Tödlicher Unfall auf der A38 bei Berga: Drei Autos beteiligt, vier Menschen verletzt

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 38 nahe Berga in Sachsen-Anhalt ist am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, ein Mensch ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. In den Unfall in Fahrtrichtung Halle (Saale) waren drei Autos verwickelt. Die Autobahn blieb über Stunden gesperrt und wurde erst in der Nacht zum Mittwoch wieder freigegeben.

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Drittes Auto fuhr in die Unfallstelle

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 18.10 Uhr in der Nähe von Berga im Landkreis Mansfeld-Südharz. Nach späteren Angaben eines Polizeisprechers waren zunächst zwei Autos zusammengestoßen. Beide Fahrzeuge kamen anschließend auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Danach fuhr ein dritter Wagen in die bereits bestehende Unfallstelle.

Damit ist der grundsätzliche Ablauf der Beteiligung der drei Fahrzeuge bekannt. Warum die ersten beiden Autos zusammenstießen und weshalb das dritte Fahrzeug nicht vor der Unfallstelle zum Stehen kam, blieb zunächst ungeklärt.

Auch zur Geschwindigkeit der Fahrzeuge, zu den Straßenverhältnissen und zu möglichen weiteren Umständen lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor. Eine Ursache für den ersten Zusammenstoß wurde von der Polizei nicht genannt.

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Ein Mensch starb noch am Unfallort

Eine der beteiligten Personen starb nach Polizeiangaben noch an der Unfallstelle. Zwei weitere Menschen erlitten schwere Verletzungen, zwei wurden leicht verletzt. Damit waren nach dem bislang mitgeteilten Stand insgesamt fünf Menschen von tödlichen oder gesundheitlichen Folgen des Unfalls betroffen.

Nähere Angaben zur Identität der verstorbenen Person machte die Polizei zunächst nicht. Auch war zunächst nicht geklärt, in welchem der drei Fahrzeuge sich die tödlich verletzte Person befunden hatte. Zu Alter, Herkunft und weiteren persönlichen Umständen der Betroffenen gab es in der amtlichen Mitteilung keine Informationen.

An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden. Eine Gesamtsumme wurde nicht genannt. Ebenso gab es zunächst keine abschließenden Angaben zum Umfang der Beschädigungen. Wie sich die Verletzten auf die drei beteiligten Autos verteilten, blieb zunächst offen.

Rettungshubschrauber und Polizeihubschrauber im Einsatz

Die Rettungsarbeiten und die polizeilichen Maßnahmen erforderten einen größeren Einsatz. Neben den Kräften am Boden waren nach Angaben der Polizei ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber vor Ort. Welche konkreten Aufgaben die beiden Hubschrauber jeweils übernahmen, wurde zunächst nicht näher erläutert.

Die Unfallaufnahme lag beim Zentralen Verkehrs- und Autobahndienst der Polizeiinspektion Halle (Saale). Die Behörde teilte am Dienstag mit Stand von 21 Uhr mit, dass die Arbeiten an der Unfallstelle noch andauerten.

Zu diesem Zeitpunkt lagen der Polizei noch keine Angaben zum genauen Ablauf vor. Erst später wurde die Abfolge mit dem Zusammenstoß zweier Autos und dem anschließend in die Unfallstelle fahrenden dritten Wagen bekannt.

Auch Polizeikräfte aus dem benachbarten Thüringen unterstützten den Einsatz. Sie halfen nach Angaben der Polizei bei der Lenkung des Verkehrs, der sich infolge der Sperrung zurückgestaut hatte.

Autobahn Richtung Halle bis gegen 2 Uhr gesperrt

Nach dem Unfall wurde die A38 in Fahrtrichtung Halle (Saale) vollständig gesperrt. Der Verkehr staute sich zeitweise über mehrere Kilometer. Für Reisende auf der Verbindung zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt bedeutete das am Dienstagabend erhebliche Verzögerungen.

Die Fahrbahn blieb während der polizeilichen Unfallaufnahme und der weiteren Maßnahmen über Stunden für den Verkehr gesperrt.

Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur wurde die Vollsperrung erst am Mittwoch, 28. Oktober, gegen 2 Uhr aufgehoben. Zwischen dem Unfall gegen 18.10 Uhr und der Freigabe lagen damit knapp acht Stunden.

Der Unfall auf der A38 bei Berga hatte somit Auswirkungen bis weit in die Nacht. Die Aufhebung der Vollsperrung betraf die Fahrtrichtung Halle. Über mögliche einzelne Restbehinderungen am Mittwochmorgen lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor.

A38 verbindet Sachsen-Anhalt und Thüringen

Die Autobahn 38 ist eine wichtige Ost-West-Verbindung südlich des Harzes. Sie führt von der Region Göttingen durch Nordthüringen nach Sachsen-Anhalt und weiter in Richtung Halle und Leipzig.

Die Unfallstelle bei Berga liegt nahe der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen. Deshalb können Sperrungen in diesem Bereich auch Autofahrer betreffen, die zwischen den beiden Bundesländern unterwegs sind.

Der mehrstündige Rückstau und die Unterstützung durch Thüringer Polizeibeamte verdeutlichen die überregionale Wirkung der Sperrung am Dienstagabend.

Die A38 verbindet mehrere Regionen Mitteldeutschlands und wird sowohl im regionalen Verkehr als auch für längere Fahrten genutzt. Eine vollständige Sperrung unterbricht deshalb nicht nur den Verkehr unmittelbar an der Unfallstelle, sondern kann auch Fahrzeuge auf den angrenzenden Streckenabschnitten betreffen.

Unfallursache weiterhin ungeklärt

Trotz der inzwischen bekannten Abfolge sind wesentliche Fragen zum Geschehen noch offen. Der Zentrale Verkehrs- und Autobahndienst der Polizeiinspektion Halle (Saale) war mit der Unfallaufnahme betraut.

Zu klären ist insbesondere, wie es zum ersten Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam. Auch die Umstände, unter denen der dritte Wagen anschließend in die Unfallstelle fuhr, waren zunächst nicht näher bekannt.

Offizielle Angaben zu einer möglichen technischen Ursache, zu einem Fahrfehler oder zu anderen konkreten Auslösern lagen zunächst nicht vor. Ebenso gab es keine gesicherten Informationen darüber, ob äußere Bedingungen zum Unfall beigetragen hatten.

Eine Aussage über eine mögliche Verantwortlichkeit einzelner Beteiligter war damit zunächst nicht möglich. Bestätigt waren der Zusammenstoß von zunächst zwei Fahrzeugen, die anschließende Beteiligung eines dritten Autos sowie die Bilanz von einem Toten und vier Verletzten.

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