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Neue Offensive für schnelles Laden gewerblich genutzter E-Fahrzeuge

Foto: andreas160578

Bundesverkehrsminister startet Initiative

Bundesverkehrsminister Wissing hat eine neue Offensive für schnelles Laden gewerblich genutzter E-Pkw und E-Lkw gestartet. Diese Initiative zielt darauf ab, die Ladeinfrastruktur zu verbessern und den Einsatz von Elektrofahrzeugen in verschiedenen Branchen zu fördern.

Hintergrund und Ziele der Offensive

Gewerblich genutzte Fahrzeuge haben eine höhere Laufleistung und spielen eine entscheidende Rolle bei der Elektrifizierung des Verkehrs. Sie sind wichtig für die Erreichung der Klimaschutzziele. Durch die Förderung der Schnellladeinfrastruktur soll der Umstieg auf Elektrofahrzeuge in der Transport- und Logistikbranche sowie in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erleichtert werden.

Investition in die Schnellladeinfrastruktur

Für den Aufbau der gewerblichen Schnellladeinfrastruktur werden 150 Millionen Euro investiert. Diese Investition unterstützt Unternehmen bei der Anschaffung und Installation von Schnellladepunkten für ihre Elektrofahrzeuge.

Zielgruppen der Förderinitiative

Die Zielgruppen der Offensive sind vielfältig. Dazu gehören die Transport- und Logistikbranche, Handwerks- und Gewerbebetriebe, Flottenanwender wie Mietwagen- und Carsharing-Anbieter sowie Pflegedienste. Diese Branchen sollen durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur entlastet und zur Nutzung von Elektrofahrzeugen motiviert werden.

Unterstützung für E-Pkw und E-Lkw

Die Förderung umfasst nicht nur Ladepunkte für E-Pkw, sondern auch für E-Lkw. Diese Unterstützung ist unabhängig von einer möglichen Fahrzeugförderung und zielt darauf ab, eine umfassende Ladeinfrastruktur für alle gewerblichen Elektrofahrzeuge zu schaffen.

Vereinbarung mit der „Kommission Straßengüterverkehr“

Im Rahmen der Offensive wurde eine Vereinbarung mit der „Kommission Straßengüterverkehr“ getroffen. Diese soll zur Entlastung der Branche beitragen und die Umsetzung der Fördermaßnahmen unterstützen.

Start des neuen Förderaufrufs

Der neue Förderaufruf für unternehmenseigene Schnellladeinfrastruktur startet am 3. Juni. Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung sind antragsberechtigt und können Fördermittel beantragen.

Förderfähige Ausgaben und Quoten

Förderfähig sind Investitionsausgaben für Schnellladeinfrastruktur, technische Ausrüstung, Netzanschluss und Installation elektrischer Leitungen. Kleine und mittlere Unternehmen können bis zu 40% der Kosten gefördert bekommen, während Großunternehmen eine Förderquote von bis zu 20% erhalten. Der Höchstbetrag der Förderung hängt von der Leistung eines Ladepunktes ab.

Ziel: Nachhaltige Mobilität und Klimaschutz

Diese Offensive für schnelles Laden gewerblich genutzter E-Pkw und E-Lkw ist ein bedeutender Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität und Klimaschutz. Durch die finanzielle Unterstützung wird der Umstieg auf Elektrofahrzeuge attraktiver und die Ladeinfrastruktur ausgebaut, um den Anforderungen der gewerblichen Nutzer gerecht zu werden.