Neunjähriger meldet einen Mord: Neuer Fall für Hubert und Girwidz

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Ein neunjähriger Junge taucht auf einer Polizeiwache auf und behauptet, eine schwere Gewalttat beobachtet zu haben. Was zunächst wie eine erfundene Geschichte klingt, beschäftigt bald das gesamte Ermittlerteam. In der ARD-Krimiserie „Hubert ohne Staller“ steht am Mittwoch, 21. Oktober 2026, eine ungewöhnliche Ermittlung im Mittelpunkt. Das Erste zeigt die Folge „Ein Kinderspiel“ um 18:50 Uhr erstmals im deutschen Fernsehen.

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Für die beiden Polizisten Franz Hubert und Reimund Girwidz beginnt der Fall mit einer Aussage, die sie kaum ernst nehmen können. Doch der junge Besucher bringt mehr mit als eine Geschichte. Er hat selbst Gegenstände gesammelt, die seiner Meinung nach auf ein Verbrechen hinweisen. Aus dem vermeintlichen Kinderspiel entwickelt sich eine Untersuchung mit mehreren offenen Fragen.

Hubert ohne Staller: Ein Kinderspiel beginnt mit einer ungewöhnlichen Anzeige

Lukas Aubinger ist gerade neun Jahre alt, als er das Polizeirevier aufsucht. Er erzählt den Beamten, dass sein Nachbar Josef Stark seine Ehefrau getötet habe. Der Junge will vom Fenster seines Kinderzimmers aus beobachtet haben, wie Stark einen leblosen Körper durch den Garten bewegte.

Reimund Girwidz reagiert zunächst skeptisch. Für ihn klingt die Darstellung eher nach einer lebhaften Fantasie als nach einem tatsächlichen Kriminalfall. Lukas lässt sich davon jedoch nicht abbringen. Er präsentiert den Polizisten mehrere Fundstücke und erklärt, weshalb er seinen Nachbarn für verdächtig hält.

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Besonders ein Gegenstand zieht die Aufmerksamkeit der Ermittler auf sich. Lukas hat im Garten des Nachbarn einen Ehering gefunden, der die Initialen von Starks Ehefrau trägt. Damit bekommt seine Schilderung eine neue Bedeutung.

Revierchefin Sabine Kaiser entscheidet, dass Hubert und Girwidz den Hinweisen nachgehen sollen. Die beiden Polizisten machen sich auf den Weg zu Josef Stark, um dessen Darstellung zu überprüfen.

Die verschwundene Ehefrau gibt den Ermittlern Rätsel auf

Bei ihrem Gespräch mit Josef Stark erhalten die Polizisten zunächst Antworten auf ihre Fragen. Der Mann kennt den Jungen und erklärt, dass Lukas in der Nachbarschaft schon früher eigene Ermittlungen angestellt habe.

Auch für die Abwesenheit seiner Ehefrau liefert Stark eine Erklärung. Sie sei mit einer Freundin über das Wochenende verreist. Allerdings lässt sich diese Darstellung nicht ohne Weiteres bestätigen. Als die Beamten die betreffende Freundin kontaktieren, stellt sich heraus, dass sie nichts von einer gemeinsamen Reise weiß.

Damit rückt das Verschwinden von Maja Stark stärker in den Mittelpunkt. Die Ermittler müssen herausfinden, wo sich die Frau aufhält und welche Bedeutung den Beobachtungen des Jungen tatsächlich zukommt.

Unterdessen setzt Lukas seine eigene Spurensuche fort. Er hat weitere Hinweise gesammelt, die seiner Ansicht nach seine ursprüngliche Geschichte stützen. Während Sabine Kaiser seinen Einsatz durchaus anerkennt, macht sie ihm deutlich, dass die weiteren Ermittlungen Sache der Polizei sind.

Der Junge hält sich allerdings nicht an diese Aufforderung. Sein Entschluss, den Fall selbst weiterzuverfolgen, führt ihn schließlich in eine gefährliche Situation. Wie seine Beobachtungen einzuordnen sind und was tatsächlich mit Maja Stark geschehen ist, klärt die Episode erst im weiteren Verlauf.

Christian Tramitz und Michael Brandner ermitteln erneut gemeinsam

Die Hauptrollen übernehmen wie gewohnt Christian Tramitz als Franz Hubert und Michael Brandner als Reimund Girwidz. Beide Figuren prägen die Krimiserie mit ihren unterschiedlichen Arten, an Ermittlungen heranzugehen.

Hubert verfolgt Hinweise häufig mit einer Mischung aus Hartnäckigkeit und Pragmatismus. Girwidz wiederum bringt seine Erfahrung als früherer Revierleiter ein, auch wenn seine Einschätzungen nicht immer mit denen seines Kollegen übereinstimmen.

Katharina Müller-Elmau spielt erneut die Revierchefin Sabine Kaiser. Weitere bekannte Mitglieder des Ensembles sind Mitsou Jung als Christina Bayer, Paul Sedlmeir als Martin Riedl und Susu Padotzke als Dr. Caroline Fuchs.

Auch Hannes Ringlstetter gehört als Yazid zur Besetzung. Victoria Abelmann-Brockmann übernimmt die Rolle der Lenerl.

Für den heutigen Fall kommen mehrere Gastfiguren hinzu. Robert Dölle verkörpert den Nachbarn Josef Stark. Max Kaiser spielt den neunjährigen Lukas Aubinger, dessen Beobachtungen die Ermittlungen auslösen. Swintha Gersthofer ist als Karin Aubinger zu sehen, Isabella Surel als Maja Stark.

Der Fall verbindet damit das feste Ermittlerteam mit einer Familiengeschichte, deren Hintergründe sich erst während der polizeilichen Nachforschungen erschließen.

Deutsche TV-Premiere nach Ausstrahlung in Österreich

„Ein Kinderspiel“ ist die 195. Folge der langjährigen Krimireihe und gehört zur 13. Staffel. Innerhalb dieser Staffel wird sie als siebte Episode geführt.

Die Ausstrahlung am 21. Oktober ist zugleich eine deutsche Fernsehpremiere. Allerdings wurde die Produktion bereits am 3. Februar 2026 erstmals bei ServusTV in Österreich gezeigt. Die heutige Sendung ist somit keine internationale Erstaufführung, sondern die erste reguläre TV-Ausstrahlung im Ersten.

Bereits eine Woche zuvor hatte die ARD mit „Zimmer ohne Aussicht“ eine weitere Folge der 13. Staffel gezeigt. Diese war ebenfalls vor der deutschen Premiere in Österreich gelaufen. Dort erfolgte ihre erste Ausstrahlung am 24. Februar 2026, während Das Erste die Episode am 14. Oktober präsentierte.

Die 13. Staffel umfasst insgesamt zwölf Folgen. Die ersten fünf Episoden waren bereits im November und Dezember 2025 im Ersten zu sehen. Im Oktober 2026 wurde die Ausstrahlung der noch ausstehenden Folgen fortgesetzt.

Drehbuch von Philip Kaetner, Regie von Carsten Fiebeler

Für die Inszenierung von „Ein Kinderspiel“ zeichnet Carsten Fiebeler verantwortlich. Das Drehbuch stammt von Philip Kaetner. Gedreht wurde die Staffel im Jahr 2024. Die Reihe ist eng mit Wolfratshausen und dem oberbayerischen Umland verbunden, wo ihre Handlung angesiedelt ist und auch Dreharbeiten stattfinden.

Inhaltlich bleibt die Episode dem bekannten Konzept der Serie treu. Die Ermittlungen beginnen mit einer ungewöhnlichen Alltagssituation, die sich zunehmend zu einem komplizierten Kriminalfall entwickelt.

Diesmal entsteht die besondere Konstellation dadurch, dass ein Kind die Arbeit der Polizei anstößt. Während die Beamten versuchen, die Aussagen und Fundstücke systematisch zu überprüfen, vertraut Lukas weiterhin auf seine eigenen Schlussfolgerungen.

Die Geschichte behandelt damit auch den Unterschied zwischen einer Beobachtung, einer Vermutung und einem tatsächlich nachweisbaren Geschehen. Die Aufklärung des Falls bleibt der Ausstrahlung vorbehalten.

Sendezeit und ARD-Mediathek am 21. Oktober

Das Erste zeigt „Hubert ohne Staller“ mit der Folge „Ein Kinderspiel“ am heutigen Mittwoch von 18:50 bis 19:45 Uhr. Im Fernsehprogramm ist dafür ein Zeitfenster von 55 Minuten vorgesehen. Die reine Episodenlaufzeit wird in Episodenverzeichnissen mit rund 46 Minuten angegeben.

Im Anschluss folgt um 19:45 Uhr die Wissenssendung „Wissen vor acht – Erde“.

Die ARD führt die Folge außerdem in ihrem digitalen Programmangebot. Auf der zugehörigen Vorschauseite ist vor der Fernsehausstrahlung allerdings noch kein Video zum direkten Abruf verfügbar. Ein konkreter Verfügbarkeitszeitraum für diese Episode ist nicht ausgewiesen.

Die heutige Folge kann mit Untertiteln und Audiodeskription ausgestrahlt werden. Damit stehen zusätzlich zur regulären Tonfassung barrierefreie Angebote zur Verfügung.

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