
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A73 bei Forchheim ist am Freitagmorgen ein Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei waren ein Motorrad und ein Auto an dem Unfall beteiligt. Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 8.40 Uhr im Bereich der Anschlussstelle Forchheim-Nord. Ein Rettungshubschrauber wurde eingesetzt. Die Autobahn musste in südlicher Fahrtrichtung gesperrt werden.
Der Motorradunfall auf der A73 führte damit mitten im morgendlichen Verkehr zu erheblichen Behinderungen auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung durch Franken. Die betroffene Fahrtrichtung führt von Bamberg über Forchheim weiter in Richtung Erlangen und Nürnberg. Unmittelbar nach dem Unfall war die Richtungsfahrbahn blockiert. Verkehrsmeldungen warnten vor Staugefahr und forderten Autofahrer dazu auf, eine Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge freizuhalten.
Nach den zunächst vorliegenden Polizeiangaben ereignete sich der Unfall gegen 8.40 Uhr auf Höhe der Anschlussstelle Forchheim-Nord. Ein Kraftrad und ein Pkw waren daran beteiligt. Wie genau es zur Kollision kam, war am Freitagvormittag noch nicht geklärt. Auch dazu, auf welchem Fahrstreifen sich die Fahrzeuge unmittelbar vor dem Zusammenstoß befanden oder ob weitere Fahrzeuge beteiligt waren, lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor.
Der Motorradfahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Nach Angaben eines Polizeisprechers gegenüber nordbayern.de bestand Lebensgefahr. Rettungskräfte versorgten den Verletzten an der Unfallstelle. Anschließend kam ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Weitere Angaben zum Alter des Mannes oder zu seinem Gesundheitszustand wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Über mögliche Verletzungen weiterer Beteiligter gab es am Freitagvormittag ebenfalls noch keine gesicherten Informationen. Ebenso blieb offen, wie stark das Motorrad und der beteiligte Pkw beschädigt wurden.
Wegen des Rettungseinsatzes und der Arbeiten an der Unfallstelle wurde die A73 in Fahrtrichtung Süden vollständig gesperrt. Verschiedene Polizeiauskünfte bezeichneten die Fahrtrichtung auch als Richtung Erlangen beziehungsweise Nürnberg. Beide Angaben beziehen sich auf die südliche Fahrtrichtung der A73 ab Forchheim.
Bereits um 8.43 Uhr wurde zwischen Forchheim-Nord und Forchheim-Süd vor einer ungesicherten Unfallstelle, Personen auf der Fahrbahn und einer blockierten Richtungsfahrbahn gewarnt. Wenige Minuten später war zudem die Einfahrt Forchheim-Nord in Richtung Nürnberg wegen der Unfallaufnahme blockiert. Hinter der Unfallstelle beziehungsweise vor der Anschlussstelle bildeten sich Verkehrsbehinderungen. Gegen 8.57 Uhr wurde zwischen dem Rastplatz Regnitztal West und Forchheim-Nord ein Stau von rund 1,3 Kilometern gemeldet.
Die Polizei bereitete nach dem Unfall eine Umfahrung vor. Wie lange die Vollsperrung insgesamt dauern würde, war zunächst nicht abschließend bekannt. Entscheidend dafür waren neben der Versorgung des Verletzten auch die Unfallaufnahme sowie die anschließende Räumung der Fahrbahn.
Zur Ursache des Zusammenstoßes lagen am Freitagvormittag keine gesicherten Angaben vor. Damit war zunächst auch offen, ob ein Fahrfehler, ein Spurwechsel, die Verkehrssituation oder andere Umstände eine Rolle gespielt haben könnten. Die Polizei hatte sich zu solchen möglichen Ursachen noch nicht festgelegt.
Auch Angaben zu einer möglichen Hinzuziehung eines Sachverständigen oder zu weiteren Ermittlungsmaßnahmen lagen zunächst nicht vor. Bei schweren Verkehrsunfällen werden die Spuren an der Unfallstelle regelmäßig dokumentiert und die beteiligten Fahrzeuge sowie Aussagen von Beteiligten und Zeugen ausgewertet. Welche konkreten Maßnahmen in Forchheim angeordnet wurden, war zunächst offen.
Die A73 verbindet Südthüringen mit Oberfranken und dem Großraum Nürnberg. Sie verläuft unter anderem über Coburg, Bamberg, Forchheim und Erlangen. Gerade der Abschnitt zwischen Bamberg und Nürnberg wird von Pendlern und im regionalen Verkehr stark genutzt. Die Anschlussstelle Forchheim-Nord liegt auf diesem Abschnitt zwischen Bamberg und Erlangen.
Eine Vollsperrung in südlicher Richtung kann deshalb nicht nur den Verkehr im Raum Forchheim betreffen, sondern auch Fahrzeuge auf dem Weg in Richtung Erlangen und Nürnberg. Autofahrer mussten sich am Freitagvormittag auf Verzögerungen und Ausweichverkehr einstellen.
Wann die Fahrbahn wieder vollständig freigegeben werden konnte, war zunächst nicht bestätigt. Die genauen Hintergründe des Unfalls blieben ebenfalls offen.






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