Unfall bei Kaufbeuren sorgt für Stau und Umleitungen

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem Verkehrsunfall auf der B12 bei Kaufbeuren sind am Mittwochnachmittag drei Menschen leicht verletzt worden. Der Unfall auf der B12 bei Hirschzell ereignete sich gegen 15.50 Uhr. Beteiligt waren nach ersten Angaben mindestens ein Kleintransporter und ein Lastwagen. Zeitweise kam es rund um die Unfallstelle zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. In beide Fahrtrichtungen bildeten sich Rückstaus, während Einsatzkräfte die Unfallstelle absicherten und Fahrzeuge sowie Ladung geborgen werden mussten.

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Drei Menschen bei Unfall auf B12 leicht verletzt

Der Zusammenstoß ereignete sich auf Höhe des Kaufbeurer Stadtteils Hirschzell. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, die am Nachmittag über die Einsatzzentrale bekannt wurden, landeten ein Kleintransporter und ein Lastwagen nach der Kollision in einem Graben. Insgesamt sollen drei Fahrzeuge in das Unfallgeschehen verwickelt gewesen sein. Drei Menschen wurden nach dem ersten Stand leicht verletzt. Genauere Angaben dazu, in welchen Fahrzeugen sie saßen oder ob sie zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht wurden, lagen zunächst nicht vor.

Auch zu den Ursachen des Zusammenstoßes gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Unklar blieb insbesondere, wie es zur Kollision kam und welches der beteiligten Fahrzeuge sich vor dem Zusammenstoß in welcher Fahrtrichtung bewegte. Ein ausführlicher Polizeibericht zum Unfallhergang war am frühen Abend noch nicht veröffentlicht. Angaben zu einer möglichen Verantwortlichkeit lassen sich deshalb nicht treffen.

Gerüstteile landen nach Zusammenstoß auf der Fahrbahn

Der beteiligte Lastwagen hatte nach Polizeiangaben ein Gerüst geladen. Teile der Ladung gelangten infolge des Unfalls auf die Fahrbahn. Damit beschränkten sich die Arbeiten an der Unfallstelle nicht auf die Versorgung der Verletzten und die Bergung der Fahrzeuge. Auch die verlorenen Gerüstteile mussten aus dem Verkehrsraum entfernt werden.

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Zwischenzeitlich gab es zudem Hinweise auf einen weiteren Lastwagen mit Anhänger, der möglicherweise in das Unfallgeschehen einbezogen war. Zu dessen genauer Rolle lagen jedoch zunächst keine gesicherten Angaben vor. Offiziell bestätigt war damit zunächst vor allem der Zusammenstoß des Kleintransporters mit dem Lastwagen sowie die Lage eines Teils der beteiligten Fahrzeuge abseits der eigentlichen Fahrbahn.

Stau auf der B12 und Umleitungen durch Kaufbeuren

Der Unfall hatte am Mittwochnachmittag deutliche Folgen für den Verkehr auf der B12. In beide Richtungen bildeten sich Rückstaus. Die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ließ den Verkehr südlich der Unfallstelle bereits bei Marktoberdorf ableiten. Von Norden kommend wurde der Verkehr über den Verteilerkreisel bei Kaufbeuren und anschließend durch das Stadtgebiet geführt.

Die Umleitung sorgte dadurch auch abseits der Bundesstraße für zusätzlichen Verkehr. Betroffen waren unter anderem die Augsburger Straße und die Neugablonzer Straße in Kaufbeuren. Während der Arbeiten war der Abschnitt zunächst stark eingeschränkt. Im weiteren Verlauf konnte eine Fahrspur wieder freigegeben werden. Eine Verkehrsmeldung führte die Unfallstelle gegen 17.35 Uhr schließlich als geräumt. Damit war die unmittelbare Blockade auf der B12 am frühen Abend beendet.

B12 ist eine wichtige Verkehrsachse im Allgäu

Die Unfallstelle liegt auf einem der wichtigsten überregionalen Straßenabschnitte im Allgäu. Die B12 verbindet im Raum Kaufbeuren unter anderem Marktoberdorf und Kempten im Süden mit dem Raum Buchloe und der A96 im Norden. Entsprechend schnell wirken sich Sperrungen oder Fahrstreifenblockaden auf den regionalen und überregionalen Verkehr aus.

Gerade der Abschnitt bei Hirschzell steht seit längerer Zeit im Mittelpunkt der Verkehrsplanung. Für die Strecke zwischen Hirschzell und Untergermaringen läuft ein Planfeststellungsverfahren zum vierstreifigen Ausbau. Nach den Unterlagen der Regierung von Schwaben umfasst dieser Bauabschnitt rund 9,4 Kilometer. Vorgesehen ist dort langfristig eine Erweiterung der bislang überwiegend zweistreifigen Bundesstraße.

Der Unfall vom Mittwoch steht mit diesen Ausbauplanungen in keinem unmittelbar belegten Zusammenhang. Er zeigt jedoch erneut, welche Verkehrsfolgen entstehen können, wenn auf der stark genutzten Verbindung bei Kaufbeuren eine Fahrtrichtung oder einzelne Fahrstreifen ausfallen.

Unfallursache zunächst noch ungeklärt

Wie genau der Unfall am Mittwochnachmittag entstand, blieb zunächst offen. Angaben zu Geschwindigkeit, Vorfahrt, einem möglichen Fahrfehler oder anderen Ursachen waren nicht bestätigt. Auch zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor.

Fest stand am frühen Abend, dass drei Menschen nach ersten Informationen leichte Verletzungen erlitten hatten, mehrere Fahrzeuge betroffen waren und verlorene Ladung auf der Fahrbahn die Aufräumarbeiten erschwerte. Die zeitweisen Sperrungen und Umleitungen führten rund um Hirschzell und im Kaufbeurer Stadtgebiet zu erheblichen Behinderungen. Nachdem die Unfallstelle geräumt war, konnte sich die Verkehrslage wieder normalisieren.

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