
Münster. Rund um den Hansaplatz leben in Münster so viele Menschen auf engem Raum wie in keinem anderen Stadtteil. Nach aktuellen Auswertungen der städtischen Statistikdienststelle kommen dort durchschnittlich 173,72 Personen auf einen Hektar. Grundlage der Berechnung ist die wohnberechtigte Bevölkerung laut Melderegister zum Stand 31. Dezember 2025.
Der Hansaplatz liegt bei der Bevölkerungsdichte deutlich an der Spitze der 45 Münsteraner Stadtteile. Auf einen Hektar kommen dort rechnerisch fast 174 Menschen. Ebenfalls sehr dicht besiedelt sind Mauritz-West mit 130,71 Personen je Hektar, Buddenturm mit 126,04, das Kreuzviertel mit 123,57 und das Josefsviertel mit 120,45 Personen je Hektar.
Am anderen Ende der Statistik liegt Amelsbüren. Der flächenmäßig größte Stadtteil Münsters kommt nur auf 1,6 Personen je Hektar. Ähnlich niedrige Werte verzeichnen Sprakel mit 1,62, Gelmer-Dyckburg mit 2,26, Nienberge mit 2,49 und Handorf mit 2,68 Personen je Hektar.
Insgesamt leben in Münster durchschnittlich 10,58 Menschen je Hektar. Die Unterschiede zwischen den Stadtteilen zeigen deutlich, wie verschieden die Stadt strukturiert ist. Während innenstadtnahe Viertel dicht bebaut sind, prägen in den Außenstadtteilen größere Flächen, landwirtschaftliche Bereiche und lockerere Bebauung das Bild.
Die Stadt Münster hat außerdem ausgewertet, wie viele Haushalte es je bewohnter Adresse gibt. Die höchsten Werte finden sich rund um den Hafen mit 10,69 Haushalten pro Adresse, am Bahnhof mit 10,16 und am Hansaplatz mit 8,77. Niedrige Werte haben Sprakel mit 1,45, Albachten mit 1,55 und Hiltrup-Ost mit 1,61 Haushalten pro Adresse.
Die vollständigen Auswertungen zur Bevölkerungsdichte in Münster sind online bei der Stadt Münster abrufbar. Dort lassen sich die Daten auch als Diagramm oder Karte darstellen. Neben der Bevölkerungszahl je Hektar bietet das Statistikportal weitere Daten zu den Stadtteilen.
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