
Ein Motorradfahrer ist nach einem schweren Verkehrsunfall auf der B229 am Möhnesee gestorben. Der 48-Jährige aus Brilon war am Freitagnachmittag, 2. Oktober 2026, mit seinem Motorrad in Richtung Arnsberg unterwegs, als es im Bereich der Hevebrücke zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto kam. Die Ursache des Unfalls war zunächst ungeklärt. Die Polizei sucht Menschen, die den Unfall beobachtet haben.
Der Motorradunfall am Möhnesee ereignete sich nach Angaben der Kreispolizeibehörde Soest gegen 17 Uhr. Der 48-Jährige fuhr auf der B229 von Möhnesee-Delecke in Richtung Arnsberg. Am nördlichen Ende der Hevebrücke geriet er in einer Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte sein Motorrad mit dem entgegenkommenden Wagen einer 32-jährigen Frau aus Soest.
Der Motorradfahrer wurde nach dem Zusammenstoß in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag er seinen Verletzungen. Die Autofahrerin wurde nach den offiziellen Angaben nicht verletzt. Weitere Beteiligte nennt die Polizei in ihrer Mitteilung nicht.
Regionale Berichte verorten die Unfallstelle zwischen dem Torhaus und der Hevebrücke. Bereits kurz nach dem Unfall waren Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort. Auch ein Rettungshubschrauber wurde eingesetzt.
Wegen des schweren Unfalls wurde die B229 im Bereich der Hevebrücke für den Verkehr gesperrt. In der ersten Lage am Freitagabend war die Straße in beide Fahrtrichtungen nicht passierbar. Der WDR berichtete später, dass die Vollsperrung mehrere Stunden dauerte. Einen konkreten Zeitpunkt für die vollständige Freigabe nannte die Polizei in ihrer abschließenden Mitteilung nicht.
Die Sperrung war auch erforderlich, damit die Einsatzkräfte die Unfallstelle sichern und die Spuren aufnehmen konnten. Wegen der schwerwiegenden Folgen des Zusammenstoßes wurde ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis hinzugezogen. Die Fachkräfte unterstützten bei der Sicherung und Dokumentation der Spuren am Unfallort.
Der Bereich rund um Torhaus und Hevebrücke war dadurch am Freitagabend für längere Zeit nicht regulär befahrbar. In der ersten Meldung gegen 19 Uhr war noch offen, wie lange die Sperrung dauern würde. Später stand fest, dass die B229 mehrere Stunden vollständig gesperrt blieb.
Warum der Motorradfahrer auf die Gegenfahrbahn geriet, war auch nach der Unfallaufnahme zunächst nicht geklärt. Die Polizei machte keine Angaben zu einer möglichen Geschwindigkeit, technischen Problemen oder anderen denkbaren Ursachen. Gesichert ist bislang lediglich, dass der Mann in der Rechtskurve am nördlichen Ende der Hevebrücke auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit dem entgegenkommenden Auto zusammenstieß.
Die weiteren Ermittlungen sollen klären, wie es zu dem Fahrspurwechsel und der anschließenden Kollision kommen konnte.
Für die Ermittlungen sucht die Kreispolizeibehörde Soest nun Zeugen. Gesucht werden Personen, die den Unfall selbst beobachtet haben oder Angaben zum Geschehen auf der B229 im Bereich der Hevebrücke machen können. Hinweise nimmt die Polizeiwache Soest unter der Telefonnummer 02921 91000 entgegen. Zeugen können sich außerdem an jede andere Polizeidienststelle wenden.
Gerade der genaue Ablauf unmittelbar vor der Kollision ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Behördliche Angaben zu weiteren Erkenntnissen aus der Spurenauswertung lagen zunächst nicht vor. Ebenso blieb offen, ob sich nach dem öffentlichen Aufruf bereits Zeugen bei der Polizei gemeldet haben.
Damit konzentrieren sich die Ermittlungen zunächst auf die gesicherten Spuren an der Unfallstelle und mögliche Beobachtungen weiterer Verkehrsteilnehmer. Fest steht bislang: Der Unfall ereignete sich am Freitag gegen 17 Uhr auf der B229 am nördlichen Ende der Hevebrücke. Ein 48 Jahre alter Motorradfahrer aus Brilon starb später an seinen Verletzungen. Die 32 Jahre alte Autofahrerin aus Soest blieb nach Angaben der Polizei unverletzt. Die Ursache für den Zusammenstoß ist noch nicht geklärt.
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