunningham. Zu den Produzenten gehörten Walter F. Parkes und Laurie MacDonald, Steven Spielberg war als Executive Producer beteiligt. Danny Elfman komponierte die Filmmusik.

Gedreht wurde von März bis Juli 1996 an zahlreichen Schauplätzen in und um New York sowie in Kalifornien. Besonders markant ist das Belüftungsgebäude des damaligen Brooklyn-Battery-Tunnels in Manhattan, das im Film als Zugang zum Hauptquartier dient. Weitere Drehorte waren unter anderem Flushing Meadows in Queens, das Solomon R. Guggenheim Museum, Liberty State Park in New Jersey und die Big Sky Ranch im kalifornischen Simi Valley.

New York ist damit weit mehr als eine austauschbare Kulisse. Die Architektur der Stadt und ihr dichtes Nebeneinander unterschiedlichster Menschen und Lebenswelten werden immer wieder für den zentralen Witz des Films genutzt, dass Außerirdische mitten im Alltag existieren könnten, ohne besonders aufzufallen.

„Men in Black“ spielte weltweit fast 590 Millionen Dollar ein

Der Kinofilm wurde zu einem internationalen Erfolg. Bei einem gemeldeten Produktionsbudget von rund 90 Millionen Dollar erreichte „Men in Black“ weltweit Einnahmen von rund 589,4 Millionen Dollar. Davon entfielen etwa 250,7 Millionen Dollar auf die USA und Kanada und rund 338,7 Millionen Dollar auf die internationalen Märkte.

Bei der Oscar-Verleihung 1998 erhielt der Film drei Nominierungen. Rick Baker und David LeRoy Anderson gewannen den Oscar für das beste Make-up. Zusätzlich war „Men in Black“ für das Szenenbild sowie Danny Elfmans Filmmusik nominiert. Bei den Golden Globes folgte eine Nominierung als bester Film in der Kategorie Musical oder Komödie. Auch die British Academy of Film and Television Arts nominierte die Spezialeffekte des Films.

Aus einem Kinofilm wurde ein Franchise

Der Erfolg führte zu mehreren Fortsetzungen. „Men in Black II“ erschien 2002 erneut mit Will Smith und Tommy Lee Jones. 2012 folgte „Men in Black 3“. Im Jahr 2019 kam mit „Men in Black: International“ ein weiterer Kinofilm ins Franchise, diesmal mit Chris Hemsworth und Tessa Thompson in den Hauptrollen. Außerdem entstand bereits ab 1997 eine animierte Fernsehserie.

Damit blieb die 1997 eingeführte Mischung aus außerirdischer Science-Fiction und Geheimagentenkomödie über mehrere Jahrzehnte präsent, auch wenn die ursprüngliche Geschichte von J und K vor allem durch die ersten drei Kinofilme geprägt wurde.

„Men in Black“ auch im Stream verfügbar

Wer die Fernsehausstrahlung verpasst, kann den ersten Film derzeit auch online sehen. Joyn führt „Men in Black“ aktuell in seinem Filmangebot. Daneben ist der Titel über mehrere digitale Plattformen zum Leihen oder Kaufen verfügbar, darunter Apple TV Store, Amazon Video, MagentaTV, Sky Store und Rakuten TV. Die Verfügbarkeit kann sich kurzfristig ändern.

Für die TV-Ausstrahlung bei kabel eins gibt es zudem eine Audiodeskriptionsfassung. Der Sender führt „Men in Black“ ausdrücklich unter seinen Sendungen mit Audiodeskription für den 30. September um 22.55 Uhr. Die entsprechende Tonspur kann im Joyn-Livestream ausgewählt werden.

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