Friesland: Ein rätselhafter Fund und ein bevorstehender Abschied im ZDF

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Ein ungewöhnlicher Fund auf einer Schafweide, mehrere Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Veränderungen im bekannten Ermittlerumfeld: Die ZDF-Krimireihe Friesland kehrt am heutigen Samstag, 17. Oktober 2026, mit einer neuen Folge zurück. Unter dem Titel „Der letzte Häuptling“ geraten die Polizisten Süher Özlügül und Henk Cassens in einen Fall, bei dem zunächst nicht einmal klar ist, wie alt die menschlichen Überreste tatsächlich sind. Gleichzeitig kündigt sich ein personeller Umbruch innerhalb der Reihe an.

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Der neue Friesland-Krimi beginnt um 20:15 Uhr im ZDF und dauert bis 21:45 Uhr. Es handelt sich um die 26. Folge der seit 2014 ausgestrahlten Krimireihe. Die 90-minütige Produktion aus dem Jahr 2026 feiert ihre Premiere im linearen Fernsehen, nachdem sie bereits eine Woche zuvor im Streamingangebot des Senders veröffentlicht wurde.

Ein Skelett auf einer Schafweide gibt Rätsel auf

Im Mittelpunkt von „Friesland – Der letzte Häuptling“ steht ein Fund im ostfriesischen Leer. Auf einer Schafweide werden mumifizierte menschliche Überreste entdeckt. Die örtlichen Polizisten Süher Özlügül, gespielt von Sophie Dal, und Henk Cassens, dargestellt von Maxim Mehmet, nehmen die Ermittlungen auf.

Allerdings sind sie nicht die Einzigen, die sich für die Entdeckung interessieren. Ein Archäologe hält den Fund für möglicherweise historisch bedeutsam. Es steht die Frage im Raum, ob das Skelett mit einem bislang unbekannten friesischen Häuptling in Verbindung stehen könnte.

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Auch wirtschaftliche Interessen spielen eine Rolle. Der Erbe des Grundstücks möchte die Weide verkaufen. Gleichzeitig gibt es Pläne, auf dem Gelände einen Solarpark zu errichten. Für die verantwortliche Projektleiterin könnte die Entdeckung Auswirkungen auf das Vorhaben haben.

Eine Bibliothekarin bringt eine weitere Perspektive in den Fall. Sie behauptet, mit dem mutmaßlichen friesischen Adeligen verwandt zu sein. Ob ihre Darstellung zutrifft, gehört zu den offenen Fragen der Geschichte.

Der Schafzüchter Tamme Renke, der die Weide bewirtschaftet, will das Skelett bei der Suche nach Bodenschätzen entdeckt haben. Seine Angaben und die unterschiedlichen Interessen rund um das Grundstück beschäftigen die Ermittler.

Überfall auf Bestatter Habedank verschärft den Fall

Aus dem zunächst rätselhaften Fund entwickelt sich eine zunehmend ernste Angelegenheit. Das Skelett verschwindet aus dem Bestattungsinstitut. Zugleich wird dessen Betreiber Wolfgang Habedank niedergeschlagen.

Damit erhält der Fall eine neue Richtung. Es geht nicht mehr ausschließlich um die Herkunft der menschlichen Überreste, sondern auch um den Angriff und das Verschwinden des Fundes.

Kriminalhauptkommissar Jan Brockhorst wird ebenfalls in die Ermittlungen einbezogen. Darüber hinaus geraten Sühers Bruder Yunus und die Apothekerin Melanie Harms in bedrohliche Situationen.

Die Geschichte verbindet einen möglichen historischen Hintergrund mit gegenwärtigen Grundstücksinteressen. Ob die verschiedenen Ereignisse tatsächlich zusammenhängen und was hinter der Entdeckung steckt, klärt der Krimi erst im weiteren Verlauf.

Bekannte Schauspieler und neue Gesichter bei Friesland

Die beiden Hauptrollen übernehmen erneut Sophie Dal als Süher Özlügül und Maxim Mehmet als Henk Cassens. Felix Vörtler spielt Kriminalhauptkommissar Jan Brockhorst. Auch Holger Stockhaus gehört als Bestatter Wolfgang Habedank wieder zur Besetzung.

Zum festen Umfeld der Ermittler zählen Yunus Cumartpay als Yunus Özlügül, Tina Pfurr als Apothekerin Melanie Harms und Veronique Coubard als Kim Erveling.

Unter den weiteren Darstellern sind Rainer Strecker als Schafzüchter Tamme Renke und Inka Friedrich als Gesa Renke. Ulrich Brandhoff übernimmt die Rolle des Laurens Trautmann. Maike Jüttendonk spielt Lara Bremer, Stella Holzapfel ist als Fentje Joken zu sehen.

Eine besondere Bedeutung kommt Pablo Konrad zu. Er verkörpert Jonas Schoonhoven, den Erben des Grundstücks, auf dem das Skelett entdeckt wird. Die Figur wird auch über den aktuellen Fall hinaus eine Rolle in der Krimireihe spielen.

Holger Stockhaus verlässt die Krimireihe

Für langjährige Zuschauer bringt die neue Folge eine wichtige personelle Entwicklung mit sich. Holger Stockhaus, der den Bestatter Wolfgang Habedank seit vielen Jahren verkörpert, wird sich von Friesland verabschieden.

Sein Ausstieg erfolgt nach elf Jahren in der Rolle. Die Figur gehört zu den bekanntesten Nebencharakteren der Reihe und ist immer wieder in die Ermittlungen von Süher und Henk eingebunden.

Der Abschied findet allerdings nicht schon in „Der letzte Häuptling“ statt. Stockhaus ist auch in der für den 14. November 2026 angekündigten Folge „Friesische Verhältnisse“ zu sehen.

Die Nachfolge im Bestattungsinstitut soll Jonas Schoonhoven übernehmen. Pablo Konrad wird damit Teil des wiederkehrenden Ensembles. Die Veränderungen rund um das Bestattungsinstitut sollen in der für Januar 2027 vorgesehenen Folge „Beifang“ weitergeführt werden.

Der aktuelle Krimi bietet damit einen ersten Auftritt des neuen Charakters und führt gleichzeitig die Geschichte des langjährigen Bestatters fort.

Dreharbeiten fanden in Leer und Köln statt

Regie bei „Friesland – Der letzte Häuptling“ führte Alexander Costea. Das Drehbuch stammt von Lorenz Lau-Uhle. Für die Kamera war Florian Schilling verantwortlich, den Schnitt übernahm Clare Dowling. Die Filmmusik komponierten René Dohmen und Joachim Dürbeck.

Produziert wurde die Folge von Cologne Film. Die Dreharbeiten fanden vom 6. Mai bis zum 15. Juli 2025 statt. Als Drehorte sind Leer in Ostfriesland und Köln dokumentiert.

Leer ist zugleich der zentrale Schauplatz der Geschichten. Die Hafenstadt im Nordwesten Niedersachsens bildet seit dem Beginn der Reihe den geografischen Mittelpunkt der Ermittlungen.

Friesland setzt dabei nicht ausschließlich auf klassische Polizeiarbeit. Das Zusammenspiel zwischen den Ermittlern, dem Bestatter und weiteren Bewohnern des Ortes ist ein wesentlicher Bestandteil des Formats. Die Kriminalfälle werden regelmäßig mit humorvollen Szenen und persönlichen Geschichten der wiederkehrenden Figuren verbunden.

Die Reihe startete 2014 im ZDF. Mit der neuen Ausgabe „Der letzte Häuptling“ erreicht sie ihren 26. Film, nachdem die 25. Folge „Schiffe schrotten“ im März 2026 ihre TV-Premiere gefeiert hatte.

Letzte Friesland-Folge erreichte fast 5,8 Millionen Zuschauer

Die vorherige Folge „Schiffe schrotten“ wurde am 11. März 2026 um 20:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Nach Angaben der AGF Videoforschung, über die das Branchenmagazin DWDL berichtete, sahen durchschnittlich 5,79 Millionen Menschen zu.

Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 25,4 Prozent. Damit war der Krimi an diesem Abend die meistgesehene Fernsehsendung in Deutschland.

Auch frühere Folgen erreichten hohe Zuschauerzahlen. Für die Ausgabe „Geisterstunde“ vom 13. Dezember 2025 weist das ZDF 6,073 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 26,0 Prozent aus.

Die Zahlen verdeutlichen die Bedeutung der Reihe für das ZDF. Friesland gehört seit mehr als einem Jahrzehnt zum festen Krimiangebot des Senders und wird neben der klassischen Fernsehausstrahlung auch über das Streamingportal verbreitet.

Friesland heute im ZDF und bereits online verfügbar

„Friesland – Der letzte Häuptling“ läuft am Samstag, 17. Oktober 2026, von 20:15 bis 21:45 Uhr im ZDF. Die 26. Folge ist als eigenständiger Kriminalfilm angelegt und dauert im Fernsehen 90 Minuten einschließlich des vorgesehenen Sendeplatzes.

Im ZDF-Streamingangebot steht die neue Ausgabe bereits seit Samstag, 10. Oktober 2026, um 10 Uhr bereit. Der Sender hat für die Folge eine Verfügbarkeit von einem Jahr angekündigt. Damit soll der Krimi auch nach seiner Fernsehpremiere abrufbar bleiben.

Das Onlinevideo wird mit einer Laufzeit von 89 Minuten geführt. Für die Sendung stehen außerdem Untertitel und eine Fassung mit Audiodeskription zur Verfügung.

Nach dem aktuellen Friesland-Krimi setzt das ZDF sein Samstagabendprogramm um 21:45 Uhr mit dem heute journal fort.

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