Borussia Dortmund will Anton langfristig halten und hat Polens Talent Reguła im Blick

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Symbolbild mit KI erstellt

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Borussia Dortmund arbeitet an zwei Personalentscheidungen für die kommenden Jahre. Innenverteidiger Waldemar Anton soll nach Informationen von Sky Sport einen neuen Vertrag erhalten, obwohl seine bisherige Vereinbarung noch bis 2028 läuft. Gleichzeitig beschäftigt sich der Bundesligist mit dem polnischen Nationalspieler Marcel Reguła. In beiden Fällen soll es bereits Gespräche gegeben haben. Eine Einigung oder eine offizielle Bestätigung der Verhandlungen liegt bislang nicht vor.

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BVB soll erste Vertragsgespräche mit Waldemar Anton geführt haben

Nach einem Bericht von Sky Sport vom Montag, 12. Oktober 2026, trafen sich die Berater von Waldemar Anton bereits in der vergangenen Woche mit Dortmunds Geschäftsführer Sport Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book. Dabei soll die Vereinsführung deutlich gemacht haben, dass sie weiterhin langfristig auf den deutschen Nationalspieler setzen möchte.

Anton steht noch bis zum 30. Juni 2028 bei Borussia Dortmund unter Vertrag. Dieses Datum hatte der Verein bei seiner Verpflichtung im Juli 2024 offiziell bekannt gegeben. Nach den aktuellen Sky-Informationen könnten mit einer Verlängerung auch seine finanziellen Vertragsbedingungen angepasst werden.

Die Verhandlungen sollen sich allerdings noch in einem frühen Stadium befinden. Eine konkrete neue Laufzeit wurde nicht bestätigt. Anton könne sich laut Sky grundsätzlich vorstellen, länger in Dortmund zu bleiben. Eine unterschriebene Vereinbarung gibt es bislang nicht.

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Schon am 8. Oktober hatte Sky über entsprechende Planungen berichtet. Damals hieß es, Trainer Niko Kovac sei ein großer Befürworter des Innenverteidigers. Mit dem neuen Bericht werden nun erstmals konkrete Gespräche zwischen Antons Vertretern und der sportlichen Führung beschrieben.

Waldemar Anton gehört zu den erfahrenen Spielern im BVB-Kader

Der 30-jährige Anton wechselte im Sommer 2024 vom VfB Stuttgart nach Dortmund. Zuvor hatte er vier Jahre bei den Schwaben gespielt und war dort Mannschaftskapitän gewesen. Mit Stuttgart erreichte er in der Saison 2023/24 die deutsche Vizemeisterschaft.

Ausgebildet wurde der Abwehrspieler bei Hannover 96. Im März 2024 debütierte er in der deutschen Nationalmannschaft, anschließend gehörte er zum deutschen Aufgebot für die Europameisterschaft 2024 und die Weltmeisterschaft 2026.

Besonders deutlich wird seine Bedeutung anhand der Einsatzstatistik. In der Bundesliga-Saison 2025/26 absolvierte Anton 32 Spiele für Dortmund, erzielte zwei Tore und stand nach Vereinsangaben bei sämtlichen Einsätzen über die volle Spielzeit auf dem Platz. In der laufenden Saison 2026/27 kamen nach den Daten des Deutschen Fußball-Bundes bis Oktober fünf weitere Bundesligaeinsätze hinzu.

Sky bezifferte Antons gesamte Bilanz im Dortmunder Trikot am 12. Oktober auf 94 Pflichtspiele. Seine kontinuierliche Präsenz in der Defensive ist ein wesentlicher sportlicher Hintergrund der geplanten Vertragsverlängerung.

Waldemar Anton beim BVB gehört damit zu den Personalien, bei denen der Verein frühzeitig Planungssicherheit schaffen möchte. Nach Sky-Angaben sollen auch mit Torhüter Gregor Kobel und Außenverteidiger Julian Ryerson Gespräche geführt werden. Beide stehen ebenfalls noch bis 2028 unter Vertrag.

Marcel Reguła: Dortmund beschäftigt sich mit polnischem Nationalspieler

Neben der Vertragsplanung für etablierte Spieler richtet Borussia Dortmund den Blick auf jüngere Fußballer. Dabei spielt Marcel Wojciech Reguła eine Rolle. Der 19-Jährige steht beim polnischen Erstligisten Zagłębie Lubin unter Vertrag.

Reguła wurde am 26. Oktober 2006 geboren und wird überwiegend im offensiven Mittelfeld sowie auf den Flügelpositionen eingesetzt. Sein aktueller Verein führt ihn als Mittelfeldspieler beziehungsweise Flügelspieler. Der Vertrag in Lubin läuft nach den Angaben von Transfermarkt bis Juni 2028.

Seine sportliche Entwicklung machte ihn bereits in Polen zu einem bekannten Nachwuchsspieler. In der Saison 2025/26 wurde Reguła zum besten jungen Spieler der polnischen Ekstraklasa gewählt. Im August 2026 erhielt er erneut die Auszeichnung als Nachwuchsspieler des Monats, nachdem er diese bereits zweimal im Vorjahr gewonnen hatte.

In der laufenden Saison 2026/27 kam er bis zum 12. Oktober auf zehn Ligaspiele und zwei Tore.

Auch international machte Reguła zuletzt einen wichtigen Schritt. Am 2. Oktober 2026 debütierte er für Polens A-Nationalmannschaft. Beim 6:0 gegen Rumänien in der Nations League wurde er in der 71. Minute für Sebastian Szymański eingewechselt. Der polnische Fußballverband bestätigte den ersten Länderspieleinsatz ausdrücklich.

Sky berichtet über Treffen mit Regułas Beratern

Das Interesse aus Dortmund soll über eine gewöhnliche Beobachtung hinausgehen. Laut Sky Sport fand am Donnerstag, 8. Oktober, in Dortmund ein Treffen mit Vertretern des polnischen Spielers statt.

An dem Termin sollen auf Dortmunder Seite Sportdirektor Ole Book und David Blacha beteiligt gewesen sein. Blacha arbeitet seit Juli 2026 als Referent des Sportdirektors beim BVB. Seine Verpflichtung hatte der Verein bereits im Juni offiziell bekannt gegeben.

Reguła wurde dem Bericht zufolge schon länger beobachtet. Sky schreibt, dass Dortmund in ihm auch Entwicklungspotenzial für eine spätere Position als Rechtsverteidiger sehe. Als sportliches Vorbild wird dabei der frühere BVB-Profi Łukasz Piszczek genannt, der seine Karriere in offensiveren Rollen begann und sich später als Rechtsverteidiger etablierte.

Eine solche Positionsveränderung ist bei Reguła allerdings bislang nicht erfolgt. Seine gegenwärtigen Einsätze und die Angaben seines Vereins weisen ihn weiterhin als Offensivspieler aus.

Auch mögliche Transferkosten werden diskutiert. Nach Sky-Informationen soll Zagłębie Lubin eine Ablösesumme zwischen sieben und acht Millionen Euro verlangen. Eine offiziell bestätigte Forderung des polnischen Vereins liegt dazu nicht vor.

Ob ein Wechsel bereits im Winter 2027 zustande kommen könnte, ist offen. Weder Borussia Dortmund noch Zagłębie Lubin haben eine entsprechende Vereinbarung verkündet.

Sportdirektor Ole Book gestaltet Dortmunds Kaderplanung

Die beiden Personalien passen zu den unterschiedlichen Aufgaben, die Borussia Dortmund bei seiner sportlichen Entwicklung verfolgt: erfahrene Leistungsträger im Kader halten und gleichzeitig neue Spieler mit Entwicklungspotenzial gewinnen.

Seit März 2026 ist Ole Book Sportdirektor des BVB. Bei seiner Verpflichtung hob Geschäftsführer Sport Lars Ricken besonders Books Erfahrung bei der Entwicklung junger Fußballer und beim Aufbau wertvoller Spielerkader hervor. Book war zuvor bei der SV Elversberg tätig gewesen.

Dass Dortmund in junge Spieler investiert, zeigte bereits die Verpflichtung des griechischen Nationalspielers Konstantinos Karetsas im August 2026. Der damals 18-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 2031. Auch im eigenen Nachwuchs setzte der Klub zuletzt auf langfristige Vereinbarungen.

Bei Anton geht es dagegen vor allem um Erfahrung und Kontinuität in der Defensive. Der Nationalspieler bildet zusammen mit weiteren etablierten Profis einen Teil des sportlichen Gerüsts der Mannschaft von Niko Kovac.

Auch andere Berichte beschäftigen sich mit dieser Entwicklung. Bereits im September hatte Sport Bild nach Darstellung von Ruhr24 über geplante Vertragsgespräche mit Anton, Ryerson und Kobel informiert. Die Ruhr Nachrichten griffen Anfang Oktober außerdem einen möglichen Wintertransfer von Reguła auf.

Die konkreten Treffen mit Antons Beratern sowie dem Umfeld von Reguła wurden nun von Sky beschrieben. Eine unabhängige Bestätigung dieser Gespräche lag zunächst nicht vor.

Für beide Personalien bleibt damit eine entscheidende Unterscheidung bestehen: Antons Vertrag bis 2028 und Regułas Zugehörigkeit zu Zagłębie Lubin sind gesichert. Ein neuer Vertrag des deutschen Innenverteidigers oder eine Verpflichtung des polnischen Nationalspielers sind dagegen noch nicht beschlossen.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu