
Münster / Dortmund / Herne. Eine Polizeimeldung aus Münster schildert einen ungewöhnlichen Fall aus der Nacht zu Freitag. Ein 23-Jähriger fiel erst bei einer Kontrolle auf der A42 bei Herne auf und wurde wenig später in Dortmund erneut gestoppt, obwohl ihm die Weiterfahrt bereits untersagt worden war.
Begonnen hatte der Fall am Donnerstagabend gegen 22.10 Uhr auf der A42 in Fahrtrichtung Duisburg. Dort kontrollierten Beamte den 23-Jährigen bei Herne und stellten fest, dass er derzeit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, wie die Polizei Münster mitteilt. Die Einsatzkräfte untersagten ihm daraufhin die Weiterfahrt und leiteten ein Strafverfahren ein.
Wenige Stunden später, am frühen Freitagmorgen gegen 1 Uhr, tauchte der Mann laut Mitteilung auf der Polizeiwache Dortmund-Mengede auf. Dort erkundigte er sich nach seinem Fahrverbot. Die Beamten erläuterten ihm die bestehende Rechtslage noch einmal und machten erneut deutlich, dass er nicht weiterfahren darf. Auch an dieser Stelle blieb es also nicht bei einem bloßen Hinweis, sondern bei einer klaren Untersagung der Weiterfahrt.
Nur kurze Zeit später fiel der 23-Jährige dann erneut auf. Einsatzkräfte beobachteten nach Angaben der Polizei, wie er seinen Audi zurücksetzte. Die Beamten stoppten ihn daraufhin ein zweites Mal. Damit war der Fall innerhalb einer Nacht gleich doppelt bei der Polizei aktenkundig geworden.
Den 23-Jährigen mit syrischer Staatsangehörigkeit erwarten nun laut Polizei gleich zwei Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Fall spielte sich zwar in Herne und Dortmund ab, veröffentlicht wurde die Meldung aber von der Polizei Münster.
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