
Wer über Weihnachten oder Silvester mit der Deutschen Bahn verreisen möchte, kann ab Mittwoch, 14. Oktober 2026, seine Fahrkarten buchen. Gleichzeitig startet der Vorverkauf für den neuen Fahrplan 2027, der am 13. Dezember in Kraft tritt. Die Bahn kündigt stabile Preise im Fernverkehr, zusätzliche ICE-Verbindungen und Verbesserungen bei internationalen Zugreisen an. Allerdings werden auch im kommenden Jahr zahlreiche Baustellen den Bahnverkehr beeinflussen.
Mit dem Buchungsstart am 14. Oktober können Reisende ihre Fahrten über die Feiertage planen. Bahntickets für Weihnachten sind über die Internetseite bahn.de, die App DB Navigator sowie in Reisezentren und Agenturen erhältlich. Der neue Jahresfahrplan gilt ab dem 13. Dezember 2026 und umfasst damit auch die besonders nachgefragte Reisezeit rund um Weihnachten und den Jahreswechsel.
Wer möglichst günstig fahren möchte, sollte frühzeitig nach passenden Verbindungen suchen. Die Deutsche Bahn bietet weiterhin Super Sparpreise ab 6,99 Euro an. Diese Einstiegspreise gelten allerdings nur auf ausgewählten Strecken und nach Verfügbarkeit. Ein Ticket zu diesem Preis ist deshalb nicht für jede Weihnachtsreise erhältlich.
Zum Fahrplanwechsel verzichtet die Deutsche Bahn auf eine allgemeine Erhöhung ihrer Fernverkehrspreise. Der Flexpreis bleibt unverändert, ebenso die Preise für die BahnCard 25, BahnCard 50 und BahnCard 100. Auch die bisherigen günstigen Sparangebote werden fortgeführt.
Bei Super Sparpreisen gilt weiterhin die Zugbindung. Eine reguläre Umbuchung oder Stornierung ist ausgeschlossen. Reisende mit BahnCard 25 oder BahnCard 50 erhalten auf diese Tickets einen Rabatt von 25 Prozent. Wer flexibel bleiben möchte, kann stattdessen einen Flexpreis buchen.
Mit dem Fahrplan 2027 erweitert die Deutsche Bahn ihr Angebot an schnellen Direktverbindungen. Zwischen Hamburg und München sollen künftig dreimal täglich je Richtung ICE-Sprinter fahren, die lediglich in Hannover und Nürnberg halten. Die Reisezeit sinkt auf rund fünf Stunden und 20 Minuten.
Auch zwischen Berlin und Stuttgart wächst das Angebot. Statt einer täglichen Sprinter-Verbindung sind künftig drei Fahrten pro Richtung vorgesehen. Die Reisezeit beträgt rund vier Stunden und 45 Minuten. Insgesamt plant die Bahn deutschlandweit etwa 70 Sprinter-Fahrten pro Tag.
Zwischen Berlin und Hamburg soll nach den bisherigen baulichen Einschränkungen wieder ein Halbstundentakt angeboten werden. Weitere Direktverbindungen sind unter anderem für Jena, Saarbrücken und die Ostseeküste vorgesehen.
Auch der grenzüberschreitende Fernverkehr wird ausgebaut. Nach Angaben der Bahn sind im neuen Fahrplan täglich mehr als 320 internationale Fahrten vorgesehen. Damit sollen über 200 Städte in 14 Ländern direkt von Deutschland aus erreichbar sein.
Ab März 2027 sind zwischen Hamburg und Kopenhagen sieben tägliche Verbindungen je Richtung geplant. Zwischen Stuttgart und Paris wächst das Angebot auf zwölf tägliche Fahrten in beide Richtungen zusammen. Ab Sommer 2027 sollen außerdem italienische Frecciarossa-Hochgeschwindigkeitszüge München direkt mit Mailand und Rom verbinden. Voraussetzung dafür ist die entsprechende Fahrzeugzulassung.
Darüber hinaus erweitert die Bahn die Buchungsmöglichkeiten für europäische Zugreisen über ihre Internetseite und den DB Navigator.
Neben den stabilen Fernverkehrspreisen kündigt die Bahn weitere Tarifänderungen an. Ab dem 21. Oktober 2026 werden Monatskarten und Schülermonatskarten im Fernverkehr ohne Abonnement um 25 Prozent günstiger. Bestehende Zeitkarten-Abonnements werden nicht mehr neu angeboten.
Ab dem 26. Oktober lässt sich zudem wieder das DB-Familienticket buchen. Für 99,99 Euro können bis zu fünf Personen in der zweiten Klasse gemeinsam eine Hin- und Rückfahrt innerhalb Deutschlands unternehmen. Mindestens ein Kind muss dabei sein, höchstens zwei Reisende dürfen 15 Jahre oder älter sein. Die Sitzplatzreservierungen sind im Preis enthalten. Das Angebot gilt für Reisen ab dem 1. November.
Trotz der neuen Verbindungen müssen Bahnreisende im kommenden Jahr mit Einschränkungen rechnen. Die Deutsche Bahn setzt ihre umfangreichen Streckensanierungen fort, unter anderem auf den Verbindungen zwischen Hannover und Berlin, Hanau und Fulda sowie München und Salzburg.
Während der Arbeiten sind Umleitungen, längere Fahrtzeiten und veränderte Zugangebote vorgesehen. Zwischen dem Westen Deutschlands und Berlin können sich ICE-Fahrten zeitweise um rund 80 Minuten verlängern. Die Bahn erklärt, dass die absehbaren Änderungen durch größere Bauprojekte bereits in der Reiseauskunft berücksichtigt sind.
Für die Planung von Weihnachtsreisen ist deshalb nicht nur der Ticketpreis entscheidend. Auch Fahrtdauer, Umstiege und mögliche baubedingte Änderungen sollten vor der Buchung geprüft werden.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu