Heimspiel mit Signalwirkung: Preußen Münster will gegen Kiel endlich wieder siegen

Später Schock: Preußen Münster verliert in Fürth in der Nachspielzeit
Foto: Stefan Schwegmann

Teilen:

Münster. Am Freitagabend empfängt Preußen Münster Holstein Kiel im heimischen Preußenstadion. Nach der 0:2-Niederlage in Magdeburg steht der Aufsteiger in der 2. Bundesliga mit 11 Punkten auf Tabellenplatz 11 – und will nun dringend wieder punkten. Trainer Alexander Ende fordert von seiner Mannschaft vor allem eines: endlich ein Spiel ohne Gegentor. Bislang kassierte der SCP in jeder Partie mindestens einen Treffer, obwohl die Zahl der gegnerischen Chancen meist gering blieb.

Das Duell mit dem körperlich starken Gegner aus Schleswig-Holstein gilt als richtungsweisend. Die Tatsache, dass Münster bislang nur ein Heimspiel verloren hat, macht Hoffnung auf eine Wende.

Preußen setzen auf Heimstärke und „Symbiose aus Fans und Mannschaft“

Trainer Alexander Ende setzt gegen Holstein Kiel auf die Energie des eigenen Publikums. „Hier zu Hause haben wir bisher immer ein richtig gutes Gesicht gezeigt. Wir brauchen wieder die Symbiose aus Fans und Mannschaft, um hier bestehen zu können“, betont er vor der Partie. Die Kulisse dürfte mit einem ausverkauften Preußenstadion wieder für Gänsehaut sorgen – sowohl Heim- als auch Gästebereich sind vollständig belegt.

Der SCP hat in dieser Saison nur ein Heimspiel verloren und will an die Leistung beim 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg anknüpfen. Damals sorgte Malik Batmaz unter Flutlicht für den Siegtreffer.

Personalsituation: Rückkehrer geben Hoffnung

Die Personallage bleibt angespannt, aber leicht verbessert. Paul Jaeckel kehrt nach Gelbsperre zurück, zudem sind Lars Lokotsch, Marcel Benger und Marco Meyerhöfer wieder im Kader. Alle drei stehen nach Verletzungs- oder Krankheitsphasen aber nur als Einwechseloption zur Verfügung. Weiterhin fehlen Antonio Tikvic, Joshua Mees, Marvin Schulz, Simon Scherder, Etienne Amenyido und Luca Bolay, ebenso wie der gelbgesperrte Kapitän Jorrit Hendrix.

Trainer Ende betont die Verantwortung im Umgang mit Rückkehrern: „Die Jungs, die zurückkommen, kommen eher für Minuten infrage als für ein längeres Zeitfenster.“

Gegneranalyse: Kiel mit Stabilität und Ausdauer

Holstein Kiel reist mit Selbstvertrauen nach Münster. Nach dem späten Punktgewinn gegen Bochum und dem Pokalerfolg über Wolfsburg zeigt sich das Team von Marcel Rapp stabil. Besonders auffällig ist die körperliche Präsenz der Gäste: Kiel gehört mit über 1229 gelaufenen Kilometern zu den lauffreudigsten Teams der Liga und überzeugt mit robuster, athletischer Spielweise.

Das lesen andere gerade

Ende warnt vor der Dynamik der Störche: „Sie arbeiten immer wieder in den Rücken der Kette mit sehr schnellen Spitzen. Da kommt eine große Hürde auf uns zu.“ Seine Spieler sollen dagegenhalten – mit Mut, Kompaktheit und der bekannten Heimenergie.

Zwischen Druck und Aufbruch: Münster will das Momentum drehen

Nach der Niederlage in Magdeburg und dem anhaltenden Sieglos-Trend steigt der Druck, doch im Umfeld herrscht weiter Zuversicht. Ende lobte die Fans für ihre Unterstützung selbst in schwierigen Momenten: „Großen Respekt vor unseren Fans, die in Magdeburg erkannt haben, dass wir alles gegeben haben. Das ist die Power, die wir auch morgen brauchen.“

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu