Beschädigte Displays kurz nach dem Start des iPhone Duo

Heute startet das Summer Game Fest 2026: Was Gamer zur großen Show wissen müssen
Grzegorz Walczak

Teilen:

Nur drei Tage nach dem Verkaufsstart seines ersten faltbaren Smartphones hat Apple Probleme mit dem Innendisplay bestätigt. Bei einer kleinen Anzahl von iPhone-Duo-Geräten kommt es offenbar zu Schäden am aufklappbaren Bildschirm. Betroffene Kunden sollen sich für einen Austausch an den Apple-Support wenden. Wie viele Geräte tatsächlich betroffen sind, ist bislang nicht bekannt.

Anzeige

Apple bestätigt Defekte bei einzelnen Geräten

Seit Freitag, 23. Oktober 2026, ist das iPhone Duo erhältlich. Bereits am ersten Verkaufswochenende meldeten Käufer Schäden am großen Innendisplay. Auf veröffentlichten Bildern sind unter anderem helle Streifen, schwarze Bereiche und beschädigte Pixel entlang der Faltstelle zu erkennen.

Einige Nutzer schilderten, dass sich das Smartphone beim Aufklappen ungewöhnlich schwergängig angefühlt habe. Teilweise sei ein knackendes Geräusch zu hören gewesen, bevor die Bildstörungen auftraten. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg wurden entsprechende Schäden bei mehreren Kunden anhand von Fotos und Unterlagen aus Kontakten mit dem Apple-Support überprüft.

Apple bestätigte am Montag, 26. Oktober, gegenüber den Technikportalen 9to5Mac und MacRumors, dass Probleme mit dem Innendisplay einer kleinen Anzahl von Geräten bekannt seien. Die Displayprobleme beim iPhone Duo sollen nach Darstellung des Unternehmens nur einen geringen Teil der Geräte betreffen und sich überwiegend kurz nach Beginn der Nutzung zeigen.

Anzeige

Betroffene Kunden sollen Austausch erhalten

Apple empfiehlt Besitzern mit entsprechenden Displayproblemen, sich an AppleCare zu wenden, um ein Ersatzgerät zu erhalten. In mehreren Fällen wurden beschädigte Smartphones bereits ausgetauscht. Allerdings kann die Verfügbarkeit von Ersatzgeräten nach bisherigen Berichten eingeschränkt sein.

Konkrete Zahlen zu den betroffenen Geräten nannte Apple nicht. Auch eine abschließende Erklärung für die Schäden veröffentlichte der Konzern zunächst nicht. Ob Änderungen an der Konstruktion oder Fertigung vorgesehen sind, blieb offen.

Reparaturexperten untersuchen den Faltmechanismus

Eine mögliche Erklärung liefert die Reparaturplattform iFixit. Bei einer Untersuchung des iPhone Duo vom 25. Oktober analysierten die Fachleute den Aufbau des Scharniers und die Belastung des faltbaren Bildschirms.

Demnach liegen mehrere mechanische Bauteile in dem Bereich, in dem die bislang dokumentierten Schäden auftreten. Eine mögliche Ursache könnte eine bewegliche Stütze des Scharniermechanismus sein, die beim Zusammenklappen nicht ausreichend zurückweicht. Dadurch könnte punktueller Druck auf das empfindliche Display entstehen.

Diese Erklärung ist bislang eine technische Hypothese. Ein Nachweis, dass der Mechanismus tatsächlich für die gemeldeten Schäden verantwortlich ist, liegt nicht vor.

Apples erstes Falt-iPhone steht vor einer Bewährungsprobe

Das iPhone Duo ist Apples Einstieg in den Markt für faltbare Smartphones. Das Gerät verfügt über einen 7,6 Zoll großen Innenbildschirm und ein äußeres Display mit 5,4 Zoll Diagonale. Nach Herstellerangaben besteht der Scharniermechanismus aus mehr als 100 Komponenten. In Deutschland beginnt der Verkaufspreis bei 2.299 Euro.

Die Konstruktion unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Smartphones. Während klassische Geräte einen starren Bildschirm besitzen, muss das Innendisplay eines faltbaren Modells regelmäßige Bewegungen und mechanische Belastungen verkraften.

Auch andere Hersteller faltbarer Smartphones mussten sich bereits mit Fragen zur Haltbarkeit ihrer Displays und Scharniere beschäftigen. Für Apple kommt die Bestätigung der Defekte besonders früh: Das Unternehmen hat sein erstes faltbares iPhone erst vor wenigen Tagen auf den Markt gebracht. Wie verbreitet die Schäden tatsächlich sind, lässt sich anhand der bislang bekannten Fälle nicht beziffern.

Mit MS-Aktuell immer ohne Paywall lesen
Bei Google bevorzugen

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu