
Auf der A31 in Ostfriesland kommt es am Wochenende zu einer umfangreichen Verkehrseinschränkung. Zwischen den Anschlussstellen Riepe und Emden-Ost wird die Autobahn in Fahrtrichtung Emden von Freitagabend, 9. Oktober 2026, bis Montagmorgen, 12. Oktober, vollständig gesperrt. Autofahrer müssen während dieser Zeit auf ausgeschilderte Umleitungen ausweichen. Hintergrund sind umfangreiche Sanierungsarbeiten, die bereits seit August laufen und noch mehrere Wochen andauern sollen.
Die A31 bei Emden ist damit erneut von erheblichen Einschränkungen betroffen. Besonders für Autofahrer, die aus Richtung Leer nach Emden unterwegs sind, bedeutet die Wochenendsperrung eine Änderung der gewohnten Strecke. Auch auf den Umleitungsstraßen kann es durch zusätzlichen Verkehr zu Verzögerungen kommen.
Die Sperrung beginnt nach Angaben der Autobahn GmbH des Bundes am Freitag, 9. Oktober, um 18 Uhr. Sie soll bis Montag, 12. Oktober, um 6 Uhr andauern. Betroffen ist die Fahrtrichtung Emden zwischen den Anschlussstellen Riepe und Emden-Ost. Die Gegenrichtung nach Leer beziehungsweise Bottrop ist von dieser vollständigen Wochenendsperrung nicht betroffen. Dort bestehen allerdings weiterhin Einschränkungen durch die laufende Baustelle.
Die Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen bestätigte den Zeitraum in einer Meldung vom 9. Oktober, 6.23 Uhr. Darin wird für den betroffenen Abschnitt ausdrücklich eine Sperrung der Richtungsfahrbahn angekündigt. Autofahrer werden aufgefordert, der Umleitungsbeschilderung zu folgen.
Die Einschränkung umfasst damit das gesamte Wochenende einschließlich der Nächte von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag. Auch am Sonntag bleibt die Verbindung in Richtung Emden nach dem veröffentlichten Zeitplan gesperrt. Erst am frühen Montagmorgen ist die Aufhebung vorgesehen.
Für den Verkehr in Richtung Emden hat die Autobahn GmbH zwei Umleitungsstrecken vorgesehen. Die U11 führt zur Anschlussstelle Emden-Wolthusen, während die U24 eine Verbindung zur Anschlussstelle Emden-Ost ermöglicht. Beide Strecken sind als offizielle Ausweichmöglichkeiten benannt.
Autofahrer sollten sich während der Sperrung an der örtlichen Beschilderung orientieren. Besonders im Bereich Riepe und Oldersum kann zusätzlicher Ausweichverkehr auf das nachgeordnete Straßennetz treffen. Dadurch sind längere Fahrzeiten möglich, auch wenn sich das tatsächliche Ausmaß der Behinderungen erst während der Sperrung zeigen wird.
Für die Fahrt nach Emden sollte deshalb zusätzliche Zeit eingeplant werden. Das gilt vor allem für Verkehrsteilnehmer, die am Wochenende feste Ankunftszeiten einhalten müssen. Konkrete Wartezeiten oder eine gesicherte Stauprognose für einzelne Kreuzungen lagen zunächst nicht vor.
Die Sperrung ist Teil einer größeren Sanierungsmaßnahme zwischen Riepe und Emden-Ost. Nach Angaben der Autobahn GmbH werden in diesem Bereich die Asphaltdeckschicht und die darunterliegende Binderschicht erneuert. Die Arbeiten betreffen grundsätzlich beide Fahrtrichtungen und sind in mehrere Bauphasen aufgeteilt.
Bereits am 17. August begann die erste Phase mit einer veränderten Verkehrsführung. Zunächst stand in jeder Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Gleichzeitig wurden im Mittelstreifen Übergänge geschaffen, um den Verkehr während der anschließenden Arbeiten auf eine Fahrbahn verlegen zu können.
Im September wurde die Verkehrsführung erneut verändert. Seit dem 16. September wird der Verkehr über die Fahrbahn in Richtung Bottrop geleitet. Dabei steht jeder Fahrtrichtung ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die ursprünglich für den 21. September geplante Umstellung konnte vorgezogen werden. Zugleich wurde die Auffahrt Riepe in Richtung Emden gesperrt.
Die aktuelle Wochenendsperrung ist somit eine weitere Etappe innerhalb der umfangreichen Fahrbahnerneuerung. Sie ist nicht mit dem Abschluss der gesamten Baustelle gleichzusetzen.
Auch nach dem Wochenende müssen Autofahrer auf der A31 mit zusätzlichen Einschränkungen rechnen. Bereits für Freitag, 16. Oktober, 18 Uhr, bis Montag, 19. Oktober, 6 Uhr, ist die nächste Sperrung vorgesehen. Dann soll die Anschlussstelle Emden-Ost wegen der Sanierung noch ausstehender Rampen gesperrt werden.
Eine weitere größere Sperrung ist für November angekündigt. Von Freitag, 13. November, 18 Uhr, bis Montag, 16. November, 6 Uhr, soll die A31 in Fahrtrichtung Bottrop gesperrt werden. Für diesen Zeitraum nennt die Autobahn GmbH die Umleitungen U13 ab Emden-Ost sowie U11 ab Emden-Wolthusen.
Anschließend soll der Verkehr auf die Fahrbahn in Richtung Emden verlegt werden. Wie schon in früheren Bauphasen ist dabei weiterhin nur ein Fahrstreifen je Richtung vorgesehen. Zusätzlich sollen dann die Auf- und Abfahrt Riepe in Fahrtrichtung Bottrop gesperrt werden.
Parallel zu den Arbeiten an der eigentlichen Autobahn wird auch die Anschlussstelle Pewsum grundlegend erneuert. Die Bauarbeiten dort sind ebenfalls mit zeitweiligen Einschränkungen an den Auf- und Abfahrten verbunden.
Die gesamte Baumaßnahme soll nach dem veröffentlichten Zeitplan der Autobahn GmbH voraussichtlich am 18. Dezember 2026 abgeschlossen werden. Zuvor ist ab dem 30. November eine weitere Änderung der Verkehrsführung geplant. Dann sollen die provisorischen Übergänge im Mittelstreifen zurückgebaut werden.
Erst nach Abschluss dieser Arbeiten soll die A31 zwischen Riepe und Emden-Ost wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden. Bis dahin bleibt die Strecke von wechselnden Verkehrsführungen, einzelnen Fahrstreifensperrungen und weiteren zeitlich begrenzten Vollsperrungen betroffen.
Die Autobahn GmbH weist darauf hin, dass sich einzelne Termine witterungsbedingt verschieben können. Verkehrsteilnehmer sollen im Baustellenbereich und auf den ausgeschilderten Umleitungen besonders vorsichtig fahren. Für das aktuelle Wochenende bleibt die wichtigste Einschränkung die Sperrung in Richtung Emden bis Montagmorgen um 6 Uhr.
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