
Münster/Telgte. Ein Benefizturnier in Telgte soll am Pfingstmontag, 25. Mai 2026, das ASB-Projekt „Glücksfahrten“ im Münsterland unterstützen. Start ist um 10 Uhr im Golfclub Gut Hahues in Telgte.
Mit dem Turnier sammelt der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. Aufmerksamkeit und Unterstützung für ein ehrenamtliches Angebot, das Menschen mit eingeschränkter Mobilität wieder mehr Teilhabe ermöglichen soll. Die „Glücksfahrten“ richten sich an Menschen jeden Alters, die wegen gesundheitlicher Einschränkungen, fehlender Begleitung oder Einsamkeit kaum noch selbstständig unterwegs sein können. Ziel ist nicht ein medizinischer Transport, sondern ein Stück Alltag, Begegnung und Lebensfreude.
Das Benefizturnier findet am Pfingstmontag auf der Anlage des Golfclubs Gut Hahues in Telgte statt. Der ASB Münsterland nennt als Startzeit 10 Uhr. Weitere Turnierdetails, etwa zur Anmeldung, zum Ablauf oder zu möglichen Startgeldern, gehen aus den vorliegenden Unterlagen nicht hervor. Fest steht aber, dass der Erlös beziehungsweise die Aufmerksamkeit dem Projekt „Glücksfahrten“ zugutekommen soll.
Das Projekt setzt an einem Punkt an, der im Alltag vieler Betroffener oft unterschätzt wird. Wer nicht mehr allein mobil ist, verliert häufig mehr als nur Bewegungsfreiheit. Besuche werden seltener, vertraute Orte rücken außer Reichweite und spontane Begegnungen fallen weg. Deshalb geht es bei den Glücksfahrten um mehr als um eine reine Fahrt von einem Ort zum anderen. Ehrenamtliche begleiten Menschen beispielsweise zu einem Lieblingscafé, in einen Park, zu Freunden oder zu einem anderen persönlichen Wunschort.
Gerade dadurch bekommt das Benefizturnier Telgte eine soziale Dimension. Der sportliche Rahmen schafft Öffentlichkeit für ein Angebot, das Einsamkeit durchbrechen und Mobilität wieder mit persönlichen Erlebnissen verbinden möchte.
Die „Glücksfahrten“ des ASB Münsterland befinden sich noch im Aufbau. Nach Angaben des ASB steht derzeit noch kein eigenes Fahrzeug für das Projekt dauerhaft zur Verfügung. Deshalb greift der Verband zunächst auf Fahrzeuge aus dem eigenen Fuhrpark zurück. Das Ziel bleibt jedoch klar: Menschen sollen wieder Orte erreichen können, die für sie emotional oder sozial wichtig sind.
Der ASB beschreibt das Angebot ausdrücklich nicht als medizinischen Fahrdienst. Vielmehr steht die Begleitung im Mittelpunkt. Ehrenamtliche schenken Zeit, unterstützen bei der Mobilität und ermöglichen Begegnungen, die im Alltag oft nicht mehr selbstverständlich sind. Damit verbindet das Projekt praktische Hilfe mit sozialer Nähe. Für Betroffene kann eine solche Fahrt bedeuten, wieder am Leben außerhalb der eigenen Wohnung teilzunehmen.
Ansprechpartnerin für das Benefizturnier und das Projekt ist Andrea Moraldo vom ASB Münsterland. Sie ist telefonisch unter 0251 2897 193 sowie per E-Mail unter a.moraldo@asb-muenster.de erreichbar. Weitere Informationen zu den Glücksfahrten stellt der ASB Münsterland online bereit.
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