
Zweimal im Jahr heißt es: Uhr umstellen. Die Zeitumstellung Sommerzeit 2025 steht bevor und sorgt wie jedes Jahr für Diskussionen, Verwirrung – und bei vielen auch für gesundheitliche Beschwerden. In diesem Artikel erfährst Du alles Wichtige rund um die nächste Zeitumstellung, inklusive praktischer Tipps und spannender Hintergründe.
Die nächste Umstellung auf Sommerzeit erfolgt in Deutschland in der Nacht von Samstag auf Sonntag, am 30. März 2025. Um genau 2:00 Uhr morgens werden die Uhren eine Stunde vorgestellt, also auf 3:00 Uhr. Dadurch „verlieren“ wir zwar eine Stunde Schlaf, aber die Abende werden heller und länger – was besonders für Freizeitaktivitäten ein Gewinn ist.
Die Rückkehr zur Normalzeit (umgangssprachlich „Winterzeit“) erfolgt am 26. Oktober 2025. Dann wird die Uhr um 3:00 Uhr eine Stunde zurückgestellt auf 2:00 Uhr. Diese zusätzliche Stunde wird von manchen auch „geschenkte Stunde“ genannt.
Die Idee der Sommerzeit ist nicht neu: In Deutschland wurde die Zeitumstellung erstmals während des Ersten Weltkriegs eingeführt – vor allem, um Kohle zu sparen. Die heutige Form der Sommerzeit stammt aus den 80ern. Nach der Ölkrise der 1970er-Jahre und zur Vereinheitlichung innerhalb der EU wurde sie erneut eingeführt.
Das ursprüngliche Ziel: Energieeinsparung durch weniger künstliches Licht. Ob das heute noch relevant ist, wird allerdings zunehmend infrage gestellt.
Zugegeben, es ist jedes Mal aufs Neue verwirrend: Vor oder zurück? Hier ein paar Eselsbrücken, mit denen Du Dir die Zeitumstellung Sommerzeit 2025 ganz einfach merken kannst:
Im Klartext: Im März vorstellen, im Oktober zurückstellen.
Die gute Nachricht: Du musst heute nicht mehr jede Uhr von Hand umstellen. Die meisten modernen Geräte wie Smartphones, Computer oder Funkuhren stellen sich automatisch um. Nur analoge Uhren oder manche Elektrogeräte brauchen noch Deine Aufmerksamkeit.
So praktisch die Zeitumstellung Sommerzeit 2025 auch gedacht ist – sie bringt spürbare Nebenwirkungen mit sich. Viele Menschen klagen nach der Umstellung auf Sommerzeit über:
Mediziner sprechen dabei von einem Mini-Jetlag. Der Körper braucht durchschnittlich einen Tag pro Stunde Zeitverschiebung, um sich anzupassen.
Zudem zeigen Studien, dass in den Tagen nach der Zeitumstellung das Risiko für Herzinfarkte und Verkehrsunfälle steigt. Auch am Arbeitsplatz kann es durch Übermüdung zu Produktivitätseinbußen kommen.
Die Zeitumstellung ist umstritten – und das schon seit Jahrzehnten. Viele Menschen empfinden sie als unnötig, verwirrend oder sogar gesundheitsschädlich. Eine EU-weite Online-Umfrage im Jahr 2018 ergab, dass sich eine deutliche Mehrheit für die Abschaffung aussprach. In Deutschland fordern laut einer Umfrage rund 80 % der Befragten ein Ende der Zeitumstellung.
Dennoch wird auch die Zeitumstellung Sommerzeit 2025 wie gewohnt stattfinden. Warum? In der EU konnte bisher kein einheitlicher politischer Konsens erzielt werden, welche Zeit dauerhaft gelten soll – Sommer- oder Winterzeit.
Trotz aller Kritik hat die Zeitumstellung auch ihre Anhänger. Besonders häufig wird auf die längeren Abende verwiesen: Wer arbeitet, kann sich nach Feierabend über mehr Tageslicht freuen. Das bedeutet mehr Zeit für Sport, Spaziergänge oder Treffen mit Freunden im Hellen.
Ein weiterer Vorteil: Es wird vermutet, dass durch die bessere Ausnutzung des natürlichen Lichts Energie eingespart werden kann – auch wenn dieser Effekt angesichts moderner Stromnutzung nur noch gering ausfällt.
Die Zeitumstellung Sommerzeit 2025 bringt uns ab dem 30. März wieder längere Abende – aber auch eine Stunde weniger Schlaf. Trotz zahlreicher Diskussionen bleibt das System vorerst bestehen. Mit ein wenig Vorbereitung kannst Du die Umstellung gut meistern: Gehe zum Beispiel früher ins Bett, plane am Sonntag bewusst ruhigere Aktivitäten ein und lass technische Geräte die Umstellung für Dich erledigen.
Merke Dir den Termin gut – und freu Dich auf mehr Licht am Abend. Die nächste Umstellung kommt bestimmt: am 26. Oktober 2025, wenn wir wieder zur Winterzeit zurückkehren.