
Bei einem schweren Verkehrsunfall in Mönchengladbach-Lürrip ist ein 83 Jahre alter Autofahrer lebensgefährlich verletzt worden. Sein Wagen kollidierte am Samstagnachmittag, 3. Oktober 2026, zunächst mit dem Auto einer 59-Jährigen, die an einer roten Ampel wartete. Anschließend fuhr das Fahrzeug des Mannes gegen eine Mauer. Die andere Autofahrerin erlitt leichte Verletzungen. Beide wurden in Krankenhäuser gebracht.
Der Unfall ereignete sich gegen 15.45 Uhr an der Kreuzung Neusser Straße und Lürriper Straße. Polizei und Feuerwehr rückten zu einem größeren Einsatz aus. Für die genaue Rekonstruktion des Geschehens wurde zusätzlich ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Düsseldorf hinzugezogen. Die Ursache des Unfalls war zunächst nicht geklärt.
Nach den bisherigen Erkenntnissen war die 59 Jahre alte Autofahrerin auf der Neusser Straße in Richtung Mönchengladbacher Innenstadt unterwegs. An der Einmündung zur Lürriper Straße hielt sie wegen einer roten Ampel an.
Der 83-Jährige näherte sich nach Zeugenaussagen ebenfalls aus Richtung Heinrich-Lersch-Straße dem Kreuzungsbereich. Sein Auto stieß anschließend mit dem stehenden Fahrzeug der Frau zusammen. Danach kam der Wagen nach rechts von seiner bisherigen Fahrtrichtung ab und prallte gegen eine Mauer.
Wie schnell der Mann unterwegs war und warum es zu der Kollision kam, war zunächst nicht bekannt. Auch zu möglichen technischen Ursachen machten die Behörden keine Angaben.
Der 83-Jährige erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen. Rettungskräfte versorgten ihn und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus. Die 59-Jährige wurde leicht verletzt und ebenfalls zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht. Weitere Verletzte wurden von Polizei und Feuerwehr nicht gemeldet.
Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Verkehrsunfalls dauern an. Nach Angaben der Polizei konnte zunächst auch ein medizinischer Notfall beim 83-Jährigen nicht ausgeschlossen werden. Ob ein solcher tatsächlich vorlag oder den Unfall verursacht haben könnte, war zunächst offen. Gesicherte Angaben zur Ursache lagen nicht vor.
Für die Spurensicherung und Rekonstruktion des Geschehens forderte die Polizei ein Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Düsseldorf an. Solche spezialisierten Einheiten dokumentieren bei schweren Verkehrsunfällen unter anderem Fahrzeugpositionen und Spuren am Unfallort, damit der Ablauf später möglichst genau nachvollzogen werden kann.
Die Behörden machten zunächst keine Angaben dazu, ob weitere Zeugen befragt wurden oder welche zusätzlichen Untersuchungen zur Klärung der Unfallursache vorgesehen sind.
Auch die Feuerwehr Mönchengladbach veröffentlichte Angaben zu dem Einsatz. Beteiligt waren der Hilfeleistungszug der Feuer- und Rettungswache I in Neuwerk, ein Gerätewagen Rettungsdienst der Feuer- und Rettungswache II in Holt sowie ein Rüstwagen aus dem Technik- und Logistikzentrum.
Darüber hinaus rückten zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug aus. Auch der Führungsdienst der Feuerwehr war vor Ort. Die Einsatzkräfte übernahmen die medizinische Versorgung der beiden Verletzten und unterstützten die Maßnahmen an der Unfallstelle.
Die Kreuzung Neusser Straße und Lürriper Straße wurde nach dem Unfall für die umfangreiche Aufnahme des Unfallortes gesperrt. Die Polizei erklärte am Samstagabend, die Sperrung bleibe für die Dauer der Unfallaufnahme bis auf Weiteres bestehen. Eine konkrete Uhrzeit für die Freigabe oder eine genaue Dauer der Sperrung wurde zunächst nicht genannt.
Der schwere Verkehrsunfall in Mönchengladbach-Lürrip ereignete sich bereits am Samstagnachmittag. Zum Gesundheitszustand des 83-Jährigen über die Einstufung als lebensgefährlich verletzt hinaus lagen zunächst keine weiteren Angaben vor.
Auch die endgültige Unfallursache stand weiterhin nicht fest. Die Ermittlungen sollen klären, weshalb das Auto des Mannes zunächst gegen den an der Ampel wartenden Wagen und anschließend gegen die Mauer fuhr.
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