Bewohnerparken in Münster: Zwei weitere Viertel warten auf Entscheidung

Münster weitet das Bewohnerparken aus: In Pluggendorf und im Erphoviertel fallen ab 2026 Gebühren an. Was Anwohnende jetzt wissen müssen.
Symbolbild Graf Foto, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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Münster. Zwei weitere Bewohnerparkzonen in Münster bleiben vorerst ohne Starttermin. Für das Kreuzviertel und das südliche Südviertel hatte die Stadt bereits 2024 eine zügige Prüfung angekündigt. Die dafür vorgesehenen Untersuchungen sollten nach damaliger Planung im dritten Quartal 2025 abgeschlossen sein. Nun sollen die Ergebnisse Anfang 2027 in den politischen Gremien vorgestellt werden.

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Ursprüngliche Planungen reichen bis 2024 zurück

Der Rat der Stadt Münster hatte im Juni 2024 beschlossen, das Bewohnerparken in innenstadtnahen Wohngebieten auszuweiten. Im Kreuzviertel und im südlichen Südviertel sollten die Voraussetzungen für neue Parkzonen möglichst schnell geprüft werden.

In einer Berichtsvorlage vom September 2024 erklärte die Verwaltung, dass die Ausschreibungsunterlagen für die notwendigen Gutachten bereits vorbereitet seien. Nach der Vergabe wurde damals mit einem Abschluss der Untersuchungen im dritten Quartal 2025 gerechnet.

Ein konkreter Umsetzungstermin steht weiterhin aus. Nach einem Bericht der Westfälischen Nachrichten unter Berufung auf die Stadtverwaltung sollen die Untersuchungsergebnisse Anfang 2027 in einer der ersten politischen Sitzungsrunden vorgestellt werden. Ob die Gutachten inzwischen vollständig vorliegen, geht aus den Angaben nicht hervor. Weitere Bewohnerparkzonen über die beiden Quartiere hinaus sind dem Bericht zufolge derzeit nicht in Planung.

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Im Erphoviertel gelten ab November neue Parkregeln

Während die Entscheidungen für das Kreuzviertel und das südliche Südviertel noch ausstehen, steht der nächste Schritt beim Bewohnerparken bereits fest. Am Montag, 2. November 2026, führt die Stadt im Erphoviertel ihre zwölfte Bewohnerparkzone ein. Sie umfasst das Gebiet zwischen Gartenstraße, Warendorfer Straße, Bahngleisen und Niedersachsenring.

Dort gilt künftig das sogenannte Mischprinzip. Bewohner mit gültigem Parkausweis dürfen innerhalb der Zone ohne zeitliche Beschränkung parken. Ohne entsprechenden Ausweis ist das Parken auf maximal zwei Stunden mit Parkscheibe begrenzt. Ein Bewohnerparkausweis kostet derzeit 260 Euro pro Jahr.

Für längere Besuche können Anwohner einen Besucherparkausweis beantragen. Dieser kostet 10,20 Euro und ermöglicht das Parken für 24 Stunden. Bis zum 22. November gilt eine Übergangsphase, in der die Betroffenen Gelegenheit erhalten, einen Bewohnerparkausweis zu beantragen.

Die Stadt begründet die Einführung mit dem hohen Parkdruck im Erphoviertel. Untersuchungen hatten dort eine Parkraumauslastung von mehr als 90 Prozent ergeben. Durch die neuen Regeln sollen insbesondere die Chancen der Anwohner auf einen Stellplatz in Wohnungsnähe verbessert werden.

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