Brennendes Auto legt Berliner Avus am Morgen zeitweise lahm

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Ein brennender Pkw hat am Dienstagmorgen, 20. Oktober 2026, auf der Berliner Stadtautobahn A115 für eine zeitweise Vollsperrung gesorgt. Betroffen war die Fahrtrichtung zur Innenstadt zwischen der Anschlussstelle Hüttenweg und dem Dreieck Funkturm. Nach Angaben der Berliner Polizei konnte die Sperrung später teilweise aufgehoben werden. Der rechte Fahrstreifen blieb jedoch zunächst blockiert. Auf der Zufahrt zum betroffenen Abschnitt bildete sich Stau. Die Ursache des Fahrzeugbrandes war am Morgen noch ungeklärt.

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Vollsperrung auf der A115 am frühen Morgen

Der Vorfall ereignete sich auf dem nördlichen Abschnitt der A115, die unter dem Namen Avus bekannt ist. Nach einer Verkehrsmeldung von 6.30 Uhr war die Fahrbahn zwischen Hüttenweg und Dreieck Funkturm in Richtung Berliner Zentrum vollständig gesperrt. Als Grund wurde ein brennender Pkw genannt. Für Fahrzeuge, die aus Richtung Dreieck Nuthetal nach Berlin unterwegs waren, war damit die direkte Weiterfahrt auf diesem Abschnitt vorübergehend nicht möglich.

Um 7 Uhr wurde in der Verkehrsinformation nur noch der rechte Fahrstreifen als gesperrt geführt. Die vollständige Sperrung war zu diesem Zeitpunkt demnach bereits beendet. Dies deckt sich mit den Angaben der Polizei, wonach die Autobahn wieder teilweise freigegeben war. Wann die Einsatzstelle vollständig geräumt werden konnte, ging aus den zunächst vorliegenden Angaben nicht hervor. Auch eine konkrete Uhrzeit für die vollständige Freigabe des betroffenen Fahrstreifens lag zunächst nicht vor.

Rückstau bereits vor dem Hüttenweg

Die Einschränkungen wirkten sich nicht allein unmittelbar am brennenden Fahrzeug aus. Für den Abschnitt zwischen Spanischer Allee und Hüttenweg wurde um 6.31 Uhr in Fahrtrichtung Dreieck Funkturm ebenfalls Stau gemeldet. Dieser Bereich liegt südlich der Brandstelle auf der stadteinwärts führenden Strecke. Eine gesicherte Länge des Rückstaus oder eine verlässliche zusätzliche Fahrzeit wurden für den Vorfall zunächst nicht angegeben.

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Die A115 ist eine wichtige Verbindung zwischen dem südwestlichen Berliner Umland und der Hauptstadt. Sie führt vom Dreieck Nuthetal in Brandenburg über den Berliner Südwesten zum Dreieck Funkturm. Von dort verteilt sich der Verkehr in verschiedene Richtungen des Berliner Straßennetzes. Eine Sperrung kurz vor dem nördlichen Ende der Autobahn betrifft damit nicht nur den unmittelbaren Bereich der Brandstelle, sondern auch Fahrzeuge, die weiter in die Stadt oder auf die A100 gelangen wollen.

Entscheidend für die Fahrtplanung ist die Richtung: Der Brand auf der A115 wurde auf der Fahrbahn zum Dreieck Funkturm gemeldet, nicht auf der Gegenrichtung nach Brandenburg. Eine gleichzeitige Vollsperrung der stadtauswärts führenden Fahrbahn war zunächst nicht bestätigt. Verkehrsteilnehmer sollten deshalb die betroffene Fahrtrichtung und den konkreten Abschnitt der Meldungen beachten, statt von einer Sperrung der gesamten Avus in beiden Richtungen auszugehen.

Bereits seit Oktober neue Verkehrsführung am Dreieck Funkturm

Zusätzlich zur kurzfristigen Störung durch den Brand ist die Verkehrsführung am Dreieck Funkturm bereits seit dem 5. Oktober verändert. Ursache dafür sind die Arbeiten am Neubau der Ringbahnbrücke. Nach Angaben der Projektgesellschaft DEGES und der Berliner Verkehrsinformationszentrale wurde die bisherige Verbindung von der A115 zur Halenseestraße Ost außer Betrieb genommen. Der Verkehr zur A100 in Richtung Hamburg wird seither auf einer anderen Strecke durch den Knoten geführt.

Autofahrer, die von der A115 zur A100 in nördlicher Richtung fahren wollen, nutzen zunächst eine neu gebaute, einspurige Rampe. Danach führt die Strecke über den südlichen Bereich des Avus-Rastplatzes und die Alte Jafféstraße zum Messedamm. Über die Anschlussstelle Spandauer Damm erreichen Fahrzeuge schließlich die A100. Auf einem Teil dieser Führung stehen zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Die geänderte Strecke betrifft eine reguläre baubedingte Verkehrsführung und ist von der kurzfristigen Sperrung durch den Autobrand zu unterscheiden.

DEGES hatte bereits vor dem Dienstag auf mögliche Verzögerungen im Kreuzungsbereich Alte Jafféstraße und Messedamm hingewiesen. Die Ampelschaltungen wurden für die veränderten Verkehrsströme angepasst, Engpässe bei hohem Verkehrsaufkommen lassen sich dadurch jedoch nicht grundsätzlich ausschließen. Die neue Ringbahnbrücke soll nach der bisherigen Planung im Sommer 2027 in Betrieb gehen. Dann soll auch die direkte Verbindung von der A115 auf die A100 in Richtung Hamburg wiederhergestellt werden.

Brandursache und weitere Einsatzdetails zunächst offen

Wie das Fahrzeug am Dienstagmorgen in Brand geriet, war nach den ersten Angaben der Polizei nicht bekannt. Informationen zu einem möglichen technischen Defekt, einem vorangegangenen Zusammenstoß oder anderen Auslösern lagen zunächst nicht vor. Auch zum Zustand der Fahrzeuginsassen oder zu möglichen Verletzten gab es keine gesicherten Angaben. Ebenso wenig war zunächst veröffentlicht, mit wie vielen Kräften die Berliner Feuerwehr an der Brandstelle eingesetzt war.

Die Art des Fahrzeugantriebs wurde ebenfalls nicht bestätigt. Deshalb lässt sich aus dem Vorfall weder auf einen Brand eines Elektroautos noch auf einen Brand eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor schließen. Für die Verkehrsbehinderungen war zunächst maßgeblich, dass der brennende Wagen die Nutzung der Fahrbahn verhinderte und anschließend noch ein Fahrstreifen gesperrt bleiben musste.

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