K 6556 bei Krenkingen wird ab 26. Oktober voll gesperrt

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Auf der Kreisstraße K 6556 zwischen Berghaus und Krenkingen im Landkreis Waldshut haben am Montag, 19. Oktober 2026, umfangreiche Sanierungsarbeiten begonnen. Zunächst bleibt die Verbindung mit einer halbseitigen Sperrung und Ampelregelung befahrbar. Ab Montag, 26. Oktober, ist eine Vollsperrung vorgesehen, die bis zum 2. November um 6 Uhr dauern soll. Anschließend wird der Verkehr erneut einspurig geführt. Die Bauarbeiten sollen am 4. November abgeschlossen sein. Neben dem Autoverkehr sind auch mehrere Busverbindungen betroffen.

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Vollsperrung der K 6556 beginnt am 26. Oktober

Die K 6556 zwischen Berghaus und Krenkingen wird auf einer Länge von rund 1.340 Metern erneuert. Die Arbeiten erfolgen in drei zeitlich aufeinanderfolgenden Phasen. Seit dem 19. Oktober regelt eine Ampelanlage den Verkehr auf dem betroffenen Streckenabschnitt. Während dieser ersten Bauphase bleibt die Straße halbseitig geöffnet. Die eigentliche Vollsperrung beginnt nach Angaben des Landratsamts Waldshut am Montag, 26. Oktober 2026. Eine genaue Uhrzeit für den Beginn nennt die Behörde nicht.

Der vollständig gesperrte Abschnitt soll am Montag, 2. November 2026, um 6 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Damit liegt die Vollsperrung innerhalb der baden-württembergischen Herbstferien. Ab dem 2. November ist zunächst wieder eine halbseitige Verkehrsführung vorgesehen. Diese soll bis zum voraussichtlichen Abschluss der Bauarbeiten am Mittwoch, 4. November, bestehen bleiben. Die vollständige Beendigung der Baumaßnahme und die Aufhebung der Vollsperrung fallen somit nicht auf denselben Tag.

Die betroffene Verbindung liegt im Südschwarzwald zwischen dem Schlüchttal und dem Steinatal. Die Kreisstraße führt über den Bereich Aichen und Berghaus in Richtung Krenkingen und weiter zur L 159. Für den regionalen Verkehr bedeutet die Vollsperrung, dass die direkte Verbindung auf dem betroffenen Abschnitt zeitweise nicht genutzt werden kann. Das Landratsamt hat deshalb eine großräumige Umleitung vorgesehen.

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Umleitung führt über Gurtweil und Tiengen

Während der K 6556 Vollsperrung wird der Verkehr aus Richtung Schlüchttal über mehrere andere Straßen geführt. Fahrzeuge, die von der L 157 kommen, sollen zunächst über Gurtweil fahren. Von dort verläuft die vorgesehene Umleitung über die Kreisstraße K 6551 nach Tiengen. Anschließend führt die Strecke über die Landesstraße L 159 und zurück auf die K 6556 in Richtung Krenkingen.

Für den Gegenverkehr gilt dieselbe Umleitungsstrecke in entgegengesetzter Richtung. Wer aus dem Steinatal über die L 159 in Richtung Aichen oder Berghaus fahren möchte, muss während der Vollsperrung ebenfalls den Weg über Tiengen und Gurtweil nutzen. Der Landkreis sieht damit für beide Fahrtrichtungen eine großräumige Verkehrsführung vor, statt den Verkehr unmittelbar über benachbarte kleinere Straßen umzuleiten.

Besonders zu beachten ist die Gewichtsbeschränkung auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Krenkingen und Riedersteg. Die als Berghausstraße bezeichnete Verbindung darf ausschließlich von Fahrzeugen mit einem Gewicht bis zu 7,5 Tonnen genutzt werden. Die Behörde weist ausdrücklich auf diese Begrenzung hin. Unverändert offen bleibt nach den veröffentlichten Angaben die Kreuzung der K 6556 im Bereich der Gemeindeverbindungsstraßen in Richtung Berghaus und Tiengen. Damit ist dieser Knotenpunkt von der angekündigten vollständigen Sperrung ausgenommen.

Busverkehr in Krenkingen während der Herbstferien eingeschränkt

Die Vollsperrung hat auch Folgen für den öffentlichen Nahverkehr. Nach Angaben des Landratsamts können große Linienbusse während der Sperrphase in den Herbstferien Krenkingen zu vier veröffentlichten Fahrzeiten nicht anfahren. Betroffen sind die Verbindungen um 7.04 Uhr, 9.34 Uhr, 13.34 Uhr und 15.34 Uhr. Für Fahrgäste entfallen damit zu diesen Zeiten die regulären Anfahrten mit den großen Linienbussen nach Krenkingen.

Als Alternative verweist der Landkreis auf die Buslinie 7345 ab Detzeln. Fahrgäste sollen diese Verbindung nutzen, wenn ihre bisherige Busfahrt durch die Sperrung beeinträchtigt ist. Die Südbadenbus GmbH (SBG) informiert über notwendige Fahrplanänderungen an den Aushängen vor Ort. Weitere Auskünfte zu den betroffenen Verbindungen erteilt das Verkehrsunternehmen. Welche zusätzlichen Fahrten oder Haltestellen von den Änderungen betroffen sind, geht aus der Mitteilung des Landratsamts nicht hervor.

Auch zu möglichen Sonderregelungen für Schulbusse macht die Behörde keine gesonderten Angaben. Da die vollständige Sperrung in den Herbstferien liegt, beziehen sich die veröffentlichten Einschränkungen ausdrücklich auf diesen Zeitraum. Für Anlieger sowie für Fußgänger und Radfahrer sind ebenfalls keine gesonderten Durchfahrts- oder Durchgangsregelungen genannt. Die Angaben zur geöffneten Kreuzung und zur Gewichtsbeschränkung auf der Berghausstraße bleiben davon unberührt.

Neue Asphaltdeckschicht auf rund 1,3 Kilometern

Im Mittelpunkt der Bauarbeiten steht die Erneuerung der Fahrbahndecke. Auf einer Strecke von ungefähr 1.340 Metern wird der bestehende Asphaltbelag rund vier Zentimeter tief abgefräst. Anschließend erhält die Straße eine neue Asphaltdeckschicht. Zusätzlich werden die vorhandenen Schutzeinrichtungen erneuert und an die geltenden technischen Regelwerke angepasst. Die Maßnahme umfasst damit sowohl Arbeiten an der Fahrbahnoberfläche als auch an der Straßenausstattung.

Für die Sanierung rechnet der Landkreis Waldshut mit Kosten von voraussichtlich 350.000 Euro. Die Arbeiten verteilen sich nach dem veröffentlichten Zeitplan auf insgesamt gut zwei Wochen. Während dieses Zeitraums ändern sich die Verkehrsregelungen mehrfach. Bis zum 25. Oktober ist zunächst die halbseitige Sperrung maßgeblich, vom 26. Oktober bis zum 2. November folgt die Vollsperrung. Für die abschließenden Arbeiten bis zum 4. November ist erneut eine Ampelregelung vorgesehen.

Das Landratsamt bittet die von der Sanierung betroffenen Bürger um Verständnis für die Einschränkungen. Insbesondere während der vollständigen Sperrung ist die ausgeschilderte Umleitung über Gurtweil und Tiengen vorgesehen. Für Fahrgäste bleibt die Information der SBG an den Haltestellen maßgeblich. Nach dem aktuellen Zeitplan soll die Fahrbahn ab dem 2. November um 6 Uhr wieder halbseitig befahrbar sein und die Sanierung zwei Tage später enden.

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