Gesund durch die Lebensmitte: Was Quarks heute zeigt

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Gesünder älter werden, die eigene Fitness erhalten und geistig möglichst lange leistungsfähig bleiben: Damit beschäftigt sich das Wissenschaftsmagazin Quarks am Donnerstag, 22. Oktober 2026. Unter dem Titel Gesund durch die Lebensmitte – Jetzt die richtigen Weichen stellen zeigt der WDR ab 20:15 Uhr, welche Rolle Bewegung, Muskelkraft und geistige Aktivität beim Älterwerden spielen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die biologische Alterung durch Veränderungen im Alltag beeinflussen lässt.

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Quarks heute: Neue Folge zur Gesundheit ab 20:15 Uhr

Die neue Ausgabe des Wissenschaftsmagazins läuft am Donnerstag von 20:15 bis 21:00 Uhr im WDR Fernsehen. Zeitgleich ist die 45-minütige Sendung im HR und im SR zu sehen. Durch die Ausgabe führt die Ärztin und Moderatorin Florence Randrianarisoa.

Die Sendung beschäftigt sich mit einem Lebensabschnitt, in dem langfristige Gesundheitsrisiken zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dabei geht es nicht allein um die Vermeidung von Krankheiten. Auch die körperliche Leistungsfähigkeit, die Widerstandskraft im Alltag und der Erhalt geistiger Fähigkeiten stehen im Mittelpunkt.

Quarks untersucht dazu verschiedene wissenschaftliche Ansätze. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, ob und wie sich das biologische Alter innerhalb weniger Monate verändern kann. Außerdem beschäftigt sich die Sendung mit Muskelgruppen, deren Funktion für die Gesundheit im späteren Leben besonders relevant sein könnte.

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Biologisches Alter: Wie stark lässt es sich verändern?

Das kalendarische Alter eines Menschen lässt sich eindeutig bestimmen. Es beschreibt, wie viele Jahre seit der Geburt vergangen sind. Das biologische Alter soll dagegen Veränderungen im Körper erfassen, die mit dem Altern zusammenhängen.

Dazu können unter anderem bestimmte Stoffwechselvorgänge, körperliche Leistungswerte und molekulare Merkmale herangezogen werden. Allerdings existiert kein einheitlicher Test, der das biologische Alter eines Menschen zweifelsfrei bestimmt. Unterschiedliche Messverfahren können zu verschiedenen Ergebnissen kommen.

Die neue Quarks-Ausgabe widmet sich deshalb einem besonders interessanten Experiment: Über einen Zeitraum von drei Monaten wird untersucht, welche Veränderungen ein angepasster Lebensstil bei Messwerten des biologischen Alters bewirken kann.

Dabei ist zwischen einer Veränderung solcher Messwerte und einer tatsächlichen Umkehr aller Alterungsprozesse zu unterscheiden. Nicht jede kurzfristige Verbesserung eines biologischen Markers lässt unmittelbar auf eine entsprechend längere Lebenserwartung schließen.

Dass gesundheitsbewusstes Verhalten auch in der Lebensmitte Vorteile haben kann, ist hingegen wissenschaftlich gut begründet. Regelmäßige Bewegung und körperliche Aktivität zählen zu den etablierten Maßnahmen, um die Gesundheit langfristig zu unterstützen.

Muskelkraft wird zu einem wichtigen Thema der Altersforschung

Ein weiterer Schwerpunkt der Sendung liegt auf der Muskulatur. Besonders die Griffkraft, die Beinmuskeln und das Zwerchfell stehen im Mittelpunkt.

Die Bedeutung von Muskeln reicht weit über sportliche Leistungsfähigkeit hinaus. Sie werden für alltägliche Bewegungen gebraucht, helfen beim Aufstehen und Treppensteigen und tragen dazu bei, die Selbstständigkeit im höheren Alter zu erhalten.

Die Griffkraft wird in wissenschaftlichen Untersuchungen häufig als leicht messbarer Hinweis auf den allgemeinen körperlichen Zustand verwendet. Eine geringe Griffkraft kann mit gesundheitlichen Einschränkungen zusammenhängen. Sie allein ermöglicht jedoch keine sichere Aussage über die individuelle Lebenserwartung.

Auch die Beinmuskulatur spielt eine zentrale Rolle. Wer ausreichend Kraft in den Beinen besitzt, kann viele alltägliche Bewegungsabläufe leichter bewältigen. Das Zwerchfell wiederum ist der wichtigste Atemmuskel und damit unmittelbar an der Atmung beteiligt.

Quarks zeigt, weshalb solche körperlichen Funktionen in der Forschung zum gesunden Altern stärker berücksichtigt werden.

Warum 10.000 Schritte nicht für jeden das entscheidende Ziel sind

Die bekannte Empfehlung, täglich 10.000 Schritte zurückzulegen, wird in der Sendung ebenfalls aufgegriffen. Sie ist zwar eine verbreitete Orientierung für Alltagsbewegung, stellt aber keine allgemeingültige medizinische Mindestgrenze dar.

Entscheidend ist nicht ausschließlich die Schrittzahl. Auch die Intensität körperlicher Aktivität, die persönliche Ausgangssituation und ergänzendes Krafttraining können eine wichtige Rolle spielen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt Erwachsenen grundsätzlich mindestens 150 bis 300 Minuten moderate Ausdaueraktivität pro Woche. Alternativ können 75 bis 150 Minuten intensivere körperliche Aktivität einen vergleichbaren Beitrag leisten. Zusätzlich empfiehlt die Organisation muskelkräftigende Aktivitäten an mindestens zwei Tagen pro Woche.

Damit wird deutlich, dass gesundheitsfördernde Bewegung nicht ausschließlich vom Erreichen einer bestimmten täglichen Schrittzahl abhängt. Schon ein regelmäßiger Einstieg in körperliche Aktivität kann sinnvoll sein, wenn jemand zuvor überwiegend gesessen hat.

Gerade in der Lebensmitte können sich Ausdauertraining, Kraftübungen und mehr Bewegung im Alltag ergänzen.

Geistige Fitness und kognitive Reserve im Mittelpunkt

Neben dem Körper beschäftigt sich Quarks mit der Frage, wie das Gehirn möglichst lange leistungsfähig bleiben kann. Dabei spielt die sogenannte kognitive Reserve eine wichtige Rolle.

Der Begriff beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, mit altersbedingten Veränderungen oder bestimmten Beeinträchtigungen umzugehen. Menschen können im Laufe ihres Lebens unterschiedliche geistige Fähigkeiten und Strategien entwickeln, die ihnen bei der Bewältigung neuer Aufgaben helfen.

Bildung, geistig anregende Tätigkeiten und soziale Kontakte werden im Zusammenhang mit der kognitiven Reserve wissenschaftlich untersucht. Allerdings lässt sich daraus keine Garantie ableiten, dass eine Demenzerkrankung verhindert werden kann.

Die Vorbeugung von Demenz umfasst verschiedene Einflussfaktoren. Dazu zählen unter anderem Bewegung, die Behandlung bestimmter Erkrankungen und die Unterstützung von Menschen mit Hörbeeinträchtigungen.

Die Sendung ordnet ein, wie solche Faktoren mit der langfristigen Gesundheit des Gehirns zusammenhängen und weshalb Prävention nicht erst im hohen Alter ein Thema ist.

Quarks in der ARD-Mediathek verfügbar

Wer die neue Ausgabe am Donnerstagabend nicht im Fernsehen verfolgen kann, findet sie auch in der ARD-Mediathek. Dort wird die Folge unter dem Titel Gesund durch die Lebensmitte – Jetzt die richtigen Weichen stellen geführt.

Nach den veröffentlichten Angaben des WDR dauert die Sendung 45 Minuten. Die Ausgabe steht mit Untertiteln zur Verfügung. Die ARD nennt als Ende des Abrufzeitraums den 22. Oktober 2031 um 19:00 Uhr.

Im Mittelpunkt der Sendung steht damit ein Thema, das Menschen weit über die Lebensmitte hinaus betrifft: Wie lassen sich körperliche Fähigkeiten und geistige Gesundheit möglichst lange erhalten? Quarks verbindet dazu Erkenntnisse aus der Altersforschung mit Fragen, die sich im Alltag stellen. Der Schwerpunkt liegt auf Veränderungen, die auch nach vielen Lebensjahren noch möglich sein können.

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