
Ein Brand an der Solwegschule in Trossingen im baden-württembergischen Landkreis Tuttlingen hat einen erheblichen Gebäudeschaden verursacht. Am Donnerstagabend, 29. Oktober 2026, geriet ein hölzernes Mülltonnenhaus unmittelbar neben dem Schulgebäude in Flammen. Das Feuer beschädigte Fenster und Fassade und breitete sich bis in die Innenräume aus. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Konstanz wird der Sachschaden auf rund 250.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. Der Schulbetrieb ist wegen der Schäden bis auf Weiteres nicht möglich.
Der Brand in Trossingen begann nach bisherigen Erkenntnissen gegen 19.45 Uhr. Ausgangspunkt war ein hölzernes Mülltonnenhaus, das sich direkt an der Außenwand der Solwegschule befand. Darin standen mehrere Müllcontainer. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet die Konstruktion vollständig in Brand.
Die dabei entstehende Hitze war so stark, dass Fensterscheiben oberhalb des Mülltonnenhauses zerbrachen. Anschließend erreichten die Flammen die Außenfassade und breiteten sich auf dahinterliegende Räume aus.
Der Brand beschränkte sich damit nicht auf den Außenbereich der Schule. Auch Teile des Gebäudes waren unmittelbar betroffen. Wie umfangreich die Schäden in den einzelnen Räumen ausfallen, wurde zunächst nicht näher erläutert.
Die Solwegschule liegt in der Hangenstraße 50 in Trossingen. Bereits am Donnerstagabend waren dort Feuerwehr und Polizei im Einsatz. Der Schwarzwälder Bote berichtete noch während der Löscharbeiten über das Feuer.
Die Freiwillige Feuerwehr Trossingen rückte mit sechs Fahrzeugen und insgesamt 31 Einsatzkräften an. Die Feuerwehrleute bekämpften die Flammen sowohl am brennenden Mülltonnenhaus als auch innerhalb des Schulgebäudes.
Durch den Einsatz gelang es, das Feuer zu löschen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Nach Einschätzung der Polizei konnte dadurch insbesondere verhindert werden, dass zusätzliche Gebäudeteile in Brand gerieten.
Neben der Feuerwehr war auch der Rettungsdienst vor Ort. Insgesamt standen fünf Rettungswagen bereit. Medizinische Hilfe war nach Angaben der Polizei jedoch nicht erforderlich. Bei dem Brand wurde niemand verletzt.
Trotz des erfolgreichen Löscheinsatzes hinterließ das Feuer erhebliche Schäden. Die Polizei bezifferte den entstandenen Sachschaden in ihrer am frühen Freitagmorgen veröffentlichten Mitteilung auf rund 250.000 Euro. Dabei handelt es sich um eine erste Schätzung.
Die Folgen des Feuers betreffen insbesondere den weiteren Schulbetrieb. Nach Angaben der Polizei ist eine Nutzung der betroffenen Schule bis auf Weiteres nicht möglich.
Allerdings ereignete sich der Brand während der Herbstferien. In Baden-Württemberg sind die Schulen vom 26. bis einschließlich 30. Oktober 2026 regulär geschlossen. Der nächste planmäßige Unterrichtstag ist Montag, der 2. November.
Unklar blieb zunächst, ob die beschädigten Räume bis dahin wieder genutzt werden können. Auch zu möglichen Ausweichräumen oder einer anderen Organisation des Unterrichts lagen zunächst keine bestätigten Angaben vor.
Die Auswirkungen auf den Schulalltag hängen damit wesentlich davon ab, wie schnell die Schäden am Gebäude bewertet und die betroffenen Bereiche wieder freigegeben werden können. Ein konkreter Termin für die Wiederaufnahme des Schulbetriebs wurde zunächst nicht genannt.
Bei der betroffenen Solwegschule in Trossingen handelt es sich um ein sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Die Einrichtung betreut Kinder und Jugendliche, die besondere Unterstützung beim schulischen Lernen benötigen.
Nach Angaben der Stadt Trossingen werden dort rund 30 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Das Einzugsgebiet umfasst neben Trossingen auch Schura, Aldingen, Aixheim, Durchhausen, Gunningen und Talheim.
Zum Schulprofil gehören unter anderem bildende Kunst, Werken, Technik, Naturerfahrung und die Vorbereitung auf das Berufsleben. Auch die musikalische Förderung spielt eine Rolle.
Der vorläufige Ausfall des Gebäudes betrifft damit eine spezialisierte schulische Einrichtung mit einem vergleichsweise kleinen Schülerkreis. Ob Unterrichtsangebote kurzfristig an einem anderen Standort stattfinden können, war zunächst nicht bekannt.
Die Ursache des Feuers war am Freitagmorgen weiterhin ungeklärt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Fest steht bislang lediglich, dass das Feuer im Bereich des hölzernen Mülltonnenhauses ausbrach und anschließend auf das angrenzende Schulgebäude übergriff.
Ob ein technischer Defekt, ein anderer unbeabsichtigter Auslöser oder eine vorsätzliche Handlung zu dem Brand führte, ist nicht geklärt. Gesicherte Erkenntnisse zu den Umständen der Entstehung lagen zunächst nicht vor.
Die Ermittlungen sollen die genaue Ursache des Feuers klären. Angaben zu möglichen Verantwortlichen oder weiteren konkreten Verdachtsmomenten machte die Polizei in ihrer ersten Mitteilung nicht.
Mit einem geschätzten Schaden von 250.000 Euro hat das Feuer erhebliche finanzielle Folgen. Betroffen sind nach bisherigen Erkenntnissen das Mülltonnenhaus, Teile der Außenfassade, Fenster und Innenräume des Schulgebäudes.
Wie sich der Schaden auf die einzelnen Gebäudebereiche verteilt, wurde zunächst nicht bekannt. Ebenso lagen keine konkreten Angaben dazu vor, welche Reparaturen erforderlich sind oder wann die Arbeiten beginnen könnten.
Für die Schule steht zunächst die Frage im Mittelpunkt, wann das Gebäude wieder für den Unterricht zur Verfügung steht. Der reguläre Unterrichtsbeginn nach den Herbstferien ist für den 2. November vorgesehen. Ob dieser Termin am bisherigen Standort eingehalten werden kann, blieb zunächst offen.
Fest steht, dass die Feuerwehr eine noch größere Ausbreitung des Brandes verhindern konnte. Dennoch ist das Schulgebäude nach dem Feuer vorerst nicht für den regulären Betrieb nutzbar.
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