
Nach dem Durchzug der Kaltfront beruhigt sich das Wetter am Freitag, 2. Oktober, in Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Bremen und Hannover deutlich. Regen spielt tagsüber kaum noch eine Rolle, vielerorts werden 20 oder 21 Grad erreicht. Vor allem am Nachmittag sind auch freundlichere Abschnitte möglich. Der Deutsche Wetterdienst erwartet hinter der abziehenden Front zunehmenden Hochdruckeinfluss.
Damit beginnt das Feiertagswochenende in den sechs Großstädten vergleichsweise ruhig. Das Wetter in Köln und Düsseldorf unterscheidet sich deutlich vom nassen Donnerstag: Für Köln/Bonn nennt die aktuelle DWD-Stationsprognose bis zu 21 Grad und überwiegend bewölktes Wetter, für Düsseldorf ebenfalls 21 Grad, dort mit heiteren Abschnitten. Auch Essen soll bei rund 20 Grad zeitweise freundlich werden.
Am Donnerstag hatte eine Kaltfront noch verbreitet feuchte Luft gebracht. Der DWD erwartete örtlich mehrstündigen Starkregen und einzelne Gewitter. In der Nacht zum Freitag sollte die Front jedoch weiterziehen. Danach setzt sich nach Angaben des Wetterdienstes Hochdruckeinfluss durch.
Für Köln, Düsseldorf, Dortmund und Essen bedeutet das einen weitgehend trockenen Freitag. Der WDR prognostiziert für die betroffenen Regionen am Vormittag zunächst stellenweise trübe Verhältnisse, am Nachmittag aber zunehmend Sonne zwischen Quellwolken. Die Temperaturen erreichen meist 19 bis 21 Grad, der Wind bleibt überwiegend schwach.
Auch in Bremen und Hannover bleibt es vergleichsweise mild. Die aktuelle DWD-Tabelle nennt für beide Flughafenstationen 21 Grad und bewölktes Wetter. Stärkere Böen sind dort in der Stationsprognose nicht ausgewiesen.
Für Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Bremen und Hannover lag nach dem Stand der DWD-Berichte vom Donnerstag keine amtliche Warnung für Freitag vor. Der bundesweite DWD-Ausblick vom 1. Oktober, 11 Uhr, nennt für Freitag lediglich in anderen Regionen noch möglichen Starkregen. Ansonsten seien keine markanten Wetterwarnungen erforderlich.
Der DWD weist allerdings darauf hin, dass sich in der Nacht zum Freitag und am Freitagmorgen örtlich Nebel bilden kann. In den betroffenen DWD-Regionen werden dabei vereinzelt Sichtweiten unter 150 Metern für möglich gehalten. Für den weiteren Freitag steht dieses Thema jedoch nicht im Mittelpunkt.
Die aktuellen Vorhersagen liegen für die sechs Städte eng beieinander. Für Köln/Bonn erwartet der DWD rund 21 Grad bei überwiegend bewölktem Himmel. Düsseldorf erreicht ebenfalls etwa 21 Grad und soll zeitweise heiter werden. Für Essen sind rund 20 Grad vorgesehen.
Für Dortmund gibt es in der bundesweiten DWD-Tabelle keine eigene Stadtstation. Der WDR erwartet in der Region am Freitag aber meist 19 bis 21 Grad, nach einem zunächst teils trüben Vormittag soll es am Nachmittag trockener und freundlicher werden. Auch andere Wetterdienste rechnen für Dortmund mit etwa 19 bis 21 Grad und kaum Niederschlag.
In Bremen nennt der DWD 21 Grad, in Hannover ebenfalls 21 Grad. Beide Stationen werden als bewölkt geführt. Ergänzende Vorhersagen erwarten nur schwachen bis mäßigen Wind und am Nachmittag überwiegend trockene Verhältnisse.
Die Sonnenscheindauer hängt stark davon ab, wie schnell sich die morgendliche Bewölkung auflockert. Für Essen werden beispielsweise etwa fünf Sonnenstunden berechnet. Für Dortmund zeigen aktuelle Modelle ebenfalls mehrere sonnige Stunden bei ansonsten wechselnder Bewölkung.
Für den Berufsverkehr am Freitag ergibt sich aus der DWD-Prognose tagsüber kein Hinweis auf verbreitete wetterbedingte Einschränkungen durch Starkregen, Gewitter oder Sturm. Frühmorgens können örtliche Sichtbehinderungen auftreten. Unabhängig vom Wetter bleiben bestehende Baustellen und Sperrungen relevant.
Das gilt insbesondere für den Bahnverkehr. Der WDR weist vor dem langen Wochenende auf mehrere bereits geplante Verkehrsbehinderungen und Baustellen hin. Solche Einschränkungen stehen nicht im Zusammenhang mit dem Wetter.
Auch für Flughäfen in Köln/Bonn, Düsseldorf, Bremen und Hannover liefert die DWD-Prognose für Freitag keinen Hinweis auf eine verbreitete Unwetterlage. Daraus lässt sich allerdings keine Aussage über einzelne Flugverspätungen oder betriebliche Störungen ableiten.
Für Veranstaltungen im Freien sind die Bedingungen vor allem ab dem späteren Vormittag günstiger als noch am Donnerstag. Nach den aktuellen Prognosen bleibt es in den genannten Städten größtenteils trocken, der Wind spielt nur eine geringe Rolle.
Mit Höchstwerten um 20 oder 21 Grad fällt der Freitag für Anfang Oktober mild aus. Zum Vergleich: In der historischen DWD-Klimareihe für Köln/Bonn beträgt das mittlere tägliche Maximum im Oktober 15 Grad. Diese Klimareihe bezieht sich allerdings auf die ältere Referenzperiode 1961 bis 1990 und dient deshalb nur als langfristige Orientierung.
Der Hochdruckeinfluss reicht voraussichtlich auch in den Tag der Deutschen Einheit am Samstag, 3. Oktober, hinein. Der DWD erwartet für Samstag überwiegend keine markanten Wettererscheinungen. In Bremen und Hannover werden erneut etwa 21 Grad prognostiziert, allerdings kann der Tag dort zunächst stellenweise trüb beginnen.
Auch für Sonntag sieht der DWD derzeit überwiegend keine markanten Wettererscheinungen. Damit deutet sich für das Feiertagswochenende zunächst eine insgesamt ruhige Wetterphase an. Die konkreten Wolken-, Temperatur- und Niederschlagsprognosen können sich bis dahin jedoch noch verändern.






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