
Münster. Ein Polizeieinsatz an der Kreuzung Hohenzollernring/Warendorfer Straße ist am frühen Freitagmorgen eskaliert. Nach Angaben der Polizei Münster soll ein 27-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz einen Beamten mit einer Handluftpumpe geschlagen haben. Die Einsatzkräfte nahmen den Mann zunächst in Gewahrsam. Nach einer ärztlichen Überprüfung wurde er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
Die dreiköpfige Streifenwagenbesatzung war am Freitag, 15. Mai 2026, gegen 1.33 Uhr ursprünglich wegen des Verdachts auf eine Körperverletzung alarmiert worden. Am Einsatzort fanden die Beamten mehrere Baken und Baustellenabsperrungen vor, die verkehrsgefährdend auf alle vier Spuren der Warendorfer Straße geworfen worden waren.
Vor Ort trafen die Polizisten auf den 27-Jährigen. Er lief nach Polizeiangaben über die Warendorfer Straße, hielt eine Handluftpumpe in der Hand und schien unter dem Einfluss von Rauschmitteln zu stehen. Als die Beamten ihn ansprachen und aufforderten, die Luftpumpe abzulegen, kam er dem nicht nach.
Nach aktuellem Kenntnisstand näherte sich der Mann den Polizisten und schlug mit der Luftpumpe in der Nähe der Beamten in die Luft. Als sie versuchten, ihn zu Boden zu bringen und zu fixieren, traf er einen Polizisten mit der Luftpumpe. Die beiden anderen Beamten drohten daraufhin mehrfach den Einsatz eines Distanzelektroimpulsgeräts an und forderten den Mann auf, die Luftpumpe fallen zu lassen und sich auf den Boden zu legen.
Da der 27-Jährige weiterhin nicht reagierte, hinter seinen Rücken griff und zweimal „Messer“ rief, setzten die Beamten das DEIG schließlich ein. Der Mann ging zu Boden und konnte anschließend fixiert werden.
Bei der Durchsuchung des Mannes mit bulgarischer Staatsangehörigkeit fanden die Polizisten keine gefährlichen Gegenstände. Er wurde zunächst in Gewahrsam genommen. Nach ärztlicher Überprüfung erfolgte die Einweisung in eine psychiatrische Klinik. Gegen den Mann wird wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.
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