
Ein schwerer Lkw-Unfall auf der A100 hat am Mittwochabend (21. Oktober 2026) in Berlin zu einer stundenlangen Vollsperrung geführt. Im Bereich des Tempelhofer Damms fuhr ein Lastwagen auf das Ende eines Staus auf. Insgesamt waren sieben Pkw an dem Unfall beteiligt. Elf Menschen erlitten leichte Verletzungen, einige mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Die Polizei sprach von erheblichem Sachschaden. Die Arbeiten an der Unfallstelle dauerten bis in die frühen Morgenstunden des Donnerstags.
Nach Angaben der Berliner Polizei ereignete sich der Auffahrunfall am späten Mittwochabend auf der Stadtautobahn A100. Ein Lastwagen kollidierte im Bereich des Tempelhofer Damms mit Fahrzeugen am Ende eines Rückstaus. Neben dem Lkw waren sieben Personenwagen beteiligt.
Insgesamt wurden elf Menschen leicht verletzt. Ein Teil der Verletzten musste zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Wie viele Personen stationär aufgenommen wurden, war zunächst nicht bekannt. Auch nähere Angaben zum Zustand einzelner Beteiligter lagen zunächst nicht vor.
Mehrere Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß beschädigt. Die Polizei bezeichnete den entstandenen Sachschaden als erheblich. Eine konkrete Schadenssumme wurde zunächst nicht genannt. Ebenso blieb offen, ob alle beteiligten Autos abgeschleppt werden mussten.
Der Unfall ereignete sich auf einem wichtigen Abschnitt der Berliner Stadtautobahn. Eine Verkehrsmeldung auf Grundlage von Daten der Autobahn GmbH des Bundes wies für Mittwoch, 21. Oktober, ab 22:18 Uhr eine unfallbedingte Vollsperrung in Fahrtrichtung Neukölln aus.
Betroffen war demnach der Bereich zwischen den Anschlussstellen Alboinstraße und Gradestraße. Die gemeldete Sperrung begann etwa 900 Meter hinter der Anschlussstelle Alboinstraße und reichte bis ungefähr 400 Meter vor die Anschlussstelle Gradestraße. Die Uhrzeit bezeichnet den Beginn der registrierten Verkehrsstörung und nicht zwingend den genauen Unfallzeitpunkt.
Der betroffene Streckenabschnitt gehört zu einer wichtigen Verbindung durch den Süden Berlins. Über die A100 werden unter anderem die Stadtteile Schöneberg, Tempelhof und Neukölln miteinander verbunden. In östlicher Richtung besteht außerdem eine Verbindung zur A113 und damit zum überregionalen Autobahnnetz.
Nach dem Zusammenstoß musste die Autobahn vollständig gesperrt werden. Einsatzkräfte waren mit der Versorgung der Verletzten, der Unfallaufnahme und den notwendigen Arbeiten an der Unfallstelle beschäftigt. Auch Aufräum- und Reparaturarbeiten waren erforderlich.
Die Maßnahmen dauerten nach Polizeiangaben bis in die frühen Morgenstunden des Donnerstags, 22. Oktober. Eine genaue Uhrzeit für die vollständige Wiederfreigabe des betroffenen Abschnitts wurde zunächst nicht genannt. Fest steht jedoch, dass die Unfallfolgen den Verkehr über mehrere Stunden erheblich einschränkten.
Bei einem Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen müssen neben der medizinischen Versorgung auch beschädigte Fahrzeuge und mögliche Hindernisse auf der Fahrbahn berücksichtigt werden. Welche konkreten Reparaturen nach diesem Zusammenstoß vorgenommen werden mussten, blieb zunächst offen.
Warum der Lastwagen auf das Stauende auffuhr, war zunächst nicht bekannt. Die Polizei machte keine näheren Angaben zu den Umständen, die zu dem Zusammenstoß geführt hatten.
Auch zur Geschwindigkeit des Lastwagens vor dem Unfall und zu möglichen weiteren Einflussfaktoren lagen zunächst keine gesicherten Informationen vor. Allein der dokumentierte Auffahrunfall erlaubt keine abschließende Aussage darüber, wie es zu der Kollision kam.
Die Ermittlungen müssen insbesondere den tatsächlichen Ablauf des Zusammenstoßes klären. Ob dazu weitere Untersuchungen erforderlich sind, wurde zunächst nicht mitgeteilt.
Unabhängig vom Auffahrunfall gab es in derselben Nacht bereits geplante Verkehrseinschränkungen auf der A100 und der angrenzenden A113. Die Berliner Verkehrsinformationszentrale hatte für die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag umfangreiche Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten angekündigt.
Von 21 Uhr bis 5 Uhr war die Fahrtrichtung Süden nach Treptow beziehungsweise Schönefeld zwischen der Anschlussstelle Oberlandstraße und Treptower Park beziehungsweise Späthstraße gesperrt. Betroffen war zudem die Einfahrt Grenzallee in Richtung Schönefeld.
Hintergrund waren Arbeiten in den Tunneln Ortsteil Britz und Grenzallee. Die planmäßigen Sperrungen standen unabhängig von dem Lkw-Unfall fest. Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen den Wartungsarbeiten und dem Auffahrunfall ist nicht belegt.
Für die folgende Nacht vom 22. auf den 23. Oktober sieht die Verkehrsplanung weitere Einschränkungen vor. Zwischen 21 Uhr und 5 Uhr soll die Fahrtrichtung Norden nach Wedding zwischen Treptower Park beziehungsweise Späthstraße und Gradestraße vollständig gesperrt werden. Die Umleitungsstrecken sind nach Angaben der Verkehrsinformationszentrale ausgeschildert.
Der Unfall traf auf eine Autobahn, auf der bereits umfangreiche Bauarbeiten stattfinden. Zwischen dem Innsbrucker Platz und der Anschlussstelle Alboinstraße läuft eine größere Fahrbahninstandsetzung. Dafür wurde die Verkehrsführung im September verändert.
Nach Angaben der Berliner Verkehrsinformationszentrale stehen in dem betroffenen Baubereich grundsätzlich zwei Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung. Allerdings sind verschiedene Verbindungsrampen und Anschlussstellen zeitweise gesperrt. Dazu gehört die Ausfahrt Alboinstraße in Richtung Treptow.
Die gesamte Instandsetzungsmaßnahme soll nach bisheriger Planung bis Ende April 2027 dauern. Für die Wintermonate ist vorgesehen, die Baustelle vorübergehend zu beräumen, bevor im Frühjahr weitere Arbeiten folgen.
Mit dem Auffahrunfall vom Mittwochabend kam eine zusätzliche, unvorhergesehene Einschränkung hinzu. Elf Verletzte, sieben beteiligte Pkw und eine über Stunden gesperrte Autobahn verdeutlichen das Ausmaß des Zusammenstoßes. Die genauen Hintergründe des Unfalls blieben zunächst offen.
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