
Auf der Autobahn A6 bei Schwabach in Mittelfranken haben mehrere Verkehrsunfälle am Mittwoch, 28. Oktober 2026, erhebliche Behinderungen ausgelöst. In Fahrtrichtung Nürnberg waren nach einem Unfall mit zwei Lastwagen mehrere Fahrstreifen blockiert. Hinzu kam eine gemeldete Sperrung zwischen den Anschlussstellen Schwabach-West und Schwabach-Süd. Der Rückstau erstreckte sich zeitweise über mehrere Kilometer. Besonders betroffen war der Verkehr aus Richtung Heilbronn.
Der Unfall mit den beiden Lastwagen ereignete sich am Mittwochnachmittag auf der A6 zwischen dem Autobahndreieck Roth und dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd. Betroffen war die Fahrtrichtung Nürnberg.
Nach den veröffentlichten Verkehrsinformationen befanden sich die beiden beteiligten Lastwagen im Bereich des rechten Fahrstreifens. Durch den Unfall waren auch der mittlere Fahrstreifen und der Standstreifen blockiert.
Die Nürnberger Nachrichten berichteten zunächst über den Zusammenstoß der beiden Lastwagen und einen kilometerlangen Rückstau. Am frühen Abend wurde bekannt, dass es auf dem betroffenen Autobahnabschnitt mehrere Unfälle gegeben hatte. Neben Lastwagen waren demnach auch Pkw beteiligt.
Wie die einzelnen Unfallereignisse miteinander zusammenhingen, blieb zunächst offen. Gesicherte Angaben zur genauen Abfolge lagen am Mittwochabend nicht vor.
Auf dem Abschnitt zwischen dem Autobahndreieck Roth und dem Kreuz Nürnberg-Süd standen dem Verkehr nach den Unfallmeldungen nur eingeschränkte Fahrmöglichkeiten zur Verfügung.
Die Verkehrsinformationen wiesen auf zwei blockierte Fahrstreifen hin. Fahrzeuge sollten auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeifahren. Gleichzeitig war der Standstreifen nicht nutzbar.
Damit blieb auf dem betroffenen Abschnitt zunächst nur ein regulärer Fahrstreifen für den Verkehr in Richtung Nürnberg verfügbar.
Die Einschränkungen betrafen einen wichtigen Autobahnabschnitt südlich der Stadt Nürnberg. Dort verläuft die A6 durch den nördlichen Landkreis Roth und führt weiter in Richtung des Nürnberger Autobahnnetzes.
Ein Zeitpunkt, zu dem sämtliche Fahrstreifen nach dem Unfall wieder freigegeben werden sollten, war zunächst nicht bestätigt.
Neben den Behinderungen im Bereich des Autobahndreiecks Roth wurde am Nachmittag eine weitere Einschränkung auf der A6 gemeldet.
BR24 informierte am Mittwoch um 17.22 Uhr über eine Sperrung zwischen den Anschlussstellen Schwabach-West und Schwabach-Süd in Fahrtrichtung Nürnberg. Als Anlass wurde ein Unfall genannt.
Auch andere Verkehrsinformationsdienste führten für diesen Abschnitt eine gesperrte Richtungsfahrbahn auf.
Ob die Sperrung unmittelbar mit dem Unfall der beiden Lastwagen zusammenhing oder auf eines der weiteren Unfallereignisse zurückging, war zunächst nicht eindeutig geklärt.
Eine offizielle Umleitungsstrecke wurde in den ausgewerteten Verkehrsmeldungen nicht genannt. Ebenso lagen zunächst keine gesicherten Angaben darüber vor, wann die Sperrung vollständig aufgehoben werden sollte.
Die Unfallfolgen machten sich besonders im Nachmittags- und Feierabendverkehr bemerkbar. Auf der A6 in Richtung Nürnberg bildeten sich längere Rückstaus.
Der ADAC verzeichnete zwischen Schwabach-West und dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd zeitweise vier Kilometer Stau. Der angegebene Zeitverlust lag bei mindestens 35 Minuten.
BR24 meldete um 17.22 Uhr bereits einen Rückstau, der bis in den Bereich Neuendettelsau reichte. Damit waren die Auswirkungen nicht auf die unmittelbaren Unfallstellen beschränkt.
Die unterschiedlichen Angaben zur Staulänge bezogen sich auf verschiedene Abschnitte beziehungsweise Erfassungszeitpunkte. Eine einheitliche Länge des gesamten Rückstaus ließ sich daraus nicht ableiten.
Für Autofahrer und Lastwagen auf dem Weg nach Nürnberg bedeuteten die Einschränkungen erhebliche Verzögerungen. Auch Fahrzeuge, die das Autobahnkreuz Nürnberg-Süd erreichen wollten, waren von den Behinderungen betroffen.
Zur Zahl möglicher Verletzter bei den Unfällen vom Mittwoch lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor.
Auch die genauen Ursachen der Zusammenstöße waren am Abend nicht offiziell bestätigt. Insbesondere blieb offen, welche Umstände zum Unfall der beiden Lastwagen geführt hatten.
Eine belastbare Angabe zur Höhe des entstandenen Sachschadens gab es zunächst ebenfalls nicht.
Die veröffentlichten Verkehrsinformationen bestätigten den Unfall mit zwei Lastwagen, blockierte Fahrstreifen und erhebliche Verkehrsbehinderungen. Weitere Einzelheiten zum Unfallhergang waren zunächst nicht geklärt.
Schon am Dienstag, 27. Oktober 2026, hatte ein anderer Unfall mit zwei Lastwagen auf der A6 bei Wendelstein für erhebliche Behinderungen gesorgt.
Nach damaligen Angaben der Verkehrspolizei Feucht war am Nachmittag gegen 15.30 Uhr ein Lastwagen kurz hinter der Kanalbrücke bei Kleinschwarzenlohe auf einen vorausfahrenden Lastwagen aufgefahren.
Bei diesem Unfall wurde laut Polizei niemand verletzt. Für die Bergungsarbeiten mussten zwei rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Der Rückstau erreichte damals mehr als sieben Kilometer.
Dieser Unfall ereignete sich einen Tag vor den erneuten Verkehrsbehinderungen vom Mittwoch. Die Angaben zum Unfallhergang und zu unverletzten Beteiligten beziehen sich ausschließlich auf das Ereignis vom Dienstag.
Die A6 gehört zu den zentralen Ost-West-Verbindungen im süddeutschen Autobahnnetz. Sie führt unter anderem über Heilbronn und Nürnberg weiter in Richtung der deutsch-tschechischen Grenze.
Im Raum Nürnberg trifft der Fernverkehr auf wichtige Verbindungen zu anderen Autobahnen. Das Autobahnkreuz Nürnberg-Süd verbindet die A6 mit der A73.
Durch die Unfälle vom Mittwoch war insbesondere die Fahrt aus Richtung Heilbronn in den Großraum Nürnberg beeinträchtigt. Die Kombination aus blockierten Fahrstreifen, einer weiteren Sperrungsmeldung und kilometerlangen Rückstaus führte am Nachmittag zu erheblichen Einschränkungen.
Wann der Verkehr auf sämtlichen betroffenen Abschnitten wieder ohne unfallbedingte Behinderungen fließen konnte, war am Mittwochabend zunächst nicht gesichert.
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