
Der Herbst zeigt sich am Dienstag, 27. Oktober 2026, in weiten Teilen Deutschlands von seiner milden Seite. Besonders in Freiburg und Stuttgart stehen die Chancen auf einen sonnigen und trockenen Tag gut. Der Deutsche Wetterdienst erwartet bundesweit verbreitet Höchsttemperaturen zwischen 13 und 18 Grad. Im Südwesten sind örtlich bis zu 20 Grad möglich, im südlichen Oberrheingraben sogar 21 Grad. Allerdings hält das milde Wetter nicht überall lange an. Bereits am Abend nähert sich von Nordwesten eine Kaltfront.
Das Wetter Freiburg und Stuttgart wird am Dienstag vor allem von milden Temperaturen und längeren sonnigen Abschnitten bestimmt. Für Stuttgart prognostiziert der DWD nach einem zunächst bewölkten Morgen mit rund 5 Grad einen freundlichen Tagesverlauf. Am Nachmittag sollen die Temperaturen auf 18 Grad steigen. Regen ist tagsüber nicht angekündigt.
In Freiburg im Breisgau zeichnet sich ein vergleichbarer Verlauf ab. Eine am Montag aktualisierte ICON-Modellprognose errechnet für die Stadt eine Höchsttemperatur von rund 18 Grad und einen Tiefstwert um 10 Grad. Für das benachbarte Lahr nennt die amtliche DWD-Vorhersage 19 Grad bei heiterem Wetter.
Noch höhere Temperaturen sind nach der regionalen DWD-Prognose im südlichen Oberrheingraben möglich. Dort können örtlich 21 Grad erreicht werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass dieser Wert auch unmittelbar in Freiburg gemessen werden muss.
Verantwortlich für die hohen Temperaturen ist die Wetterentwicklung rund um das Atlantiktief Naomi. In der Nacht zu Dienstag überquert dessen Warmfront Deutschland von Westen nach Osten. Dahinter gelangt das Land vorübergehend in den sogenannten Warmsektor des Tiefs, in dem vergleichsweise warme Luft herangeführt wird.
Gleichzeitig macht sich vor allem im Süden Hochdruckeinfluss bemerkbar. Nach Angaben des DWD nimmt die Bewölkung im Tagesverlauf in zahlreichen Regionen ab. Südlich der großen Mittelgebirge kann sich die Sonne verbreitet durchsetzen.
Die Temperaturen fallen damit für die letzten Oktobertage sehr mild aus. Eine außergewöhnliche Rekord- oder Hitzelage ist damit jedoch nicht verbunden. Auch die amtlichen Vorhersagen beschreiben die Situation vor allem als freundliches und mildes Herbstwetter.
Nicht nur Freiburg und Stuttgart profitieren von den milden Luftmassen. In Köln und Düsseldorf werden nach der DWD-Prognose jeweils 18 Grad erwartet, allerdings mit mehr Wolken als im Süden. Frankfurt am Main erreicht voraussichtlich 17 Grad, Hannover ebenfalls.
In Berlin liegen die Höchstwerte bei etwa 15 Grad. Leipzig kommt auf 16 Grad, Dresden auf 13 Grad. Für Nürnberg sind 16 Grad vorhergesagt, während München bei zunehmend freundlichem Wetter etwa 15 Grad erreicht.
Im Norden bleibt es wechselhafter. Hamburg startet nach der DWD-Prognose mit leichtem Regen in den Dienstag und erreicht später 16 Grad. Auch Bremen liegt ungefähr in diesem Temperaturbereich. Damit zeigen sich deutliche Unterschiede bei der Bewölkung, während die Temperaturen in vielen Großstädten vergleichsweise mild bleiben.
Die sonnigen Abschnitte bleiben nicht überall bis zum Abend erhalten. Von Nordwesten nähert sich die Kaltfront des Tiefs Naomi. Nach der Vorhersage von wetter.com können erste Regenfälle am Abend unter anderem Bremen und Köln erreichen.
In der Nacht zum Mittwoch breitet sich das Regenband weiter in Richtung Landesmitte aus. Auch Baden-Württemberg wird von der Kaltfront erfasst. Der DWD erwartet dort einen Durchzug von Wolken und Regen aus nordwestlicher Richtung.
Für Freiburg und Stuttgart bedeutet das zunächst einen überwiegend trockenen Dienstag. Die Wetterumstellung erfolgt in diesen Regionen voraussichtlich erst während der folgenden Nacht.
Am Mittwoch, 28. Oktober, gehen die Temperaturen zurück. Für Stuttgart nennt der DWD dann nur noch 13 Grad, für Frankfurt 15 Grad und für Berlin 13 Grad. In München werden etwa 12 Grad erwartet. Anfangs kann besonders im Osten und Südosten noch Regen fallen, anschließend wechseln sich Wolken und Auflockerungen ab.
Am Donnerstag setzt sich der ruhigere Wettercharakter vielerorts fort. Der DWD rechnet deutschlandweit mit Höchsttemperaturen zwischen etwa 10 und 16 Grad. Regional können sich Nebel und Hochnebel länger halten. Im Südwesten sind nach deren Auflösung erneut sonnige Abschnitte möglich.
Für Freiburg und Stuttgart waren am Montag keine amtlichen DWD-Warnungen für den Dienstag ausgewiesen. Auch für Mittwoch und Donnerstag erwartet der Wetterdienst deutschlandweit keine markanten Wettergefahren.
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