
Münster. Zum Nordrhein-Westfalen-Tag wird Münsters Altstadt nicht nur zur großen Festmeile, sondern auch zur Einkaufszone am Sonntag: Am 30. August 2026 dürfen viele Geschäfte im Zentrum von 13 bis 18 Uhr öffnen. Der Rat der Stadt Münster hat den verkaufsoffenen Sonntag am Mittwoch, 20. Mai, beschlossen. Die Regelung gilt nicht für das gesamte Stadtgebiet, sondern ausschließlich für zentrale Bereiche der Altstadt, die direkt mit dem Veranstaltungsgebiet des Landesfestes verbunden sind.
Der Nordrhein-Westfalen-Tag findet vom 28. bis 30. August 2026 erstmals in Münster statt. Das Fest fällt mit dem 80-jährigen Bestehen des Landes Nordrhein-Westfalen zusammen und wird gemeinsam mit dem Stadtfest „Münster Mittendrin“ veranstaltet. In der Innenstadt sind Themenmeilen, Bühnenprogramme, Kultur-, Musik-, Wissenschafts- und Familienangebote geplant. Die Stadt rechnet mit mehreren Hunderttausend Besucherinnen und Besuchern.
Der verkaufsoffene Sonntag konzentriert sich auf Straßen und Plätze, die auf der Veranstaltungsfläche liegen oder unmittelbar daran angrenzen. Dazu gehören unter anderem der Prinzipalmarkt, der Roggenmarkt, der Drubbel, der Spiekerhof, der Überwasserkirchplatz, die Rothenburg und die Ludgeristraße. Auch Teile der Salzstraße, der Bispinghof und weitere angrenzende Straßenzüge fallen in den festgelegten Bereich.
Rechtliche Grundlage ist das Ladenöffnungsgesetz Nordrhein-Westfalen. Eine Sonntagsöffnung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Im Fall des Nordrhein-Westfalen-Tages verweist die Stadt auf den besonderen Anlass des Großereignisses.
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