Wäsche in der Wohnung trocknen: So behalten Sie die Feuchtigkeit im Griff

Münster und andere Großstädte in Nordrhein-Westfalen einen hohen Anteil an Single-Haushalten haben und wie sich die demografischen Trends darauf auswirken.
Foto: Steve Buissinne

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Wäsche in der Wohnung zu trocknen ist im Herbst für viele Haushalte Alltag. Der Wäscheständer braucht jedoch mehr als eine freie Ecke: Das Wasser aus den Textilien gelangt in die Raumluft und muss anschließend wieder hinaus. Eine warme Wohnung allein löst diese Aufgabe nicht.

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Wäsche in der Wohnung trocknen beginnt beim Schleudern

Je weniger Wasser nach dem Waschen in den Textilien bleibt, desto weniger muss später verdunsten. Wählen Sie eine möglichst hohe Schleuderdrehzahl, die zum Pflegeetikett und Waschprogramm passt. Empfindliche Kleidung verträgt nicht automatisch dieselbe Behandlung wie robuste Baumwolle.

Prüfen Sie außerdem vorhandene Alternativen. Das Umweltbundesamt empfiehlt, geeignete Trockenräume und Wäscheplätze zu nutzen, wenn sie verfügbar sind. Ein feuchter, schlecht belüfteter Keller ist allerdings nicht schon deshalb ein guter Trockenraum, weil dort genügend Platz wäre.

Ein geeigneter Raum braucht Luftaustausch

Wenn die Wäsche drinnen bleiben muss, wählen Sie einen ausreichend temperierten und gut belüftbaren Raum. Hängen Sie die Stücke mit Abstand auf. Stellen Sie den Ständer nicht so dicht an Möbel oder kalte Außenwände, dass die Luft kaum zirkulieren kann.

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Halten Sie Türen zu deutlich kühleren Räumen geschlossen. Warme, feuchte Luft soll nicht einfach ins Schlafzimmer oder in einen kalten Nebenraum weiterziehen. Dort kann die relative Feuchte an kühlen Oberflächen steigen und Schimmel begünstigen.

Heizen senkt den Messwert, entfernt aber kein Wasser

Wird Luft erwärmt, kann ihre relative Feuchtigkeit sinken, obwohl die enthaltene Wassermenge zunächst gleich bleibt. Ein niedrigerer Prozentwert nach dem Hochdrehen der Heizung bedeutet daher nicht automatisch, dass Feuchtigkeit nach draußen gelangt ist.

Dafür braucht es einen Luftaustausch oder eine geeignete technische Entfeuchtung. Bei der Fensterlüftung ist regelmäßiges Stoßlüften mit weit geöffneten Fenstern meist sinnvoller als ein dauerhaft gekipptes Fenster während der Heizperiode. Wie lange und wie häufig gelüftet werden muss, hängt unter anderem von Wetter, Raumgröße und Wäschemenge ab.

Das Hygrometer zeigt den Verlauf

Ein Thermo-Hygrometer hilft, Temperatur und relative Feuchtigkeit zu beobachten. Das Umweltbundesamt nennt 40 bis 60 Prozent als Orientierung für die Raumluft. Das ist jedoch keine Garantie für jede Wand: An kalten Oberflächen kann die Feuchte höher sein als am Messgerät mitten im Zimmer.

Vergleichen Sie den Wert vor dem Aufhängen, während des Trocknens und nach dem Lüften. Steigt er rasch wieder, gibt die Wäsche weiterhin Wasser ab. Dann kann erneutes Lüften nötig sein. Ein einmaliges Öffnen des Fensters zu Beginn beendet den Feuchtetransport nicht.

Wiederkehrende Feuchteprobleme nicht überdecken

Beschlagene Fenster, feuchte Stellen oder muffiger Geruch verdienen Aufmerksamkeit. Bei sichtbarem Schimmel muss die Ursache geklärt werden. Es genügt nicht, den Fleck regelmäßig zu entfernen und den Trocknungsablauf unverändert fortzusetzen.

Die Verbraucherzentrale betont, dass Heizen und Lüften zur Wohnung passen müssen. Bei hartnäckigen Problemen sollten auch bauliche Ursachen geprüft werden. Dokumentieren Sie Auffälligkeiten und wenden Sie sich als Mieter an die Verwaltung. Der Wäscheständer ist eine mögliche Feuchtequelle, aber nicht automatisch die Erklärung für jeden Schaden.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu