
Münster/AI. Eine auffällige Fahrweise auf der B54 hat am Freitagmorgen zu einer Polizeikontrolle in Münster geführt. Bei der Untersuchung eines Autos an der Henriette-Son-Straße stellten die Beamten mehrere Verstöße fest – darunter Fahren unter Drogeneinfluss, fehlende Fahrerlaubnis und mutmaßliches Diebesgut.
Gegen 8.20 Uhr fiel einer Streife der Polizei Münster ein Fahrzeug auf, das stadteinwärts auf der Bundesstraße 54 unterwegs war. Wegen der verdächtigen Fahrweise entschieden sich die Beamten zu einer Kontrolle. An einer Bushaltestelle an der Henriette-Son-Straße stoppten sie das Auto schließlich.
Bei der Überprüfung des 38-jährigen Fahrers bemerkten die Polizisten Hinweise auf den Konsum von Betäubungsmitteln. Zudem konnte der Mann keine gültige Fahrerlaubnis vorlegen. Er ist den Behörden bereits polizeibekannt. Die Einsatzkräfte brachten ihn zur Wache, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Die Weiterfahrt mit Kraftfahrzeugen wurde ihm untersagt.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten im Kofferraum eine beschädigte Anscheinswaffe, die sichergestellt wurde. Darüber hinaus entdeckten sie bei der 47-jährigen Beifahrerin einen Beutel mit insgesamt zwölf hochwertigen Parfümflakons. Nach Einschätzung der Polizei handelt es sich dabei um mutmaßliches Diebesgut.
Gegen den 38-jährigen Münsteraner wird nun unter anderem wegen Fahrens unter Drogeneinfluss und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Auch die 47-jährige Beifahrerin erwartet ein Strafverfahren. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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