
Münster. Der Sparkassen Münsterland Giro steht vor einer besonderen Ausgabe. Zum 20. Jubiläum bekommt das traditionsreiche Radrennen nicht nur eine neue Streckenführung, sondern auch eine langfristige Perspektive. Die Partner aus Münster, dem Münsterland und den regionalen Sparkassen haben ihre Zusammenarbeit bis 2030 verlängert. Für 2026 bedeutet das gleich zwei wichtige Nachrichten: Das Rennen bleibt der Region erhalten und startet am 3. Oktober erstmals in Borken, bevor das Finale wie gewohnt in Münster ausgetragen wird.
Für die 20. Auflage gibt es eine Premiere. Erstmals beginnt der Sparkassen Münsterland Giro in Borken. Von dort führt das Profirennen über 205 Kilometer durch Teile der Kreise Borken und Coesfeld bis nach Münster. Das Ziel liegt wie gewohnt in der Domstadt, wo der Zieleinlauf vor dem Schloss erneut den Schlusspunkt setzen soll.
Mit dem neuen Startort rückt vor allem das westliche Münsterland stärker in den Mittelpunkt. Damit erhält die Jubiläumsausgabe einen veränderten geografischen Schwerpunkt, während Münster als Zielort und Bühne für das Finale seine zentrale Rolle behält.
Nach dem Start in Borken verläuft der Kurs zunächst Richtung Norden. Schon nach wenigen Kilometern wartet bei Weseke die erste Schleife des Tages. Die Profis fahren anschließend über Stadtlohn, Südlohn, Gescher und Ramsdorf eine rund 37 Kilometer lange Runde, die eineinhalb Mal absolviert wird, bevor das Feld weiterzieht.
Besonders anspruchsvoll wird der Abschnitt in den Baumbergen. Dort müssen die Fahrerinnen und Fahrer auf etwa 65 welligen Kilometern mehrere kurze, steile Anstiege bewältigen. Die Schleifen über Coesfeld, Rorup und Darup dürften das Rennen im Jubiläumsjahr maßgeblich prägen. Danach geht es über Billerbeck und Darfeld in Richtung Münster. Spätestens auf der Zielrunde durch die Innenstadt dürfte sich dann entscheiden, wer den Giro 2026 gewinnt.
Seit zwei Jahrzehnten hat sich der Sparkassen Münsterland Giro als sportliches Aushängeschild der Region etabliert. Die Veranstaltung steht nicht nur für leistungsorientierten Radsport, sondern auch für die starke Fahrradkultur im Münsterland. Gerade diese Mischung aus professionellem Rennen und breitem Mitmach-Angebot hat den Giro über Jahre hinweg erfolgreich gemacht.
Die nun vereinbarte Verlängerung bis 2030 schafft Planungssicherheit für alle Beteiligten. Für Veranstalter, Kommunen, Sponsoren und Teilnehmende ist das ein klares Signal, dass der Giro auch in den kommenden Jahren ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders bleiben soll. Gerade im Jubiläumsjahr unterstreicht diese Entscheidung die besondere Rolle des Rennens für die Region.
Nicht nur bei den Profis ist das Interesse groß. Auch der LeezenCup für Hobbyradsportlerinnen und Hobbyradsportler verzeichnet schon Monate vor dem Start eine hohe Nachfrage. Rund 6.500 Anmeldungen sind bereits eingegangen. Damit rückt die Marke von 7.500 Teilnehmenden, die im Vorjahr erreicht wurde, wieder in greifbare Nähe.
Wer selbst am 3. Oktober an den Start gehen will, sollte sich deshalb frühzeitig registrieren. Das Interesse zeigt, dass der Giro längst nicht nur als Profirennen wahrgenommen wird, sondern auch als breit angelegtes Event für ambitionierte Freizeitfahrerinnen und Freizeitfahrer.
Beim LeezenCup stehen 2026 wieder drei Strecken zur Auswahl. Für Einsteigerinnen und Einsteiger gibt es eine 65-Kilometer-Distanz. Wer eine längere und sportlich forderndere Strecke fahren möchte, kann sich für den 95-Kilometer-Kurs entscheiden. Die größte Herausforderung bietet erneut die 125-Kilometer-Variante.
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