Kölner Treff heute: Gästewechsel und ein besonderes Wiedersehen im WDR

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Beim „Kölner Treff“ gibt es am Freitagabend eine kurzfristige Änderung. Statt der ursprünglich angekündigten Collien Fernandes nimmt Moderatorin Laura Wontorra in der Gesprächsrunde Platz. Außerdem treffen Christine Westermann und Götz Alsmann wieder aufeinander, die mit ihrer früheren Fernsehsendung „Zimmer frei!“ über Jahrzehnte das Publikum unterhielten. Die neue Ausgabe läuft am heutigen Freitag, 30. Oktober 2026, um 22 Uhr im WDR Fernsehen. Moderiert wird sie von Susan Link und Micky Beisenherz.

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Kölner Treff heute mit kurzfristiger Änderung bei den Gästen

Die Gästeliste der WDR-Talkshow hat sich wenige Tage vor der Ausstrahlung verändert. Collien Fernandes, die zunächst als Gesprächspartnerin angekündigt war, kann nicht teilnehmen. Wie die Produktionsfirma Flow Media Company bestätigte, musste die Moderatorin und Schauspielerin ihren Besuch am Mittwoch krankheitsbedingt absagen.

An ihre Stelle tritt Laura Wontorra. Die Fernsehmoderatorin ist vor allem durch Sportübertragungen sowie Koch- und Unterhaltungssendungen bekannt. Im Gespräch mit Susan Link und Micky Beisenherz soll es um ihren beruflichen Werdegang und ihre veränderte Lebenssituation gehen. Wontorra hatte zuletzt öffentlich gemacht, dass sie ihr erstes Kind erwartet.

Für Collien Fernandes wird unterdessen ein neuer Besuch in der Talkshow angestrebt. Als möglicher Zeitraum wurde die erste Novemberhälfte genannt. Ein verbindlicher Termin steht bislang nicht fest.

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Neben Wontorra sind Christine Westermann, Götz Alsmann, Gamze Kubaşık, Miriam Neureuther, Johannes Schröder und Giovanni Zarrella für den Freitagabend angekündigt.

Christine Westermann und Götz Alsmann erinnern an Zimmer frei

Ein Schwerpunkt der Sendung liegt auf dem gemeinsamen Fernsehkapitel von Christine Westermann und Götz Alsmann. Die beiden moderierten von 1996 bis 2016 die WDR-Unterhaltungssendung „Zimmer frei!“ und prägten damit ein ungewöhnliches Talkshowformat.

Im Mittelpunkt standen damals prominente Gäste, die nicht nur Fragen beantworteten, sondern sich auch auf Spiele und besondere Aufgaben einlassen mussten. Die Mischung aus persönlichen Gesprächen und Unterhaltung unterschied das Format von klassischen Talkshows.

2026 fallen zwei Jubiläen zusammen: Die Premiere liegt 30 Jahre zurück, die letzte reguläre Ausgabe zehn Jahre. Aus diesem Anlass erinnern Westermann und Alsmann gemeinsam an ihre frühere Zusammenarbeit.

In der aktuellen Talkrunde soll es unter anderem um außergewöhnliche Begegnungen mit damaligen Gästen und Erinnerungen an die langjährige Produktion gehen. Das Wiedersehen verbindet damit einen Rückblick auf deutsche Fernsehgeschichte mit persönlichen Erfahrungen zweier bekannter Moderatoren.

Gamze Kubaşık spricht über die Erinnerung an den NSU-Terror

Einen ernsten gesellschaftlichen Schwerpunkt setzt der Besuch von Gamze Kubaşık. Ihr Vater Mehmet Kubaşık wurde am 4. April 2006 in Dortmund von Mitgliedern der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund, kurz NSU, ermordet.

Der Mord gehörte zu einer Serie rassistisch motivierter Gewalttaten, die Deutschland über Jahre beschäftigte. Der NSU ermordete zwischen 2000 und 2007 insgesamt zehn Menschen. Neun Opfer wurden aus rassistischen Motiven getötet, außerdem wurde eine Polizistin ermordet.

Gamze Kubaşık engagiert sich seit Jahren für die Erinnerung an ihren Vater und die weiteren Opfer der Terrorgruppe. Sie berichtet unter anderem an Schulen und bei öffentlichen Veranstaltungen über die Folgen der Mordserie für die betroffenen Familien.

Im „Kölner Treff“ soll es um dieses Engagement und die Bedeutung einer dauerhaften Erinnerungskultur gehen. Dabei steht auch die Frage im Mittelpunkt, wie die Geschichten der Ermordeten im öffentlichen Bewusstsein präsent bleiben können.

Der Auftritt erhält gerade im Jahr 2026 eine besondere Bedeutung. Der Mord an Mehmet Kubaşık liegt inzwischen 20 Jahre zurück. Für seine Angehörigen und die Erinnerung an den rechtsextremen Terror bleibt die Aufarbeitung weiterhin ein wichtiges Anliegen.

Giovanni Zarrella spricht über seine musikalische Karriere

Mit Giovanni Zarrella gehört auch ein bekannter Sänger und Fernsehmoderator zur Gesprächsrunde. Der frühere Bro’Sis-Musiker hat sich nach seiner Zeit in der Popband als Solokünstler neu positioniert und ist inzwischen auch als Gastgeber einer eigenen Unterhaltungsshow im ZDF erfolgreich.

Im „Kölner Treff“ soll Zarrella auf seinen beruflichen Werdegang zurückblicken. Dazu gehören die frühen Erfolge im Musikgeschäft, schwierige Phasen seiner Karriere und sein späterer Neustart als Sänger.

Aktuell arbeitet Zarrella an einem neuen Album. Damit richtet sich der Blick auch auf seine kommenden musikalischen Projekte. Seit fünf Jahren präsentiert er zudem seine eigene Samstagabendshow im ZDF.

Miriam Neureuther und Johannes Schröder ergänzen die Runde

Miriam Neureuther bringt Erfahrungen aus dem internationalen Spitzensport mit. Die frühere Biathletin und Skilangläuferin gewann während ihrer aktiven Karriere zwei Weltmeistertitel und eine olympische Silbermedaille.

Inzwischen steht für sie vor allem das Familienleben im Mittelpunkt. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem ehemaligen Skirennfahrer Felix Neureuther, hat sie vier Kinder.

In der Sendung soll die bevorstehende Weihnachtszeit eine besondere Rolle spielen. Neureuther hat dazu Anregungen veröffentlicht, die auch an familiäre Traditionen anknüpfen. Dazu gehört ein Apfelstrudelrezept, das an ihre verstorbene Schwiegermutter, die frühere Skirennfahrerin Rosi Mittermaier, erinnert.

Für den humorvollen Teil der Gesprächsrunde sorgt Johannes Schröder. Der Comedian ist vor allem unter seinem Künstlernamen „Herr Schröder“ bekannt. Bevor er seine Bühnenkarriere begann, arbeitete er zehn Jahre als Lehrer.

Seine Erfahrungen aus dem Schulalltag bilden bis heute die Grundlage vieler seiner Auftritte. Dabei verarbeitet er typische Situationen zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern. Neben seinen Liveauftritten erreicht Schröder auch über soziale Medien ein großes Publikum.

Kölner Treff heute im WDR: Sendezeit und Wiederholungen

Die neue Ausgabe des „Kölner Treff“ beginnt am Freitag, 30. Oktober 2026, um 22 Uhr im WDR Fernsehen. Das geplante Programmende liegt um Mitternacht. Damit umfasst der Sendeplatz insgesamt 120 Minuten.

Wer die Erstausstrahlung verpasst, hat bereits wenige Stunden später eine weitere Gelegenheit. In der Nacht auf Samstag, 31. Oktober, wird die Sendung ab 1:30 Uhr wiederholt. Eine zusätzliche Wiederholung ist für Sonntag, 1. November, von 9:15 bis 11:15 Uhr vorgesehen.

Außerdem steht für Sonntag um 19:03 Uhr eine Ausstrahlung bei WDR 5 im Radioprogramm.

Auch die ARD Mediathek bietet den „Kölner Treff“ an. Dort sind bereits zahlreiche zurückliegende Ausgaben verfügbar. Die aktuelle Sendung soll nach ihrer Fernsehausstrahlung ebenfalls online abrufbar sein.

Mit dem Wiedersehen von Christine Westermann und Götz Alsmann, den persönlichen Geschichten weiterer Gäste und dem Gespräch über die Erinnerung an die NSU-Morde verbindet die Ausgabe Unterhaltung mit gesellschaftlichen Themen.

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