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Chaos in Gronau: Jugendliche randalieren mit Schreckschusswaffe

Die Bundespolizei stellte einen Schreckschusspistole sicher, nachdem eine Jugendgruppe am Hauptbahnhof Münster für Unruhe sorgte. Ermittlungen laufen. 30 Jugendliche randalieren auf einem Lagergelände nahe Gronau. Polizei ermittelt wegen Schreckschusswaffeneinsatz.
Foto: Wolfgang Claussen

Ein Vorfall auf einem Lagergelände nahe dem Gronauer Bahnhof sorgt für Schlagzeilen. Jugendliche randalierten und sorgten für Chaos, was einen Polizeieinsatz zur Folge hatte.

Jugendliche randalieren in Gronau

Rund 30 Jugendliche randalierten auf einem Lagergelände in der Nähe des Gronauer Bahnhofs. Streit und Rangeleien unter den Jugendlichen eskalierten schnell. Ein Jugendlicher zog eine Schreckschusspistole und feuerte in die Luft. Diese Tat sorgte für zusätzliche Panik unter den Anwesenden.

Polizei gerufen nach Vorfall mit Schreckschusspistole

Ein Zeuge beobachtete das Geschehen und alarmierte sofort die Polizei. Als die Beamten am Ort eintrafen, war der Großteil der Jugendlichen bereits geflohen. Lediglich drei Jugendliche, die polizeibekannt sind, wurden noch vor Ort angetroffen. Zwei von ihnen sind minderjährig.

Beteiligte Jugendlichen im Alter von 13 bis 20 Jahren

Die beteiligten Jugendlichen waren im Alter von 13 bis 20 Jahren. Einige der Anwesenden wurden von freilaufenden Schäferhunden begleitet, die die Situation zusätzlich erschwerten. Die Polizei konnte drei der Jugendlichen mit einem Hund festhalten. Einer der Jugendlichen, der die Schreckschusspistole abgefeuert haben soll, wurde ebenfalls ergriffen.

Schreckschusspistole und Munition sichergestellt

Bei dem betreffenden Jugendlichen, der die Schreckschusspistole abgefeuert haben soll, wurden zwei Schreckschusspatronen sichergestellt. Dieser Jugendliche wurde anschließend seiner Mutter übergeben. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Waffengesetz.

Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz

Die Polizei untersucht derzeit die genauen Umstände des Vorfalls. Es wird geprüft, warum es zu der Eskalation kam und ob dabei jemand verletzt wurde. Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Kripo in Gronau zu melden.