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Einkaufsfallen beim Shoppen: 10 Tipps für den Supermarkt

Einkaufsfallen: 10 Tipps beim Einkaufen in Supermärkten.
Foto: Carlo Martin Alcordo

Im Alltag begegnen uns immer wieder subtile Verkaufsstrategien, die unsere Kaufentscheidungen beeinflussen können. Diese Einkaufsfallen sind speziell darauf ausgerichtet, uns zum Kauf von mehr Produkten zu verleiten, als wir eigentlich benötigen oder beabsichtigen zu kaufen. Durch ein besseres Verständnis dieser Tricks können wir jedoch bewusster einkaufen und uns vor unnötigen Ausgaben schützen. Hier sind zehn gängige Strategien der Supermärkte und wie du sie umgehen kannst:

1. Der Supermarkt-Trick mit den riesigen Einkaufswagen

Supermärkte bieten oft ungewöhnlich große Einkaufswagen an, die selbst bei einer Handvoll Artikeln leer erscheinen und somit zum Kauf von mehr Produkten animieren. Eine einfache Gegenstrategie ist die Nutzung eines eigenen, kleineren Einkaufskorbs oder das Erstellen einer Einkaufsliste. Wenn du dich auf die Liste beschränkst, vermeidest du Impulskäufe und kaufst nur das, was du wirklich benötigst.

2. Lange Laufwege als Kauf-Odyssee

Durch die Gestaltung der Supermärkte werden Kunden auf langen Wegen an einer Vielzahl von Produkten vorbeigeführt, was die Wahrscheinlichkeit von Impulskäufen erhöht. Eine effektive Methode, dem entgegenzuwirken, ist der gezielte Einkauf und die Beschränkung auf kleinere Märkte, in denen die gewünschten Produkte schneller und einfacher zu finden sind.

3. Die Frische-Theke und die Spontankauf-Falle

Die Positionierung frischer Waren direkt am Eingangsbereich eines Supermarktes dient oft dazu, die Aufmerksamkeit auf diese Produkte zu lenken und zu spontanen Zusatzkäufen zu verleiten. Indem du Obst und Gemüse bei regionalen Anbietern wie Wochenmärkten kaufst, kannst du dieser Falle entgehen und gleichzeitig die lokale Wirtschaft unterstützen.

4. Der Bäckerei-Trick

Der verlockende Duft von frischem Brot und Backwaren im Eingangsbereich kann den Appetit anregen und zu spontanen Käufen führen. Ein einfacher Trick, um diesem Impuls zu widerstehen, ist, nicht hungrig einkaufen zu gehen und vor dem Betreten des Supermarktes eine Kleinigkeit zu essen.

5. Überflüssige Siegel und die Qualitätsillusion

Viele Produkte werben mit Siegeln, deren Bedeutung unklar ist oder die wenig aussagekräftig sind. Informiere dich über die relevanten Siegel und lasse dich nicht von einer Flut an Aufklebern und Zertifikaten beeindrucken, die mehr suggerieren, als sie halten.

6. Bunte Hinweise als Aufmerksamkeitsfänger

Farbige Hinweise und Aufkleber auf Preisschildern sollen die Aufmerksamkeit auf bestimmte Produkte lenken und den Eindruck von Angeboten oder Schnäppchen wecken. Sei kritisch und prüfe, ob diese Produkte tatsächlich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

7. Wichtige Informationen im Kleingedruckten

Die wahren Kosten oder Inhaltsmengen eines Produkts sind oft nur im Kleingedruckten zu finden. Achte auf die Grundpreise, die dir helfen, die tatsächlichen Kosten zu vergleichen und die günstigsten Angebote zu finden.

8. Die „Bückzone“ und ihre Tücken

Produkte, die aus Sicht der Kunden lohnenswert sind, werden oft in schwer erreichbaren Bereichen platziert. Indem du auch die unteren Regale in Betracht ziehst, kannst du günstigere Alternativen entdecken, die sonst leicht übersehen werden.

9. Scheinvergleiche und manipulierte Entscheidungen

Supermärkte nutzen geschickt platzierte Produkte, um Scheinvergleiche zu erzeugen, die bestimmte Artikel attraktiver erscheinen lassen. Durch eine gezielte Planung und eine klare Vorstellung davon, was du wirklich benötigst, kannst du solchen Manipulationen widerstehen.

10. Großpackungen und die Illusion der Ersparnis

Nicht immer bieten Großpackungen einen Preisvorteil. Überprüfe stets den Preis pro Basiseinheit, um festzustellen, ob du tatsächlich sparst, oder ob es sich lediglich um eine psychologische Falle handelt.

Durch das Bewusstsein für diese Strategien und das Anwenden dieser Tipps kannst du die Kontrolle über deine Einkäufe zurückgewinnen und vermeiden, Opfer der Verkaufstricks zu werden. Bewusstes Einkaufen schont nicht nur den Geldbeutel, sondern fördert auch einen nachhaltigeren Konsum.

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