
Greven/Münster. Zum Jahresbeginn hat der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) gleich zwei zentrale Veränderungen vollzogen. Münsters Oberbürgermeister Tilman Fuchs übernimmt turnusgemäß den Vorsitz im Aufsichtsrat, während Andrés Heinemann die Geschäftsführung von Prof. Dr. Rainer Schwarz übernimmt. Beide Wechsel waren länger geplant und wurden zum 1. Januar 2026 wirksam.
Mit Beginn des Jahres hat Tilman Fuchs, Oberbürgermeister der Stadt Münster, den Vorsitz im Aufsichtsrat des FMO übernommen. Der Wechsel erfolgt turnusgemäß und steht im Einklang mit der seit Jahren praktizierten Rotation zwischen den kommunalen Gesellschaftern des Flughafens. Fuchs ist erst seit November 2025 im Amt als Oberbürgermeister, übernimmt damit jedoch früh eine zentrale Rolle in der strategischen Kontrolle des Flughafens.
Sein Vorgänger Martin Sommer, Landrat des Kreises Steinfurt, hatte den Aufsichtsratsvorsitz fünf Jahre lang inne. Er bleibt dem Gremium weiterhin als zweiter stellvertretender Vorsitzender erhalten. Erste stellvertretende Vorsitzende ist Katharina Pötter, Oberbürgermeisterin der Stadt Osnabrück.
Parallel zum Wechsel im Aufsichtsrat wurde auch die Geschäftsführung neu aufgestellt. Andrés Heinemann hat zum 1. Januar 2026 die Nachfolge von Rainer Schwarz angetreten. Die Entscheidung für Heinemann war bereits im Sommer 2025 gefallen und wurde nun planmäßig umgesetzt.
Heinemann gilt als ausgewiesener Kenner des Flughafens. Er ist seit Mitte der 1990er-Jahre am FMO tätig und hatte zuletzt die Leitung für Marketing und Kommunikation inne. Sein Studium der Betriebswirtschaft absolvierte er an der Universität Osnabrück. Künftig führt er den Flughafen gemeinsam mit dem langjährigen Prokuristen Thorsten Brockmeyer. Die Auswahl des neuen Geschäftsführers erfolgte im Rahmen eines extern begleiteten Auswahlverfahrens.
Mit dem Wechsel geht eine Ära zu Ende: Prof. Dr. Rainer Schwarz hatte die Geschäftsführung des Flughafens seit Anfang 2017 verantwortet. Sein Vertrag war bereits 2020 bis Ende 2025 verlängert worden. Der Eintritt in den Ruhestand folgt damit dem damals festgelegten Zeitplan und sorgt für einen geordneten Übergang an der Unternehmensspitze.
Der Flughafen Münster/Osnabrück ist als GmbH organisiert und wird von mehreren kommunalen und regionalen Gesellschaftern getragen. Dazu zählen unter anderem Beteiligungen aus Münster, dem Kreis Steinfurt und dem Raum Osnabrück. Der Aufsichtsrat besteht aus insgesamt 15 Mitgliedern.
Als regionaler Verkehrsflughafen ist der FMO nicht nur für das Münsterland, sondern auch für Teile Niedersachsens von Bedeutung. Mit dem nun vollzogenen Führungswechsel setzt der Flughafen auf Kontinuität in der operativen Arbeit und zugleich auf eine enge kommunale Einbindung in strategischen Fragen.
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