Münster erhält Millionenförderung für neues Zentrum der Batterieforschung

Batterieforschung Münster: Land fördert BattL3 mit Millionen
Die Batterieforschung in Münster wird weiter ausgebaut (v.l.): Geschäftsführer Volker Ruff, Regierungspräsident Andreas Bothe, Geschäftsführer Enno Fuchs sowie Fabian Bier und Philipp Esser aus dem Dezernat für Wirtschaftsförderung von der Bezirksregierung Münster.

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In Münster ist ein weiterer Schritt zum Ausbau der regionalen Batterieforschung gesetzt worden. Das Land Nordrhein-Westfalen hat einen Förderbescheid über 6,75 Millionen Euro überreicht. Die Mittel fließen in das Projekt BattL3, ein geplantes Forschungsgebäude der Technologieförderung Münster GmbH. Die Einrichtung soll Unternehmen und Wissenschaft enger miteinander verbinden und die Entwicklung moderner Batterietechnologie voranbringen.

Neues Forschungsgebäude soll Wirtschaft und Forschung zusammenbringen

Mit der zugesagten Förderung treibt die Technologieförderung Münster den Bau eines 1.600 Quadratmeter großen Forschungsgebäudes am Technologiehof voran. Das Gebäude entsteht in direkter Nachbarschaft zu mehreren Forschungseinrichtungen: dem Fachbereich Chemie der Universität, dem MEET, dem Helmholtz-Institut und der Fraunhofer-Forschungsfertigung Batteriezelle. Diese Nähe erleichtert kooperative Entwicklungsarbeit und beschleunigt Innovationsprozesse.

Das Projekt BattL3 soll künftig jungen wie etablierten Unternehmen Zugang zu modernen Laboren und Büroräumen bieten. Besonders Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen erhalten dort die Möglichkeit, gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern an neuen Anwendungen der Batterietechnologie zu arbeiten. Laut Regierungspräsident Andreas Bothe setzt das Vorhaben ein wichtiges Signal für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und die Rolle der Region im Rahmen der Energiewende.

Auch die Technologieförderung Münster sieht in der Förderung einen Impuls, der internationale Aufmerksamkeit erzeugen kann. Geschäftsführer Volker Ruff betont, dass das Engagement von EU und Land NRW den Standort Münster als wachsenden Batterieforschungsstandort weiter stärkt und Kooperationen aus dem In- und Ausland anziehen dürfte.

BattL3 ergänzt die Forschungslandschaft rund um die Batteriezelle

Das neue Gebäude soll die bereits bestehende Forschungsinfrastruktur zur Batteriezelle sinnvoll erweitern. Die Forschungsfertigung Batteriezelle erhält dadurch zusätzliche Unterstützung, insbesondere für Unternehmen aus der Zellfertigung sowie dem Maschinen- und Anlagenbau.

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Ein weiterer Aspekt des Projekts betrifft die nachhaltige Entwicklung: Durch die Nutzung und Verdichtung bereits bestehender Flächen im Technologiepark wird die Infrastruktur erweitert, ohne zusätzlichen Bodenverbrauch zu verursachen. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt darauf, Batterien effizienter, wirtschaftlicher und ressourcenschonender zu machen. Forschung an Materialkreisläufen und besserer Recyclingfähigkeit zählt dabei zu den zentralen Perspektiven.

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Finanziert wird BattL3 über das EFRE/JDF-Programm des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Baubeginn ist für Februar 2026 geplant, die Fertigstellung für Mitte 2027. Münster baut damit seine Position als wichtiger europäischer Standort der Batterieforschung weiter aus.

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