OB Tilman Fuchs aus Münster tauscht sich mit Warendorfs Bürgermeister aus

OB Tilman Fuchs traf Bürgermeister Horstmann. Thema waren Bahnübergänge Münster–Warendorf und der Ausbau der B51/B64.
Foto: Stadt Warendorf

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Warendorf/Münster. Münsters neuer Oberbürgermeister Tilman Fuchs ist zu einem ersten Austausch mit Warendorfs Bürgermeister Peter Horstmann zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Treffens standen das persönliche Kennenlernen sowie zentrale verkehrspolitische Themen, die Münster und die Region gleichermaßen betreffen. Wie die Stadt Münster mitteilt, ging es dabei insbesondere um die Bahnstrecke zwischen Münster und Warendorf sowie um den geplanten Ausbau der Bundesstraßen B51/B64.

Das Treffen markiert einen frühen Austausch des neuen Oberbürgermeisters mit einer Nachbarkommune. Beide Seiten nutzten die Gelegenheit, um ihre Positionen zu aktuellen Infrastrukturprojekten abzugleichen, die über kommunale Grenzen hinaus Auswirkungen haben.

Bahnstrecke Münster–Warendorf: Fuchs unterstützt Schließung von Bahnübergängen

Ein zentrales Thema des Gesprächs war die Bahnstrecke Münster–Warendorf. Nach Angaben der Stadt Warendorf halten sowohl Fuchs als auch Horstmann die Schließung von Bahnübergängen entlang der Strecke für dringend erforderlich. Hintergrund sind die Planungen für die S-Bahn Münsterland, die ein dichteres Bahnangebot im Münsterland ermöglichen soll.

Ausbau der B51/B64: Kritische Haltung zu überdimensionierten Planungen

Neben dem Schienenverkehr sprachen Fuchs und Horstmann auch über die Ausbaupläne der B51/B64 zwischen Münster und Rheda-Wiedenbrück. Beide bewerteten die bestehenden Planungen kritisch und bezeichneten sie als überdimensioniert.

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Diese Haltung deckt sich mit der bekannten Position von Tilman Fuchs, der sich bereits im Wahlkampf gegen einen großflächigen Ausbau der Strecke ausgesprochen hatte. Auch beim Treffen in Warendorf machte er deutlich, dass er die derzeitigen Planungen skeptisch sieht. Konkrete Alternativvorschläge wurden im Rahmen des Treffens nicht benannt. Das Gespräch zeigt jedoch, dass Münster und Warendorf bei diesem Thema eine gemeinsame kritische Linie verfolgen.

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