
Die ARD bringt am Mittwoch, 14. Oktober 2026, neue Folgen ihrer Krimiserie „Hubert ohne Staller“ ins Fernsehen. Zum Auftakt gerät ausgerechnet Polizeiobermeister Reimund Girwidz in eine gefährliche Situation. In der Episode „Zimmer ohne Aussicht“ verschwindet er nach einem Besuch in einer Bäckerei. Während seine Kollegen nach ihm suchen, findet er sich in einem fensterlosen Raum wieder. Die Folge läuft um 18:50 Uhr im Ersten und bildet zugleich den Auftakt zu einem besonderen Serienjubiläum.
In der neuen Folge von „Hubert ohne Staller“ beginnt alles mit einem scheinbar gewöhnlichen Feierabend. Reimund Girwidz, gespielt von Michael Brandner, möchte noch kurz bei Yazid vorbeischauen. Doch in der Nähe der Bäckerei hört der Polizist plötzlich eine Frau um Hilfe rufen.
Girwidz geht den Rufen nach und wird dabei überwältigt. Als er wieder zu sich kommt, befindet er sich in einem kleinen Raum ohne Fenster. Er kann ihn nicht verlassen und stellt fest, dass er dort nicht allein ist.
Bei der zweiten Person handelt es sich um Gerlinde Müller. Die blinde Frau wird bereits seit einem Jahr festgehalten. Kurz zuvor hatte sie versucht, aus ihrer Gefangenschaft zu entkommen. Dabei waren ihre Hilferufe zu hören gewesen.
Für Girwidz wird damit aus einem kurzen Zwischenstopp ein Fall, bei dem er selbst unmittelbar betroffen ist. Seine Kollegen ahnen zunächst nichts von seiner Lage.
Im Polizeirevier fällt auf, dass Girwidz nicht zur Arbeit erscheint. Auch telefonisch ist er nicht erreichbar. Martin Riedl schaut daraufhin in der Wohnung seines Kollegen nach und trifft dort auf einen Unbekannten, der fliehen kann.
Ein weiterer Hinweis kommt von Bäcker Yazid. Er meldet, dass Girwidz‘ Dienstwagen noch immer vor seinem Geschäft steht. Franz Hubert übernimmt die Suche nach dem Fahrzeug und entdeckt in der Umgebung eine angebissene Nussschnecke.
Die Ermittlungen konzentrieren sich anschließend auf das Umfeld der Bäckerei. Eine Überprüfung von Mobilfunkdaten ergibt, dass Girwidz die Gegend am Vorabend offenbar nicht mehr verlassen hat.
Zwei Anwohner geraten dabei in den Blick der Polizisten. Olaf Bode weigert sich, die Beamten auf sein Grundstück zu lassen. Auch sein Nachbar Franz Schartl verhält sich nicht offen gegenüber den Ermittlern.
Welche Bedeutung die beiden Männer für den Fall haben und wie Hubert seinem verschwundenen Kollegen helfen kann, gehört zum weiteren Verlauf der Episode.
„Zimmer ohne Aussicht“ trägt die Gesamtnummer 194 und ist innerhalb der 13. Staffel die sechste Episode. Obwohl sie innerhalb der Staffel nicht an erster Stelle steht, eröffnet sie am 14. Oktober die neue Ausstrahlungsphase im Ersten.
Die Episode wurde bereits am 24. Februar 2026 bei ServusTV gezeigt. Am Mittwoch erfolgt ihre deutsche TV-Premiere in der ARD.
Der Sender hat zunächst sieben neue Folgen für den Mittwochvorabend angekündigt. Direkt im Anschluss an diesen Programmblock soll die 14. Staffel starten. Die Ausstrahlung beginnt am 2. Dezember 2026 ebenfalls um 18:50 Uhr.
Für die Serie ist das ein besonderer Herbst. Sie feiert ihr 15-jähriges Bestehen und erreicht in wenigen Wochen einen weiteren Meilenstein. Am 25. November steht die Ausstrahlung der 200. Folge mit dem Titel „Tote Zeugen singen nicht“ auf dem Programm.
Die beiden zentralen Rollen übernehmen weiterhin Christian Tramitz als Franz Hubert und Michael Brandner als Reimund Girwidz. Zum bewährten Ensemble gehören außerdem Katharina Müller-Elmau als Revierleiterin Sabine Kaiser, Paul Sedlmeir als Martin Riedl und Mitsou Jung als Christina Bayer.
Susu Padotzke spielt die Rechtsmedizinerin Dr. Caroline Fuchs. Hannes Ringlstetter ist erneut als Yazid zu sehen, der mit seiner Bäckerei regelmäßig zum Ausgangspunkt ungewöhnlicher Ereignisse wird.
In „Zimmer ohne Aussicht“ übernimmt Ute Willing die Rolle der Gerlinde Müller. Philipp Sommer ist als Franz Schartl besetzt, Michael Thalhammer spielt Olaf Bode. Victoria Abelmann-Brockmann gehört als Lenerl ebenfalls zur Episodenbesetzung.
Regie führte Manuel Weiss. Das Drehbuch stammt von Philip Kaetner. Die Produktion verantworten Leonine Studios und Entertainment Factory im Auftrag der ARD-Werbung und der ARD für das Erste.
Die Geschichte der Serie begann am 2. November 2011 unter dem Titel „Heiter bis tödlich: Hubert und Staller“. Damals standen Christian Tramitz und Helmfried von Lüttichau gemeinsam als Polizistenduo vor der Kamera.
Nach dem Ausstieg von Lüttichau wurde das Format unter dem Namen „Hubert ohne Staller“ fortgesetzt. Der frühere Serienpartner ist seither nicht mehr Bestandteil des festen Ermittlerduos. Stattdessen steht Reimund Girwidz stärker an Huberts Seite.
Schauplatz der Serie ist Wolfratshausen in Oberbayern. Gedreht wird in der Stadt und ihrer Umgebung, darunter auch in den Gemeinden Münsing und Eurasburg. Die Region südlich von München mit dem Loisachtal und der Nähe zum Starnberger See prägt die äußere Gestaltung des Formats.
Die Serie verbindet klassische Kriminalfälle mit humorvollen Situationen aus dem Polizeialltag. Häufig beginnen die Geschichten mit eher alltäglichen Beobachtungen, aus denen sich umfangreichere Ermittlungen entwickeln.
Die neuen Episoden führen das Polizeiteam in verschiedene gesellschaftliche und berufliche Milieus. Die ARD kündigt unter anderem Ermittlungen im Zusammenhang mit manipulierten Videos, einer ungewöhnlichen Einfrierungsidee und einem umstrittenen Freizeitprojekt an.
Außerdem muss Hubert in einer späteren Folge verdeckt eine Clownschule besuchen. Auch Martin Riedl wird für Ermittlungen in ungewohnte Situationen geschickt und nimmt unter anderem an einem Flirtseminar teil.
Der Sender setzt damit weiterhin auf die Verbindung aus Kriminalgeschichte, komischen Nebenhandlungen und den unterschiedlichen Persönlichkeiten des Revierteams.
Die Episode „Zimmer ohne Aussicht“ wird am Mittwoch, 14. Oktober 2026, von 18:50 bis 19:45 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Der Programmplatz umfasst 55 Minuten. Die eigentliche Episodenlaufzeit beträgt rund 47 Minuten.
Die ARD kündigt die neuen Folgen zusätzlich für ihre Mediathek an. Ein konkretes Enddatum für die Abrufbarkeit der heutigen Episode ist nicht ausgewiesen.
Die nächsten neuen Folgen sind jeweils mittwochs um 18:50 Uhr vorgesehen. Mit dem 200. Fall im November und dem anschließenden Start der 14. Staffel bleibt „Hubert ohne Staller“ damit auch in den kommenden Wochen Bestandteil des ARD-Vorabendprogramms.
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