Unfallauto an Baum entdeckt: Polizei sucht weiter nach Fahrer

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Nach einem schweren Unfall bei Gerstetten im Landkreis Heidenheim sucht die Polizei nach der Person, die am Steuer saß. Ein stark beschädigter Wagen wurde in der Nacht zum Freitag, 23. Oktober 2026, abseits einer Landstraße an einem Baum entdeckt. Als die Polizei am Unfallort eintraf, war niemand anzutreffen. Die Einsatzkräfte suchten zunächst mit einem Hubschrauber nach der vermissten Person. Am Freitagmorgen wurde die Suche mit Polizeihunden fortgesetzt. Nach Angaben eines Polizeisprechers gegenüber dem SWR war sie zu diesem Zeitpunkt noch ohne Erfolg geblieben.

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Autofahrer entdeckt Unfallwagen gegen 0:30 Uhr

Der Unfall ereignete sich auf der Strecke zwischen Gerstetten und Altheim (Alb). Die beiden Orte liegen in Baden-Württemberg, Gerstetten im Landkreis Heidenheim und Altheim im benachbarten Alb-Donau-Kreis. Der beschädigte Wagen befand sich neben der Landesstraße 1165 in einem Waldgebiet und stand an einem Baum. Nach Angaben des SWR entdeckte ein vorbeikommender Autofahrer das Fahrzeug gegen 0:30 Uhr und verständigte die Polizei über den Notruf. Wann der Zusammenstoß tatsächlich passierte, war zunächst nicht bekannt.

Nach ersten Angaben soll sich das Auto überschlagen haben, bevor es gegen einen Baum prallte. Diese Schilderung gab der SWR am Morgen unter Berufung auf einen Polizeisprecher wieder. Nähere Angaben zur Fahrtrichtung, zum Fahrzeugmodell oder zum genauen Unfallhergang lagen zunächst nicht vor. Auch die Frage, wie lange das Auto bereits abseits der Fahrbahn stand, blieb offen.

Suche mit Hubschrauber und Polizeihunden

Am Fundort trafen die Beamten keine Person an, die dem Unfallwagen zugeordnet werden konnte. Nach bisherigem Kenntnisstand geht die Polizei davon aus, dass sich nur ein Mensch in dem Auto befand. Damit konzentrierte sich die Suche zunächst auf eine einzelne Person. Die Identität war am Morgen noch nicht geklärt.

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Die Einsatzkräfte zogen in der Nacht einen Polizeihubschrauber hinzu und suchten im Waldgebiet rund um die Unfallstelle. Am Freitagmorgen kamen nach Angaben des SWR außerdem Polizeihunde zum Einsatz. Ein Sprecher erklärte, dass die Maßnahmen bis dahin nicht zur gesuchten Person geführt hatten. Ob weitere Kräfte beteiligt waren oder das Suchgebiet ausgeweitet wurde, war zunächst nicht bekannt.

Polizei will möglicherweise verletzte Person finden

Im Mittelpunkt des Einsatzes steht nach Polizeiangaben der Schutz des Menschen, der sich mutmaßlich im Wagen befand. Die Beamten schlossen nicht aus, dass die Person nach dem Unfall in den nahegelegenen Wald gegangen sein könnte. Als eine mögliche Erklärung wurde genannt, dass sie nach dem Geschehen orientierungslos gewesen sein könnte. Ob das tatsächlich zutrifft, ist ungeklärt.

Ebenso wenig war bekannt, ob die Person bei dem Unfall Verletzungen erlitten hat und wie schwer diese gegebenenfalls sind. Der Zustand des Wagens allein erlaubt keine verlässliche Aussage über den Gesundheitszustand eines Insassen. Die Suche bedeutet deshalb nicht automatisch, dass der gesuchte Mensch schwer verletzt ist. Für eine absichtliche Entfernung vom Unfallort oder ein anderes bestimmtes Verhalten gab es zunächst keine gesicherten Angaben.

Unfallursache und genaue Uhrzeit sind ungeklärt

Offen blieb zunächst auch, weshalb das Fahrzeug von der Straße abkam. Informationen zu möglichen äußeren Einflüssen oder technischen Ursachen lagen nicht vor. Die Polizei hatte am Morgen außerdem nicht mitgeteilt, ob Zeugen den eigentlichen Unfall beobachtet hatten. Bekannt ist, dass ein anderer Autofahrer den beschädigten Wagen entdeckte und den Notruf verständigte.

Die Zeit gegen 0:30 Uhr bezeichnet somit die Entdeckung des Autos und nicht zwangsläufig den Zeitpunkt des Unfalls. Auch über weitere beteiligte Fahrzeuge lagen zunächst keine Angaben vor. Eine konkrete Schadenssumme oder Angaben zu möglichen Verkehrsbehinderungen wurden zunächst nicht genannt. Damit war auch nicht geklärt, ob die Landesstraße während des Einsatzes zeitweise gesperrt werden musste.

Am Freitagmorgen weiterhin kein Sucherfolg

Ein Polizeisprecher erklärte gegenüber dem SWR am frühen Freitagmorgen, dass die gesuchte Person weiterhin nicht aufgefunden worden sei. Die Suche mit Hunden wurde demnach am Morgen fortgesetzt. Eine spätere Bestätigung, dass die Person inzwischen gefunden wurde, lag zunächst nicht vor.

Damit bleiben nach dem Unfall bei Gerstetten vor allem der Aufenthaltsort und der Gesundheitszustand des Menschen ungeklärt, der in dem beschädigten Wagen unterwegs gewesen sein soll. Auch die genaue Abfolge zwischen Unfall und Entdeckung des Fahrzeugs ist bislang nicht bekannt. Die Polizei konzentrierte sich am Morgen weiterhin darauf, die vermisste Person zu finden.

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