
Steinfurt. Tempo 50 war erlaubt, doch ein Autofahrer war mehr als dreimal so schnell unterwegs: Auf der B54 im Kreis Steinfurt hat die Polizei einen 50-jährigen Münsteraner mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Besonders brisant: Der Mann raste nicht nur durch eine Baustelle, sondern missachtete auch ein Überholverbot. Nun drohen ihm ein hohes Bußgeld und ein mehrmonatiges Fahrverbot.
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag (22. Oktober) gegen 12.15 Uhr. Polizeibeamten in einem Zivilfahrzeug fiel auf der B54 in Richtung Gronau ein Audi auf, der deutlich zu schnell unterwegs war. Bei einer ersten Messung stellten die Einsatzkräfte eine Geschwindigkeit von 167 km/h fest. Erlaubt waren auf diesem Streckenabschnitt lediglich 100 km/h.
Doch damit nicht genug: Anschließend fuhr der 50-Jährige in den Baustellenbereich zwischen Ochtrup und der Anschlussstelle zur A31. Dort gilt aktuell eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h sowie ein Überholverbot. Trotzdem beschleunigte der Fahrer offenbar weiter und wurde mit 157 km/h gemessen. Nach Abzug der Messtoleranz blieb eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 99 km/h. Zusätzlich überholte der Münsteraner trotz des bestehenden Verbots ein anderes Fahrzeug.
Die Beamten konnten den Raser auf der B54 schließlich stoppen. Den 50-Jährigen erwarten nach Angaben der Polizei Steinfurt ein Bußgeld von 1.500 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.
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