
In Wiesbaden müssen sich Autofahrer und Fahrgäste ab Montag, 12. Oktober 2026, auf Änderungen im Verkehr einstellen. Die Lahnstraße wird zwischen der Eckernfördestraße und dem Dürerplatz in Richtung Dürerplatz vollständig gesperrt. Die Einschränkung soll nach Angaben der Landeshauptstadt bis voraussichtlich Freitag, 16. Oktober, dauern. Eine offizielle Umleitung führt über drei andere Straßen. Zugleich muss die Buslinie 33 ihren gewohnten Weg in Richtung Kostheim verlassen. Zwei Haltestellen werden während der Maßnahme nicht angefahren, an zwei weiteren gibt es Ersatzhaltestellen.
Auslöser der Sperrung ist die Erneuerung eines Kabelschachtes. Die Arbeiten erfolgen im Auftrag der Telekom. Dafür steht der betroffene Abschnitt der Lahnstraße für den Verkehr zum Dürerplatz nicht zur Verfügung. Es handelt sich damit um eine auf eine Fahrtrichtung begrenzte Vollsperrung und nicht um die Schließung der gesamten Straße für beide Richtungen.
Der angekündigte Zeitraum beginnt am Montag und reicht bis zum Freitag derselben Woche. Das Datum für das Ende ist vorläufig. Eine konkrete Uhrzeit, zu der die Fahrbahn am Montag gesperrt oder am Freitag wieder freigegeben werden soll, ist nicht genannt. Die für den Busverkehr veröffentlichte Anfangszeit gilt gesondert für die Umleitung der Linie 33.
Für den betroffenen Straßenverkehr sieht die Stadt eine Umleitung über die Klarenthaler Straße, den Kurt-Schumacher-Ring und den Zietenring vor. Diese drei Straßen bilden die bekannt gegebene Ausweichroute für die Fahrtrichtung Dürerplatz. Wer den gesperrten Abschnitt normalerweise nutzt, muss während der Bauarbeiten auf die Umleitung ausweichen.
Entscheidend ist dabei die Richtung der Sperrung. Die Stadt nennt ausdrücklich den Abschnitt zwischen Eckernfördestraße und Dürerplatz in Richtung Dürerplatz. Eine entsprechende Vollsperrung der Gegenrichtung ist für diese Maßnahme nicht angekündigt. Angaben zu einer voraussichtlichen zusätzlichen Fahrzeit durch die Umleitung liegen nicht vor.
Die Arbeiten wirken sich auch auf den öffentlichen Nahverkehr aus. Nach Angaben von ESWE Verkehr fährt die Linie 33 ab Montag, 12. Oktober, gegen 7.30 Uhr in Richtung Kostheim eine andere Strecke. Die Umleitung ist bis voraussichtlich Freitag, 16. Oktober, vorgesehen. In der entgegengesetzten Fahrtrichtung zur Fasanerie bleibt der bisherige Linienweg bestehen.
In Richtung Kostheim führt die geänderte Strecke zunächst bis zur Haltestelle Fasaneriestraße. Danach bedient die Linie die Ersatzhaltestelle Holbeinstraße. Die Busse fahren anschließend über die Friedrich-Naumann-Straße zum Kurt-Schumacher-Ring und über den Zietenring weiter zur Seerobenstraße. Dort liegt die Ersatzhaltestelle Dürerplatz. Von diesem Punkt aus setzt die Linie ihre Fahrt wieder auf der regulären Strecke fort.
Besonders relevant ist die Änderung für Fahrgäste, die gewöhnlich an der Albrecht-Dürer-Schule oder an der Westerwaldstraße ein- und aussteigen. Beide Haltestellen werden in Richtung Kostheim während der Umleitung nicht bedient. ESWE Verkehr hat für diese beiden Stationen keine Ersatzhalte auf dem geänderten Linienweg vorgesehen.
Anders ist die Situation an Holbeinstraße und Dürerplatz. Für diese beiden Haltestellen gibt es in Richtung Kostheim vorübergehend andere Haltepunkte. Nach den Informationen der Mainzer Mobilität befindet sich der Ersatzhalt Holbeinstraße kurz vor der Einmündung in die Friedrich-Naumann-Straße. Am Dürerplatz erfolgt der Ersatzhalt in der Seerobenstraße. Fahrgäste sollten deshalb nicht automatisch an den gewohnten Haltepositionen auf ihren Bus warten.
Die Sperrung der Lahnstraße gilt nach Angaben der Stadt ebenso für den Radverkehr. Radfahrer können den betroffenen Abschnitt in Richtung Dürerplatz während der Arbeiten somit nicht wie gewohnt nutzen. Die Stadt führt für den allgemeinen Straßenverkehr die Umleitung über Klarenthaler Straße, Kurt-Schumacher-Ring und Zietenring auf. Eine gesonderte Radverkehrsumleitung wird in der Mitteilung nicht beschrieben.
Für Fußgänger gibt es dagegen eine andere Regelung: Sie können ihre üblichen Wege weiterhin nutzen. Die Landeshauptstadt bittet wegen der Einschränkungen während der Kabelschachterneuerung um Verständnis.
ESWE Verkehr empfiehlt, die geänderte Streckenführung und die vorübergehend wegfallenden Haltestellen bei der Fahrtplanung zu berücksichtigen und bei Bedarf mehr Zeit einzuplanen. Hinweise stehen an den Fahrplankästen der betroffenen Haltestellen. Aktuelle Verbindungen sind außerdem über den interaktiven Liniennetzplan und die Umleitungsinformationen des Verkehrsunternehmens abrufbar.
Für Autofahrer bleibt die eingerichtete Umleitung maßgeblich, während Fahrgäste der Linie 33 insbesondere die geänderten Haltepunkte beachten müssen. Die Sperrung ist vorerst bis Freitag, 16. Oktober, vorgesehen.
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