Braunschweig: Ab Montag wird die nächste Autobahnverbindung gesperrt

Münster sperrt Kanalpromenade an der Warendorfer Straße
Symbolfoto

Teilen:

Im Autobahndreieck Braunschweig-Südwest beginnt am Montag, 26. Oktober 2026, die nächste Phase einer umfangreichen Fahrbahnsanierung. Bis Dienstag, 3. November, wird die Verbindung von der A391 auf die A39 in Richtung Wolfsburg vollständig gesperrt. Zusätzlich ist eine Ausfahrt an der Anschlussstelle Braunschweig-Rüningen-Nord betroffen. Für Autofahrer stehen zwei Ausweichmöglichkeiten zur Verfügung. Die Arbeiten gehören zu einem Sanierungsprojekt mit insgesamt sechs Bauabschnitten, das nach aktueller Planung noch bis November dauert.

Anzeige

Sperrung zwischen A391 und A39 beginnt am 26. Oktober

Die nächste Bauphase betrifft eine Verbindungsrampe im Autobahndreieck Braunschweig-Südwest. Wer von der A391 kommt und auf die A39 in Richtung Wolfsburg wechseln möchte, kann die direkte Verbindung ab Montag nicht mehr nutzen. Die Sperrung ist nach Angaben der Autobahn GmbH des Bundes bis einschließlich Dienstag, 3. November, vorgesehen.

Eine weitere Einschränkung betrifft die Anschlussstelle Braunschweig-Rüningen-Nord. Dort wird die Ausfahrt von der A39 aus Richtung Salzgitter auf die Westerbergstraße gesperrt. Autofahrer, die diese Verbindung nutzen möchten, müssen ebenfalls eine andere Abfahrt wählen.

Damit verändern sich die Verkehrsführungen erneut. Noch bis zum 26. Oktober ist im vorherigen Bauabschnitt die Verbindung von der A391 auf die A39 in Richtung Salzgitter sowie zur B248 in Richtung Rüningen gesperrt. Mit dem anschließenden dritten Bauabschnitt verlagert sich die Sperrung auf die Verbindung in Richtung Wolfsburg.

Anzeige

Diese Umleitungen empfiehlt die Autobahn GmbH

Für die gesperrte Verbindung von der A391 auf die A39 in Richtung Wolfsburg sieht die Autobahn GmbH zwei Alternativen vor. Die erste führt über die A39 in Richtung Salzgitter. Autofahrer verlassen die Autobahn an der Anschlussstelle Braunschweig-Rüningen-Süd und fahren dort in der Gegenrichtung wieder auf die A39 auf. Anschließend können sie ihre Fahrt in Richtung Wolfsburg fortsetzen.

Als großräumige Alternative nennt die Autobahn GmbH die A2 und das Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter. Über dieses Kreuz kann die A39 in Richtung Wolfsburg ebenfalls erreicht werden.

Auch für die gesperrte Ausfahrt an der Anschlussstelle Braunschweig-Rüningen-Nord gibt es eine Ausweichmöglichkeit. Wer auf der A39 aus Richtung Salzgitter kommt und dort abfahren wollte, kann stattdessen die Anschlussstelle Braunschweig-Rüningen-Süd nutzen.

Die Autobahn GmbH bittet Verkehrsteilnehmer darum, auf den Umleitungsstrecken besonders aufmerksam zu fahren. Die Durchführung der Bauarbeiten hängt zudem von der Witterung ab. Sollten Änderungen erforderlich werden, will das Unternehmen seine Verkehrsmeldung entsprechend aktualisieren.

Sechs Bauabschnitte für die Sanierung der Fahrbahn

Hinter den wiederkehrenden Sperrungen steht eine umfassende Erneuerung der Fahrbahnen im Bereich des Autobahndreiecks. Insgesamt umfasst das Projekt nach Angaben der Autobahn GmbH rund 60.000 Quadratmeter Fahrbahnfläche. Die vorgesehenen Investitionen liegen bei etwa 6,5 Millionen Euro.

Erneuert werden die Deckschicht und die darunterliegende Binderschicht. In einzelnen Bereichen ist außerdem eine Sanierung der Tragschicht vorgesehen. Die Arbeiten betreffen verschiedene Verbindungen zwischen der A39 und der A391.

Um die einzelnen Bereiche sanieren zu können, werden die jeweiligen Fahrbeziehungen zeitweise vollständig gesperrt. Die Gesamtmaßnahme ist deshalb auf sechs Abschnitte verteilt. Ein erster Teil wurde bereits im August 2026 ausgeführt, weitere Abschnitte folgten seit Ende September.

Nach dem aktuellen Projektzeitplan der Autobahn GmbH sollen sämtliche Bauabschnitte voraussichtlich bis Ende November 2026 fertiggestellt sein.

Diese Sperrungen gab es bereits im Oktober

Die bisherigen Bauphasen betrafen andere Fahrtrichtungen des Autobahndreiecks. Vom 28. September bis zum 12. Oktober war die Verbindung von der A39 aus Richtung Salzgitter auf die A391 in Richtung Norden beziehungsweise A2 gesperrt. Zusätzlich standen die Ausfahrt Braunschweig-Rüningen-Nord in Fahrtrichtung Wolfsburg sowie Auffahrten von der B248 auf die A39 und A391 in Richtung Norden nicht zur Verfügung.

Seit dem 12. Oktober läuft der zweite Bauabschnitt. Bis Montag, 26. Oktober, sind dabei die Verbindungen von der A391 auf die A39 in Richtung Salzgitter und zur B248 in Richtung Rüningen gesperrt. Betroffen ist außerdem die Ausfahrt von der A39 aus Richtung Wolfsburg auf die B248 nach Rüningen. Auch die Ausfahrt von der A39 aus Richtung Salzgitter auf die Westerbergstraße gehört zu den angekündigten Einschränkungen.

Bereits im August war die A391 zwischen der Anschlussstelle Braunschweig-Gartenstadt und dem Autobahndreieck Braunschweig-Südwest in südlicher Fahrtrichtung zeitweise gesperrt. Dadurch waren auch mehrere Verbindungen zur A39 sowie Ausfahrten in Richtung Rüningen nicht nutzbar.

Weitere Sperrungen im November bereits geplant

Mit dem Ende der dritten Bauphase am 3. November sind die Fahrbahnsanierungen noch nicht abgeschlossen. Für die anschließenden Arbeiten sieht der offizielle Projektzeitplan weitere Sperrungen vor.

Vom 2. bis zum 18. November soll im vierten Bauabschnitt die Verbindung von der A39 aus Richtung Wolfsburg auf die A391 gesperrt werden. Damit können Autofahrer, die aus Richtung Wolfsburg kommen, während dieses Zeitraums nicht unmittelbar auf die A391 wechseln.

Parallel dazu ist vom 6. bis zum 10. November ein weiterer Bauabschnitt vorgesehen. In dieser fünften Phase sollen die Verbindungen von der A39 aus beiden Fahrtrichtungen auf die A391 gesperrt werden. Zusätzlich ist die Auffahrt von der B248 aus Richtung Rüningen auf die A391 betroffen.

Die Zeiträume überschneiden sich teilweise. Damit sind auch im November Einschränkungen an mehreren Verbindungsrampen vorgesehen.

Fertigstellung der Fahrbahnsanierung für November vorgesehen

Die Sanierung am Autobahndreieck Braunschweig-Südwest betrifft damit über mehrere Monate hinweg unterschiedliche Verkehrsbeziehungen zwischen der A39, der A391 und den angrenzenden Anschlussstellen. Je nach Bauabschnitt ändern sich die gesperrten Verbindungen und die vorgesehenen Umleitungen.

Für die unmittelbar bevorstehende Sperrung vom 26. Oktober bis zum 3. November nennt die Autobahn GmbH die Anschlussstelle Braunschweig-Rüningen-Süd sowie die großräumige Verbindung über die A2 als Ausweichmöglichkeiten.

Ob der geplante Zeitplan vollständig eingehalten werden kann, hängt auch von den Wetterbedingungen ab. Die Autobahn GmbH verweist darauf, dass witterungsbedingte Verzögerungen möglich sind. Die Fertigstellung des gesamten Sanierungsprojekts ist derzeit für Ende November 2026 vorgesehen.

Mit MS-Aktuell immer ohne Paywall lesen
Bei Google bevorzugen

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu