Kultur-Café Aartal in Greven: Neustart mit neuer Pächterin

Das Kulturcafé Aartal in Greven ist wieder geöffnet. Monika Schiwy übernimmt den Cafébetrieb, Stefan Rosendahl bleibt Inhaber des Kulturraums.
Foto: Monika Schiwy

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Greven. Das Kulturcafé Aartal in Greven ist wieder geöffnet. Seit dem 1. Mai läuft am Aldruper Brink 30 der Cafébetrieb wieder. Hinter der Wiedereröffnung steht mehr als eine gewöhnliche gastronomische Nachricht: Der frühere Pächter hat aufgehört, neue Pächterin ist Monika Schiwy. Inhaber des Kulturraums bleibt Stefan Rosendahl, der den Standort bereits 2017 gekauft und in den vergangenen Jahren zu einem Ort für Kunst, Veranstaltungen und Begegnung entwickelt hat.

Das Aartal nennt sich selbst Kulturcafé. Der Begriff ist dabei kein loses Etikett, sondern beschreibt den Anspruch des Hauses: Kunst, Kultur und Kulinarik sollen an einem Ort zusammenkommen. Auf der offiziellen Website wird das Kulturcafé als Begegnungsort beschrieben, an dem Menschen zusammenkommen, kreative Impulse entstehen und Genuss mit kulturellem Erleben verbunden wird. Die Stadt Greven führt den Ort zugleich als Kulturraum Aartal mit Stefan Rosendahl als Ansprechpartner.

Monika Schiwy übernimmt den Cafébetrieb

Mit Monika Schiwy bekommt das Café nun ein neues Gesicht. Sie kennt Stefan Rosendahl aus der Kunstszene im Kreuzviertel und bringt selbst eine Nähe zur Gastronomie mit. Nach den vorliegenden Informationen fühlte sie sich von der Möglichkeit, den Cafébetrieb im Aartal zu übernehmen, schnell angesprochen.

Dass Schiwy aus dem künstlerischen Umfeld kommt, passt zum Charakter des Ortes. Auf ihrer eigenen Website kündigt sie für 2026 eine Ausstellung mit Bildhauer Stefan Rosendahl im Kulturraum Aartal an und verweist dort ausdrücklich auf die Wiedereröffnung des Cafés ab dem 1. Mai. Damit wird sichtbar, wie eng Kunst und Cafébetrieb am Aldruper Brink miteinander verbunden sind.

Warum das Café geschlossen war

Die zwischenzeitliche Pause hatte nach den neuen Informationen vor allem einen praktischen Grund: Der alte Pächter hat aufgehört. Damit musste der Cafébetrieb neu aufgestellt werden. Der Kulturraum selbst blieb jedoch als künstlerischer Ort präsent.

Schon 2024 wurde der Kulturraum Aartal im Greven Magazin als Standort beschrieben, an dem Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten dauerhaft in den Café-Räumen präsentieren, Ateliertüren öffnen und Veranstaltungen stattfinden. Genannt wurden unter anderem Open-House-Wochenenden, Lesungen, Konzerte und die Aartal.Fair. Das zeigt: Der kulturelle Kern des Ortes bestand bereits vor der Wiedereröffnung des Cafés.

Hausgemachte Kuchen, Waffeln und Kultur

Kulinarisch soll das Kulturcafé wieder eine persönliche Linie bekommen. Geplant sind unter anderem hausgemachte Kuchen und herzhafte Waffeln. Damit setzt der Neustart nicht auf klassische Restaurantgastronomie, sondern auf ein Caféangebot, das zum künstlerischen Rahmen des Hauses passt.

Die vorläufigen Öffnungszeiten zeigen einen behutsamen Wiederbeginn: mittwochs und donnerstags von 14 bis 19 Uhr, freitags und samstags von 13 bis 19 Uhr und länger sowie sonn- und feiertags von 13 bis 19 Uhr. Buchungen und Reservierungen sind auch außerhalb dieser Zeiten möglich.

Ein besonderer Ort für Greven

Das Kulturcafé Aartal ist kein gewöhnliches Café am Stadtrand. Der Ort lebt von seiner Mischung aus Atelier, Veranstaltungsraum und Gastronomie. Stefan Rosendahl hat dafür den Rahmen geschaffen, Monika Schiwy führt nun den Cafébetrieb in eine neue Phase.

Für Greven bedeutet die Wiedereröffnung deshalb mehr als Kaffee und Kuchen. Ein Kulturort bekommt seinen Alltag zurück. Wer künftig ins Aartal kommt, trifft nicht nur auf hausgemachte Kuchen und herzhafte Waffeln, sondern auf einen Ort, an dem Kunst sichtbar bleibt und Begegnung ausdrücklich gewollt ist.

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