B36 bei Durmersheim wird gesperrt: Ab Montag müssen Autofahrer ausweichen

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Symbolfoto

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Auf der B36 zwischen Rastatt und Karlsruhe beginnt am Montag, 12. Oktober 2026, eine umfangreiche Fahrbahnsanierung. Dafür wird die Bundesstraße zunächst zwischen Bietigheim-Nord und Durmersheim-Mitte in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Die erste Bauphase soll etwa zwei Wochen dauern. Insgesamt plant das Regierungspräsidium Karlsruhe für die Arbeiten rund acht Wochen ein. Für den Durchgangsverkehr und regionale Fahrten sind unterschiedliche Umleitungen vorgesehen.

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B36 zwischen Bietigheim-Nord und Durmersheim-Mitte gesperrt

Die B36 bei Durmersheim wird ab Montag, 12. Oktober, auf einem Teilstück im Landkreis Rastatt vollständig für den Verkehr gesperrt. Das geht aus einer Mitteilung des Regierungspräsidiums Karlsruhe vom 7. Oktober 2026 hervor. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Bietigheim-Nord und Durmersheim-Mitte.

Die Vollsperrung gilt für beide Fahrtrichtungen. Eine Durchfahrt auf der Bundesstraße zwischen den beiden Anschlussstellen ist während dieser Bauphase nicht möglich. Die Anschlüsse selbst bleiben jedoch teilweise nutzbar.

Für den Beginn am Montag nennt das Regierungspräsidium keine genaue Uhrzeit. Auch ein verbindlicher Termin für die Wiederfreigabe des ersten Abschnitts wurde nicht veröffentlicht. Nach der aktuellen Planung sollen die Arbeiten dort ungefähr zwei Wochen dauern. Ende Oktober ist der Wechsel zum nächsten Bauabschnitt vorgesehen.

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Umleitung der B36 führt über B3 und L605

Für den überregionalen Durchgangsverkehr zwischen Rastatt und Karlsruhe sieht das Regierungspräsidium eine großräumige Umleitung vor. Damit soll der Verkehr bereits vor Erreichen des gesperrten Abschnitts auf andere Straßen geführt werden.

Autofahrer, die aus Richtung Rastatt nach Karlsruhe unterwegs sind, werden über die B3 in Richtung Neumalsch und Ettlingen umgeleitet. Anschließend führt die vorgesehene Strecke über die L605 in Richtung Rheinhafen.

In der Gegenrichtung verläuft die Umleitung entsprechend über die L605 und die B3 durch den Raum Ettlingen und Neumalsch weiter in Richtung Rastatt.

Hinweise auf die Sperrung sollen bereits deutlich vor der Baustelle aufgestellt werden. Das Regierungspräsidium nennt dafür unter anderem den Raum Rastatt sowie die B10. Der Durchgangsverkehr soll somit frühzeitig auf die ausgewiesenen Alternativstrecken gelenkt werden.

Regionale Umleitung über Muggensturm und Rheinstetten

Für den Verkehr zwischen Rastatt, Bietigheim, Durmersheim und den angrenzenden Gemeinden gibt es eine weitere Umleitungsführung.

Wer von Rastatt auf der B36 nach Norden fährt, wird an der Anschlussstelle Bietigheim-Nord über die Kreisstraße K3737 in Richtung B3 bei Muggensturm geleitet. Von dort führt die Strecke über die B3 weiter nach Neumalsch und Ettlingen.

Im Bereich Rheinstetten-Silberstreifen besteht anschließend die Möglichkeit, wieder auf die B36 zu gelangen. Diese regionale Verkehrsführung ist nach Angaben des Regierungspräsidiums auch in der entgegengesetzten Richtung vorgesehen.

Damit stehen neben der großräumigen Route für den Durchgangsverkehr weiterhin Verbindungen über das nachgeordnete Straßennetz zur Verfügung. Die direkte Fahrt auf dem gesperrten Abschnitt der B36 entfällt jedoch vollständig.

Diese Auf- und Abfahrten bleiben geöffnet

Nicht sämtliche Verkehrsbeziehungen an den beiden betroffenen Anschlussstellen werden unterbrochen. Das Regierungspräsidium hat ausdrücklich festgelegt, welche Fahrmöglichkeiten während der ersten Bauphase erhalten bleiben.

An der Anschlussstelle Durmersheim-Mitte ist die Auffahrt auf die B36 in nördlicher Richtung nach Karlsruhe weiterhin möglich. Auch die Abfahrt für Fahrzeuge, die aus Richtung Norden kommen, bleibt geöffnet.

An der Anschlussstelle Bietigheim-Nord bleibt die Auffahrt in südlicher Richtung nach Rastatt nutzbar. Ebenso ist dort die Abfahrt für Fahrzeuge aus Richtung Süden weiterhin möglich.

Die übrigen Fahrmöglichkeiten über den gesperrten Streckenabschnitt stehen während der Bauarbeiten nicht zur Verfügung. Die Bundesstraße wird also nicht auf ihrer gesamten Länge im Bereich Durmersheim gesperrt, sondern abschnittsweise entsprechend dem Baufortschritt.

Sanierung auf 4,9 Kilometern dauert voraussichtlich acht Wochen

Hintergrund der Sperrung ist die Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Bietigheim und Durmersheim. Der gesamte Sanierungsbereich erstreckt sich über rund 4,9 Kilometer. Er beginnt an der Anschlussstelle Bietigheim-Nord und reicht bis Durmersheim-Nord an der Einmündung der K3723.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe hatte die Maßnahme bereits am 24. September angekündigt und am 7. Oktober den konkreten Start der ersten Bauphase mitgeteilt.

Wegen der geringen Fahrbahnbreite muss die Bundesstraße für die Asphaltarbeiten vollständig gesperrt werden. Eine Verkehrsführung unmittelbar durch den jeweiligen Baustellenbereich ist nicht vorgesehen.

Die Behörde rechnet für die gesamte Sanierung mit ungefähr acht Wochen Bauzeit. Nach der jüngsten Mitteilung ist das Projekt in vier Abschnitte unterteilt. Auch die Rampen im Bereich Durmersheim-Süd und Durmersheim-Mitte gehören nach der ursprünglichen Projektankündigung zur Sanierungsmaßnahme.

Die Arbeiten sind allerdings vom Wetter abhängig. Insbesondere bei den Asphaltarbeiten können ungünstige Witterungsbedingungen dazu führen, dass einzelne Bauphasen verschoben werden müssen. Ein verbindliches Abschlussdatum für die Gesamtmaßnahme gibt es deshalb bislang nicht.

Ende Oktober folgt die nächste Vollsperrung

Nach Abschluss des ersten Bauabschnitts soll die Baustelle weiter nach Norden verlagert werden. Dann ist der Abschnitt zwischen Durmersheim-Mitte und Durmersheim-Nord betroffen.

Auch dort ist eine vollständige Sperrung der B36 vorgesehen. Die direkte Verkehrsführung wird damit erneut verändert, weil sich die Lage des gesperrten Teilstücks verschiebt.

Die Umstellung ist nach derzeitigem Planungsstand für Ende Oktober vorgesehen. Einen genauen Termin sowie die vollständige Verkehrsführung für die zweite Bauphase hat das Regierungspräsidium noch nicht bekannt gegeben.

Vor jedem weiteren Bauabschnitt sollen die jeweils geltenden Sperrungen und Umleitungen gesondert veröffentlicht werden. Für Verkehrsteilnehmer können sich die nutzbaren Anschlussstellen deshalb im weiteren Verlauf der Sanierung ändern.

Bus und Bahn: Keine gesonderte B36-Regelung veröffentlicht

Für den öffentlichen Nahverkehr enthalten die Mitteilungen des Regierungspräsidiums zur B36-Sanierung keine konkreten Angaben über ausfallende Busverbindungen, verlegte Haltestellen oder Einschränkungen des Zugverkehrs.

Auch in den am 10. Oktober veröffentlichten Verkehrshinweisen des Karlsruher Verkehrsverbunds war keine ausdrücklich auf diese B36-Vollsperrung bezogene Fahrplanänderung ausgewiesen.

Unabhängig davon führt der KVV weitere aktuelle Betriebs- und Baustellenmeldungen, auch für den Schienenverkehr zwischen Karlsruhe und Rastatt. Fahrgäste können ihre jeweilige Verbindung über die Fahrplanauskunft und den Abfahrtsmonitor des Verkehrsverbunds überprüfen.

Regierungspräsidium empfiehlt aktuelle Verkehrsinformationen

Während der Bauzeit verweist das Regierungspräsidium Karlsruhe auf das Informationsangebot VerkehrsInfo BW. Dort werden aktuelle Verkehrslagen und Baustellen in Baden-Württemberg veröffentlicht.

Für Autofahrer sind insbesondere die ausgeschilderten Umleitungen und die jeweils geöffneten Anschlussstellen maßgeblich. Da die B36 auf mehreren aufeinanderfolgenden Abschnitten saniert wird, können sich die Verkehrsführungen im Laufe der insgesamt etwa achtwöchigen Maßnahme ändern.

Die Behörde bittet Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die Einschränkungen. Weitere Mitteilungen sollen rechtzeitig vor dem Beginn der nächsten Bauabschnitte folgen.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu