
Münster. Auf der A52 zwischen Essen und Ratingen ist es am Freitagmorgen, 6. Februar 2026, zu massiven Verkehrsbehinderungen gekommen. In beiden Fahrtrichtungen bildeten sich lange Staus, nachdem mehrere voneinander unabhängige Zwischenfälle den Verkehr zusätzlich zu einer bestehenden Baustellensituation stark beeinträchtigten. Betroffen war insbesondere der Abschnitt rund um die Mintarder Brücke, die den Verkehr bereits seit Längerem einschränkt. Nach Informationen der Autobahnpolizei Düsseldorf kam der Verkehr zeitweise nahezu vollständig zum Erliegen.
Die Autobahn ist in diesem Bereich wegen laufender Arbeiten an der Ruhrtalbrücke ohnehin nur eingeschränkt nutzbar. In Fahrtrichtung Essen steht aktuell lediglich ein Fahrstreifen zur Verfügung, zudem gilt dort eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit. Diese ohnehin angespannte Verkehrslage verschärfte sich in den frühen Morgenstunden deutlich. Pendlerinnen und Pendler im Berufsverkehr mussten dadurch mit erheblichen Verzögerungen rechnen, die sich im Verlauf des Morgens weiter ausdehnten.
Ein wesentlicher Auslöser für die zusätzliche Belastung war ein Wildunfall in den frühen Morgenstunden. Gegen 4.50 Uhr kollidierte ein Pkw zwischen den Anschlussstellen Essen-Rüttenscheid und Essen-Kettwig in Fahrtrichtung Düsseldorf mit mehreren Wildschweinen. Nach Angaben der Polizei blieb der Fahrer unverletzt, das Fahrzeug wurde jedoch stark beschädigt. Mindestens ein Tier kam bei dem Unfall ums Leben.
Infolge des Zusammenstoßes waren umfangreiche Reinigungs- und Sicherungsmaßnahmen auf der Fahrbahn notwendig. Diese Arbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an und führten zu weiteren Einschränkungen auf der A52. Während der Maßnahmen musste der Verkehr zeitweise verlangsamt oder abschnittsweise gesichert werden, was die Staubildung weiter verstärkte. Besonders betroffen war der morgendliche Berufsverkehr im südlichen Ruhrgebiet.
Parallel zu dem Wildunfall wurde ein weiterer Zwischenfall gemeldet. Am Rastplatz Auberg, der sich direkt an der Mintarder Brücke in Fahrtrichtung Essen befindet, geriet ein Reisebus in Brand. Das Fahrzeug stand auf dem Rastplatz, dennoch wirkten sich die Einsatzmaßnahmen der Rettungskräfte deutlich auf den Verkehrsfluss aus. Der betroffene Abschnitt musste gesichert werden, wodurch sich die Verkehrslage weiter zuspitzte.
Der Rückstau in Fahrtrichtung Essen reichte in der Folge bis zum Kreuz Breitscheid zurück und nahm im Verlauf des Morgens weiter zu. Auch in der Gegenrichtung kam es zu erheblichen Verzögerungen. Verkehrsteilnehmende mussten sich auf deutlich verlängerte Fahrzeiten einstellen. Die Autobahnpolizei Düsseldorf war im Einsatz, um die Situation zu koordinieren und die Sicherheit auf der Strecke zu gewährleisten. Wie lange die Einschränkungen insgesamt andauerten, war am Morgen noch offen.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu