
Senden. In Senden hat die Kommunalwahl 2025 ein außergewöhnlich deutliches Ergebnis gebracht. Bürgermeister Sebastian Täger, der als parteiloser Einzelbewerber antrat, wurde mit 84,6 Prozent der Stimmen eindrucksvoll im Amt bestätigt. Nur 15,4 Prozent der Wähler lehnten den Wahlvorschlag ab. Mit einer Wahlbeteiligung von 64,5 Prozent war das Interesse an der Wahl hoch.
Das Ergebnis für Täger ist eines der deutlichsten im gesamten Münsterland. Schon am frühen Abend zeichnete sich ab, dass er ohne ernsthafte Konkurrenz die Wahl für sich entscheiden würde. Unterstützer werteten die Zahlen als Zeichen für eine breite Zustimmung zu seiner Amtsführung, die von vielen als pragmatisch, bürgernah und parteiunabhängig eingeschätzt wird.
Auch bei der Gemeinderatswahl war das Bild klar. Die CDU erreichte 47,5 Prozent und baute ihre Position damit leicht aus. Die SPD konnte deutlich zulegen und kam auf 17,7 Prozent. Für die Grünen hingegen war die Wahl ein Rückschlag: Sie verloren 6,5 Punkte und fielen auf 16,0 Prozent zurück.
Die Unabhängige Wählergruppierung (UWG) stabilisierte sich bei 11,1 Prozent, die FDP musste Verluste hinnehmen und erreichte 4,8 Prozent. Die Linke gewann leicht hinzu und schaffte mit 2,7 Prozent den Einzug in den Rat.
Im Wahlstudio herrschte am Sonntagabend früh Klarheit. Während in vielen Kommunen zunächst technische Probleme die Ergebnisübermittlung bremsten, lagen in Senden zügig belastbare Zahlen vor. Die Wiederwahl Tägers wurde von Anhängern als Ausdruck eines außergewöhnlich hohen Vertrauens gewertet.
Im Rat setzt die CDU ihre Dominanz fort und kann künftig noch selbstbewusster auftreten. Zugleich hat die SPD einen Achtungserfolg erzielt, während die Grünen einen deutlichen Rückschritt hinnehmen mussten. Die politische Landschaft bleibt plural, kleinere Kräfte wie UWG, FDP und Linke ergänzen das Parteienspektrum, ohne die Mehrheitsverhältnisse entscheidend zu verändern.
Mit einem Bürgermeister, der auf breite Zustimmung zählen kann, und einer CDU, die fast die absolute Mehrheit im Rat hält, steht Senden politisch stabil da. Für die kommenden Jahre bleiben zentrale Aufgaben wie Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnraumversorgung auf der Agenda. Die Herausforderung wird sein, die hohe Zustimmung aus der Wahl in konkrete Projekte umzusetzen.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu